Ja, ich weiß, in der Reihe effektives Bearbeiten mit sed (Teil 1 und Teil 2) fehlt noch mindestens ein Eintrag.
Der Eintrag kommt noch, versprochen. Für alle Ungeduldigen gibt es hier bereits eine Vorschau auf den 3. Teil (inklusive Teil 1 und 2).
Monday, 8. March 2010
sed revisited
last.fm
Ich hab ja immer gedacht, last.fm ist irgend so ein weiterer nutzloser Web 2.0 Dienst. Aber seit ich mich da angemeldet habe - um darüber mal qualifiziert ranten zu können
- gefällt mir der Dienst immer besser.
Das Ding hat echt Potential. So habe ich jedem meiner Musik Player (C*Music Player, Ampache und foobar2000) mal per Plugin die Verbindung zu last.fm beigebracht. Und was soll ich sagen, das funktioniert erstaunlich gut und unauffällig. Sogar, wenn gar kein Netzanschluß vorhanden ist.
Außerdem wollte ich gerade mal erwähnen, dass Ampache einen erstaunlich guten Eindruck hinterläßt. Funktioniert so ähnlich wie kplaylist, scheint aber wesentlich mächtiger zu sein. Wohingegen kplaylist wohl nicht mehr weiter entwickelt wird.
Das Ding hat echt Potential. So habe ich jedem meiner Musik Player (C*Music Player, Ampache und foobar2000) mal per Plugin die Verbindung zu last.fm beigebracht. Und was soll ich sagen, das funktioniert erstaunlich gut und unauffällig. Sogar, wenn gar kein Netzanschluß vorhanden ist.
Außerdem wollte ich gerade mal erwähnen, dass Ampache einen erstaunlich guten Eindruck hinterläßt. Funktioniert so ähnlich wie kplaylist, scheint aber wesentlich mächtiger zu sein. Wohingegen kplaylist wohl nicht mehr weiter entwickelt wird.
Professor Kliq
Professor Kliq ist ein Künstler, der elektronische Musik macht und per Creative Commons für die Öffentlichkeit kostenlos verfügbar macht
Ich höre ja elektronische Musik nur sehr sporadisch. Aber das gefällt mir.
Ich höre ja elektronische Musik nur sehr sporadisch. Aber das gefällt mir.
Posted by chrisbra
in Music
at
21:25
| Comments (0)
| Trackbacks (0)
Defined tags for this entry: music, Professor Kliq
Saturday, 6. March 2010
Dave Matthews Band live in Frankfurt
Ich habe mir dann doch noch ein Ticket für die Dave Matthews Band gekauft und bin Donnerstag nach der Arbeit zur Jahrhunderthalle um mir ihr Konzert anzusehen.
Und was soll ich sagen? Es war schon genial. Während die Konzerte von Coldplay und Depeche Mode sehr von ihren charismatischen Leadsängern Chris Martin bzw. Dave Gahan geprägt sind und man von den anderen Mitgliedern nicht so viel auf der Bühne sieht, ist das bei DMB komplett anders. Neben den Gitarren, Bass und Schlagzeug gab es noch einen Trompeter, einen Saxophonist und einen Violinist(!). Man merkt, dass hier ein Team auf der Bühne steht. Viele Songs werden anders interpretiert, als man sie von den Alben kennt. Und genau das macht den Reiz aus, wenn plötzlich minutenlang das Saxophon oder die Geige ihren Auftritt hat und alle anderen Musiker dahinter zurück treten.
Solche Soli gab es für so ziemlich jedes Instrument und genau dieses Jazz-artige Jammen ist es, wofür diese Band so berühmt ist und in den Staaten Stadien füllen. Und Dave Matthews ist auch sehr sympathisch. Sein Stimme ist sehr prägnant und die würde ich überall raus hören.
Ich war ja echt glücklich, dass sich die Jahrhunderthalle doch gefüllt hat, ich hätte nicht mit so vielen Fans gerechnet, habe ich doch bisher noch keinen anderen DMB Fan in Deutschland getroffen. So war die Stimmung auch richtig super. Nur ein paar Songs mehr von ihren früheren Alben hätte ich mir noch gewünscht.
Hier noch ein paar Auschnitte, die meiner Meinung nach zeigen, warum DMB einen Ruf als eine der besten Livebands haben:
Das alte "All along the Watchtower" von Bob Dylan bzw. berühmt geworden durch Jimmi Hendrix:
Wunderbar ist auch dieses Video hier http://www.youtube.com/watch?v=ypSIiI7bbqo, was ich leider nicht einbetten darf. Man achte dort auf die Soli der Geige und des Saxophons. Man kann die Stimmung richtig spüren.
Und wenn die Gema bzw. Sony Music Entertainment das Internet verstanden hätten, würde ich hier noch ein paar weitere Songs reinkopieren.
Schön wars. Hoffentlich dauert es nicht wieder 12 Jahre, bis sie mal wieder nach Deutschland kommen.
Statistik des Auftritts
Frankfurter Neue Presse zum Auftritt
Op-Online
DMB Auftritt in Köln
Hamburger Abendblatt zum Auftritt der DMB in Hamburg
Und was soll ich sagen? Es war schon genial. Während die Konzerte von Coldplay und Depeche Mode sehr von ihren charismatischen Leadsängern Chris Martin bzw. Dave Gahan geprägt sind und man von den anderen Mitgliedern nicht so viel auf der Bühne sieht, ist das bei DMB komplett anders. Neben den Gitarren, Bass und Schlagzeug gab es noch einen Trompeter, einen Saxophonist und einen Violinist(!). Man merkt, dass hier ein Team auf der Bühne steht. Viele Songs werden anders interpretiert, als man sie von den Alben kennt. Und genau das macht den Reiz aus, wenn plötzlich minutenlang das Saxophon oder die Geige ihren Auftritt hat und alle anderen Musiker dahinter zurück treten.
Solche Soli gab es für so ziemlich jedes Instrument und genau dieses Jazz-artige Jammen ist es, wofür diese Band so berühmt ist und in den Staaten Stadien füllen. Und Dave Matthews ist auch sehr sympathisch. Sein Stimme ist sehr prägnant und die würde ich überall raus hören.
Ich war ja echt glücklich, dass sich die Jahrhunderthalle doch gefüllt hat, ich hätte nicht mit so vielen Fans gerechnet, habe ich doch bisher noch keinen anderen DMB Fan in Deutschland getroffen. So war die Stimmung auch richtig super. Nur ein paar Songs mehr von ihren früheren Alben hätte ich mir noch gewünscht.
Hier noch ein paar Auschnitte, die meiner Meinung nach zeigen, warum DMB einen Ruf als eine der besten Livebands haben:
Das alte "All along the Watchtower" von Bob Dylan bzw. berühmt geworden durch Jimmi Hendrix:
Wunderbar ist auch dieses Video hier http://www.youtube.com/watch?v=ypSIiI7bbqo, was ich leider nicht einbetten darf. Man achte dort auf die Soli der Geige und des Saxophons. Man kann die Stimmung richtig spüren.
Und wenn die Gema bzw. Sony Music Entertainment das Internet verstanden hätten, würde ich hier noch ein paar weitere Songs reinkopieren.
Schön wars. Hoffentlich dauert es nicht wieder 12 Jahre, bis sie mal wieder nach Deutschland kommen.
Statistik des Auftritts
Frankfurter Neue Presse zum Auftritt
Op-Online
DMB Auftritt in Köln
Hamburger Abendblatt zum Auftritt der DMB in Hamburg
Saturday, 27. February 2010
Gerhard Wisnewski: "Mythos 9/11"
Diesmal habe ich hier einen ganz besonderen Leckerbissen für Verschwörungstheoretiker. Gerhard Wisneswski ist freier Journalist und hat zum Thema 11. September bereits das Buch Operation 9/11 verfasst. Das Buch stammt aus dem Jahr 2004 und man merkt es ihm auch an. So handelt der letzte von 3 Teilen des Buchs von den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten, bei dem - wie wie ja wissen - Georg W. Bush wiedergewählt wurde. Wisneski orakelt, die Wahlen würden von Teilen der US-Regierung genutzt, um einen weiteren Terroranschlag durchzuführen, der Bush zum Sieg verhelfen würde und letztendlich der Regierung verhelfen würde, die Demokratie abzuschaffen und eine Diktatur zu errichten.
Das sind schon echt harte Anschuldigungen. Im Prinzip besteht der dritte Teil des Buches einzig und allein aus Vorurteilen der damaligen US-Regierung gegenüber. So werden natürlich die ultra-konservativen Think-Tanks (vor allem das umstrittene PNAC) und die religiöse Rechte erwähnt. Ich frag mich ja, wenn die Regierung damals in dieses Attentat verstrickt war, warum es dafür keinerlei Beweise gibt (Man muß man sich das mal überlegen: knapp 3.000 Menschen werden einfach so von der Regierung geopfert, und niemand hat ein schlechtes Gewissen dabei. Vielleicht bin ich ja zu naiv, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sowas lange geheim bleiben kann.), sondern immer die gleichen Vermutungen der Verschwörungstheoretiker genannt werden. Das ficht natürlich Herrn Wisnewski nicht an. Denn er findet auch darauf eine Antwort.
Die anderen beiden Teile befassen sich mit den Untersuchungen zu den Anschlägen, sowie diversen Theorien zur Durchführung der Anschläge. Nur soviel dazu, es gibt eigentlich nichts, was Wisnewski nicht in Zweifel zieht. Für ihn sind die Untersuchungsbeamten alle Stümper und ergibt für ihn nur einen möglichen Sinn: Die Anschläge sind nicht von Al Quaida durchgeführt worden, sondern von der amerikanischen Regierung. Andere Deutungen läßt er nicht zu. Wenigstens pflegt er konsequent seine Vorurteile, könnte man sagen.
Und mit dem folgenden Zitat möchte ich diesen Artikel beenden, möge sich jeder selber seine Meinung dazu bilden. (Ich spare mir meine Meinung dazu, das wäre nicht ganz jugendfrei):
QUOTE:
In einer Weltpremiere fallen zwei äußerst stabile Stahlbauwerke nach einem kurzen Schwelbrand von rund einer Stunde vollkommen exakt in sich zusammen.
Gerhard Wisnewski in "Mythos 9/11", Seite 221
Tuesday, 9. February 2010
Dave Matthews Band
Ich bin ein großer Fan der Dave Matthews Band (auch DMB genannt). Leider ist diese Band in Deutschland relativ unbekannt, in den Vereinigten Staaten hingegen sind sie Superstars und haben den Ruf eine geniale Live Band zu sein. Deswegen warte ich schon > 10 Jahre darauf, sie endlich live zu erleben und oh Wunder sie sind tatsächlich demnächst in Deutschland, u.a. am 4.3 in Frankfurt in der Jahrhunderthalle.
Das würde mich doch sehr reizen. Mal sehen. Ist ja ziemlich genau an der Arbeit.
Das würde mich doch sehr reizen. Mal sehen. Ist ja ziemlich genau an der Arbeit.
Posted by chrisbra
in Music
at
23:34
| Comments (0)
| Trackbacks (0)
Defined tags for this entry: Dave Matthews Band, music
Monday, 8. February 2010
ARGL!
Man soll ja zu seinen Fehlern stehen. Mein Fehler war, mich an den nicht mehr startenden PC meiner Eltern zu setzen und zu versuchen, den abbrechenden Bootvorgang zu reparieren.
Normalerweise ist das ja kein Problem, wenn man die passende Windows Boot CD dabei hat: Man startet die CD im Reparaturmodus und anschließend führt man fixboot bzw. fixmbr aus und das System startet wieder. Auf meinem alten Spiel Windows XP hat das früher dutzende Male geklappt. Und diesmal? fixboot eingegeben und was macht das Teil? Weil es das Dateisystem nicht als NTFS erkennt, kloppt es einfach mal ein komplett neues FAT Dateisystem drüber. Unglaublich. Es ärgert mich jetzt noch, dass ich vorher nicht mit einer Rettungs-CD die Daten gesichert habe. Unglücklicherweise habe ich es noch schlimmer gemacht und versucht Windows dort neu zu installieren, anstatt gleich die Partition zu sichern und aus den noch vorhandenen Daten die Dateien zu kratzen.
Es ärgert mich jetzt unglaublich, dass mir das passiert ist. Merke: Nicht nur über Backup reden, sondern auch machen und unbedingt vor solchen Experimenten eine große mobile Festplatte besorgen.
Die Frage bleibt aber: Wie repariere ich einen kaputten Bootvorgang in XP?
Normalerweise ist das ja kein Problem, wenn man die passende Windows Boot CD dabei hat: Man startet die CD im Reparaturmodus und anschließend führt man fixboot bzw. fixmbr aus und das System startet wieder. Auf meinem alten Spiel Windows XP hat das früher dutzende Male geklappt. Und diesmal? fixboot eingegeben und was macht das Teil? Weil es das Dateisystem nicht als NTFS erkennt, kloppt es einfach mal ein komplett neues FAT Dateisystem drüber. Unglaublich. Es ärgert mich jetzt noch, dass ich vorher nicht mit einer Rettungs-CD die Daten gesichert habe. Unglücklicherweise habe ich es noch schlimmer gemacht und versucht Windows dort neu zu installieren, anstatt gleich die Partition zu sichern und aus den noch vorhandenen Daten die Dateien zu kratzen.
Es ärgert mich jetzt unglaublich, dass mir das passiert ist. Merke: Nicht nur über Backup reden, sondern auch machen und unbedingt vor solchen Experimenten eine große mobile Festplatte besorgen.
Die Frage bleibt aber: Wie repariere ich einen kaputten Bootvorgang in XP?
Stuttgart 24h
schönes Video, unbedingt in HD gucken:
Ich schwelge jetzt noch ein bißchen in Erinnerungen an Stuttgart.
stuttgart24h from stuttgart24h on Vimeo.
Ich schwelge jetzt noch ein bißchen in Erinnerungen an Stuttgart.
Sunday, 7. February 2010
Softwareliste Nokia e71 / Symbian
Symbian scheint ja wirklich OpenSource geworden zu sein - mal schauen ob das noch rechtzeitig genug war (wenn man anschaut was sich in der Sparte der Linuxphones tut). Ich bin eigentlich noch immer mit meinem Nokia E71 ganz zufrieden, obwohl die Produktpflege von Nokia sehr zu wünschen übrig lässt.
Das ist wie Windows benutzten: Irgendwann gewöhnt man sich an die Bugs und Designfehler des Systems und nimmt sie einfach hin.
Vermutlich würde ich mir kein Symbian-Gerät mehr kaufen weil es mittlerweile deutlich bessere Devices für Benutzer mit hohen Ansprüchen gibt (z.B. das Nokia N900).
Als Fortsetzung zu meinem früheren Artikel zum Thema "Nokia E71" hier meine aktuelle Softwareliste:
Ich verwende "Steel Black 2.1 BW DFLT"
Man kann damit z.B. ganz brauchbar Mutt, Irssi, c3270 und Centericq im Screen verwenden
Ein Multiprotokoll-Chatclient der auch Jabber kann.
Ein
GPS Tracking Software mit der man die GPS Koordinaten z.B. beim Joggen
und Skifahren aufzeichnet und später in Google Earth anschauen kann.
Ein schneller und sehr brauchbarer Twitter Client - witzigerweise das einzige Stück das ich in den letzten 10 Jahren gekauft habe (ansonsten nutze ich ausschließlich OpenSource oder Freeware
Brauchbarer Filemanager
Netter Browser für Photos mit schicker 3D Optik
Kostenloses Navi System mit Anbindung ans öffentliche Telefonbuch.
Nette Wetterapplikation, welche die Wettervorhersage des aktuellen Standorts anzeigt.
Schneller und brauchbarer Browser mit Flashsupport
Last.fm Client, funktioniert auch ohne Last.fm Subscription
Wednesday, 27. January 2010
Die Farce mit dem ermäßigten Steuersatz auf Übernachtungen
Im Dezember hat die Bundesregierung ja im Zuge des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes - für mich überraschend - den Umsatzsteuersatz für Übernachtungen von 19% auf 7% gesenkt. Nun ist mir bisher noch nicht aufgefallen, dass die Übernachtungsraten signifikant gefallen wären, das mag aber meiner selektiven Wahrnehmung geschuldet sein und vielleicht nutzen die Hoteliers die erzielten Mehreinnahmen ja tatsächlich für überfällige Investitionen.
Für Geschäftsreisende hat diese Gesetzesänderung aber noch einen weiteren Nachteil. Denn der ermäßigte Steuersatz gilt ausschließlich für die Übernachtungsleistungen. Sonstige Leistungen wie z.B. Frühstück werden weiterhin mit 19% besteuert. Das bedeutet, dass auf den Rechnungen die Kosten für das Frühstück separat ausgewiesen werden müssen. Für die Reisekostenabrechnung bedeutet dies, dass der Verpflegungsmehraufwand (Spesen) um die Kosten für das Frühstück gekürzt wird. Vor dem 31.12.2009 wurde, falls Frühstück nicht separat ausgewiesen wurde der Verpflegungsmehraufwand pauschal um 20% gekürzt. Dies geht nun nicht mehr und damit bleibt der Geschäftsreisende auf den Frühstückskosten sitzen.
Beispiel: Bei einer angenommenen Abwesenheit von 24h aufgrund einer Dienstreise bei Übernachtung inklusive Frühstück für 100€ netto ergab sich bisher die folgende Abrechnung:
Seit dem 1.1.2010 ergibt sich hier die folgende Abrechnung:
Macht pro Tag alleine einen Unterschied von gut 18€. Ich bin ja sowieso der Meinung, dass die Frühstückskosten in Hotels jenseits von Gut und Böse liegen. Dabei sind Kosten von > 20€ ja mittlerweile normal. Dafür wird zwar normalerweise auch ein riesiges Buffet hingestellt, nur esse ich nie annähernd soviel. Normalerweise esse ich ein Brötchen und vielleicht noch ein Müsli, dazu trinke ich einen Saft und einen Kaffee. 4,80€ halte ich dafür für angemessen. 20€ sind einfach unverhältnismäßig teuer, weshalb ich aus Prinzip schon lange nicht mehr in Hotels frühstücke.
Hoffentlich werden Hotels jetzt öfter ihre Frühstückskosten erklären müssen (während sie diese früher in ihren Übernachtungsraten verstecken konnten). Sie werden sich wohl auch darauf einstellen müssen, dass ihre Geschäftsleute nicht mehr frühstücken werden.
Diese Regelung könnte sich also als klassisches Eigentor erweisen.
Für Geschäftsreisende hat diese Gesetzesänderung aber noch einen weiteren Nachteil. Denn der ermäßigte Steuersatz gilt ausschließlich für die Übernachtungsleistungen. Sonstige Leistungen wie z.B. Frühstück werden weiterhin mit 19% besteuert. Das bedeutet, dass auf den Rechnungen die Kosten für das Frühstück separat ausgewiesen werden müssen. Für die Reisekostenabrechnung bedeutet dies, dass der Verpflegungsmehraufwand (Spesen) um die Kosten für das Frühstück gekürzt wird. Vor dem 31.12.2009 wurde, falls Frühstück nicht separat ausgewiesen wurde der Verpflegungsmehraufwand pauschal um 20% gekürzt. Dies geht nun nicht mehr und damit bleibt der Geschäftsreisende auf den Frühstückskosten sitzen.
Beispiel: Bei einer angenommenen Abwesenheit von 24h aufgrund einer Dienstreise bei Übernachtung inklusive Frühstück für 100€ netto ergab sich bisher die folgende Abrechnung:
Übernachtung (inkl. Frühstück): 100,00 € Umsatzsteuer 19%: 19,00 € Bruttobetrag: 119,00 € Verpflegungspauschale: 24,00 € (Abwesenheit >24h) Kürzung Frühstück: -4,80 € (24€*20%) Erstattungsbetrag: 138,20 €
Seit dem 1.1.2010 ergibt sich hier die folgende Abrechnung:
Übernachtung (netto): 90,00 € Frühstück (netto): 10,00 € Bruttobetrag: 108,20 € (90 € * 7% + 10 € * 19%) Verpflegungspauschale: 24,00 € (Abwesenheit >24h) Kürzung Frühstück: -11,90 € (10 € * 19%) Erstattungsbetrag: 120,30 €
Macht pro Tag alleine einen Unterschied von gut 18€. Ich bin ja sowieso der Meinung, dass die Frühstückskosten in Hotels jenseits von Gut und Böse liegen. Dabei sind Kosten von > 20€ ja mittlerweile normal. Dafür wird zwar normalerweise auch ein riesiges Buffet hingestellt, nur esse ich nie annähernd soviel. Normalerweise esse ich ein Brötchen und vielleicht noch ein Müsli, dazu trinke ich einen Saft und einen Kaffee. 4,80€ halte ich dafür für angemessen. 20€ sind einfach unverhältnismäßig teuer, weshalb ich aus Prinzip schon lange nicht mehr in Hotels frühstücke.
Hoffentlich werden Hotels jetzt öfter ihre Frühstückskosten erklären müssen (während sie diese früher in ihren Übernachtungsraten verstecken konnten). Sie werden sich wohl auch darauf einstellen müssen, dass ihre Geschäftsleute nicht mehr frühstücken werden.
Diese Regelung könnte sich also als klassisches Eigentor erweisen.
Posted by chrisbra
in misc
at
19:47
| Comments (0)
| Trackbacks (0)
Defined tags for this entry: hotel
Tuesday, 26. January 2010
Daniel Kehlmann: "Die Vermessung der Welt"
Daniel Kehlmann ist ein junger deutschsprachiger Schriftsteller, der mit "Die Vermessung der Welt" einen der größten Erfolge deutschsprachiger Literatur in jüngster Zeit hatte.
Bei dem Roman handelt es sich um die Biographie der beiden Forscher Carl Friederich Gauß und Alexander von Humboldt. Der Roman der beiden Gelehrten basiert auf historischen Fakten, weicht jedoch in zahlreichen Details von den Fakten ab. Während der eine Forscher die Welt erkundet und jeden noch so kleinen Hügel erklimmt und ausmißt, verachtet der andere jegliche Art des Reisens und möchte am liebsten nur in der Nähe seiner Mutter bleiben und die Welt nur durchs Denken erkunden.
Auf ihre unterschiedliche Art und Weise sind beide Helden sympatisch auch wenn ihre schrullige Art und Weise den Leser an der einen oder anderen Stelle schmunzeln lassen wird (so zum Beispiel Gauß' Kummer, dass er nicht 100 Jahre später geboren wurde oder die Art und Weise wie Humboldt alles vermißt und untersucht, was ihm unter die Finger kommt). Dabei beschreibt Kehlmann die Charaktere in einem leicht ironischen Ton und zeigt typisch deutsche Eigenheiten auf.
Ein sehr lesenswertes Buch, das sich leicht lesen läßt und wo man an vielen Stellen schmunzeln kann. Empfehlenswert. Ich bin sicher, man wird von Daniel Kehlmann noch das eine oder andere hören in Zukunft.
Posted by chrisbra
in Literatur
at
22:49
| Comments (0)
| Trackbacks (0)
Defined tags for this entry: daniel kehlmann, literatur
Wednesday, 20. January 2010
VimPlugin: histwin.vim
Vim hat ein geniales Feature, die Undo-Funktion. Das hört sich erstmal nicht spektakulär an, ist es aber, weil sobald man mal etwas rückgängig gemacht hat und man an einer vorherigen Version Änderungen vornimmt, die vorherige Version bei normaler Undo-Funktion weg ist. Vim dagegen erstellt einen sogenannten undo branch und man kann jederzeit zu dieser Version zurück kehren mittels :earlier oder :later. Leider ist das Interface dazu etwas gewöhnungsbedürftig. Man vergißt leicht welche verschiedenen Branches es gibt und wie man dahin kommt.
Einen relativ kurzen Überblick gibt die Hilfe in :h undo-tree und :h usr_32
Daher habe ich jetzt mal angefangen ein Plugin histwin.vim zu schreiben, dass die Navigation zu den diversen Undo-Branches erleichtert. Der obligatorische Screenshot:
Wie ich finde, hat das Plugin mehrere Vorteile:
Einen relativ kurzen Überblick gibt die Hilfe in :h undo-tree und :h usr_32
Daher habe ich jetzt mal angefangen ein Plugin histwin.vim zu schreiben, dass die Navigation zu den diversen Undo-Branches erleichtert. Der obligatorische Screenshot:
Wie ich finde, hat das Plugin mehrere Vorteile:
- Man sieht in welchem Undo-Branch man sich befindet (in obigen Beispiel grau hinterlegt, das ist leider noch etwas buggy)
- Man kann einen selektierten Branch mit der aktuell geladenen Version durchführen ("D" im Undo-Tree Window auf dem entsprechenden Branch drücken)
- Man kann bestimmte Branches taggen ("T" auf dem Branch drücken)
- Und als Spaßfeature habe ich mal einen Schnelldurchlauf durch alle Änderungen eingebaut, die vom Anfang bis zum gewählten Branch durchgeführt wurden ("R" auf dem Branch drücken). Man kann da also vim bei der Arbeit zusehen, wie es den Buffer bearbeitet.
Monday, 18. January 2010
Agathe Bauer
und die passende Geschichte dazu:
Tuesday, 12. January 2010
Sicheres Löschen eines Datenträgers
Möchte man einen PC verschrotten oder muß man mal die Festplatte zur Reparatur schicken (RMA) oder auch verkaufen, dann sollte man dafür sorgen, dass eventuell vorhandene Daten möglichst sicher gelöscht werden. Es gab bereits Fälle, wo Daten auf bei Ebay ersteigerten Festplatten gefunden wurden.
Denn man möchte vermutlich weder, dass irgendwelche geschäftlichen Daten Fremden in die Hände kommen, noch wird man scharf drauf sein, die privaten Bilder von Tante Erna aus ihrem Urlaub in Hinterzupfingen anderen Menschen zu präsentieren.
Dabei geht es nicht um sensible private Daten wie Lebensläufe, Bankdaten, Kontoauszüge oder wichtige geschäftliche Daten, nein vielmehr geht es um alle vorhandenen Daten, bzw. auch vermeintlich schon gelöschte Daten. Gelöscht heißt nämlich, dass das Betriebssystem nur den Verweis auf die Daten löscht bzw. den Bereich intern als leer markiert, so dass dort neue Daten gespeichert werden können.
Diese Daten sind nicht umsonst privater Natur und genau das sollen sie auch bleiben. Das heißt nicht, dass man etwas zu verstecken hat, denn schließlich laufen wir ja auch alle nicht grundlos mit Kleidung rum.
Nach gängiger Meinung genügt zum sicheren Löschen das Überschreiben der kompletten Festplatte mit einem Zufallsmuster. Gerüchte, wonach selbst überschriebene Daten aus "Restmagnetspuren" der Spurränder von Festplatten wiederhergestellt werden konnten, gehören wohl ins Reich der Verschwörungstheorien und scheinen nur Spekulationen zu sein. (Update: Ein entsprechender Artikel von Peter Gutmann, beschreibt daher eine Methodik zum sicheren Löschen von Daten durch mehrmaliges Überschreiben mit unterschiedlichen Bitmustern. Zu beachten ist aber, dass dieser Artikel von 1996 stammt und wohl mittlerweile durch die vergrößerte Speicherdichte heutzutage nicht mehr allgemein gültig ist. Es stellt sich sogar die Frage, ob einfaches Überschreiben durch Nullen nicht sogar eine ausreichende Sicherheit beim Überschreiben verspricht.)
Um das zu erreichen, genügt bei einer gängigen Linuxdistribution der dd Befehl. Damit kann man sehr einfach Daten auf die Festplatte schreiben. Die gängige Empfehlung ist dabei, dd if=/dev/urandom of=/dev/sda bs=1M auszuführen. Damit liest man aus dem Pseudo-Zufallspool des Systems und schreibt die Daten als 1 MB große Blöche auf das Gerät /dev/sda. Das ist grundsätzlich auch ok, das einzige Problem, was man dabei hat ist, dass der Zufallspool normalerweise nicht sehr gut gefüllt ist und nur relativ langsam gelesen werden kann.
Bei heutigen Festplattengenerationen mit mehreren hundert Gigabyte Speicher, kann da schon einmal ein Nacht für das Überschreiben drauf gehen (oder vielleicht sogar mehr, ich habe das noch nicht so genau getestet).
Schneller und äquivalent sicher ist es dagegen, die Festplatte mit Nullen zu beschreiben, die danach verschlüsselt werden. Dazu kann man cryptsetup verwenden, was mittlerweile wohl bei allen modernen Linux Distributionen dabei sein sollte:
Hier legt man eine logische Blockschicht über dem Gerät /dev/sda an, dass mit einem Zufallsschlüssel, der aus dem Zufallspool /dev/random kommt, verschlüsselt wird. Alles was auf dem neuen Blockschicht /dev/mapper/sda geschrieben wird, wird intern verschlüsselt auf das eigentliche Gerät /dev/sda geschrieben. Der Schlüssel ist eigentlich egal, er wird im Prinzip nur genutzt, um ein zufälliges Bitmuster aus den Nullen zu generieren und zu schreiben.
Damit braucht das System nicht auf den langsamen Zufalls-Entropiepool zu warten (es muß nämlich von dort nur zur Erstellung des Schlüssels einmalig 256bit lesen), sondern kann sehr schnell lesen die Nullen lesen. Durch die Verschlüsselung verlangsamt sich die Schreibgeschwindigkeit zwar, ist aber dennoch größer als bei der vorherigen Methode. In Zeiten immer schnellerer CPUs (zumindest in Desktop System) fällt der Geschwindigkeitsverlust wahrscheinlich immer geringer aus und wer von Anfang an ein verschlüsseltes Gesamtsystem verwendet, der wird gar keine Geschwindigkeitseinbußen bemerken.
Getestet habe ich das Ganze auch mal mit einer leeren 10GB Partition:
Wie man sieht, habe ich hier eine durchschnittliche Schreibgeschwindigkeit von 5,9MB/s mittels der traditionellen Methode erhalten. Durch das Verschlüsseln, konnte die Schreibgeschwindigkeit fast verneunfacht werden. Noch drastischer sind die absoluten Zeiten: fast 30 Minuten anstelle von 3,5 Minuten.
Das ist natürlich kein Benchmark, sondern soll nur zeigen, welch drastischen Unterschiede zwischen den Methoden existieren. Spielen kann man eventuell noch mit dem Blocksize Parameter, der in diesem Beispiel auf 1 Megabyte gesetzt war. Es ist nicht auszuschließen, dass es mit einem anderen Verschlüsselungsalgorithmus (hier aes-xts-plain) sogar noch schneller geht. (einfahcer Benchmark verschiedener Verschlüsselungsalgorithmen und noch ein Benchmark, ausführlicher)
Disclaimer: Unbedingt zweimal prüfen, auf welches Gerät man schreibt, bevor man sich sein System zerschießt. Dieses Gerät sollte auch nicht anderweitig parallel verwendet werden, sonst besteht die Gefahr, dass noch etwaige Daten nicht überschrieben werden konnten, weil sie noch geöffnet waren.
Denn man möchte vermutlich weder, dass irgendwelche geschäftlichen Daten Fremden in die Hände kommen, noch wird man scharf drauf sein, die privaten Bilder von Tante Erna aus ihrem Urlaub in Hinterzupfingen anderen Menschen zu präsentieren.
Dabei geht es nicht um sensible private Daten wie Lebensläufe, Bankdaten, Kontoauszüge oder wichtige geschäftliche Daten, nein vielmehr geht es um alle vorhandenen Daten, bzw. auch vermeintlich schon gelöschte Daten. Gelöscht heißt nämlich, dass das Betriebssystem nur den Verweis auf die Daten löscht bzw. den Bereich intern als leer markiert, so dass dort neue Daten gespeichert werden können.
Diese Daten sind nicht umsonst privater Natur und genau das sollen sie auch bleiben. Das heißt nicht, dass man etwas zu verstecken hat, denn schließlich laufen wir ja auch alle nicht grundlos mit Kleidung rum.
Nach gängiger Meinung genügt zum sicheren Löschen das Überschreiben der kompletten Festplatte mit einem Zufallsmuster. Gerüchte, wonach selbst überschriebene Daten aus "Restmagnetspuren" der Spurränder von Festplatten wiederhergestellt werden konnten, gehören wohl ins Reich der Verschwörungstheorien und scheinen nur Spekulationen zu sein. (Update: Ein entsprechender Artikel von Peter Gutmann, beschreibt daher eine Methodik zum sicheren Löschen von Daten durch mehrmaliges Überschreiben mit unterschiedlichen Bitmustern. Zu beachten ist aber, dass dieser Artikel von 1996 stammt und wohl mittlerweile durch die vergrößerte Speicherdichte heutzutage nicht mehr allgemein gültig ist. Es stellt sich sogar die Frage, ob einfaches Überschreiben durch Nullen nicht sogar eine ausreichende Sicherheit beim Überschreiben verspricht.)
Um das zu erreichen, genügt bei einer gängigen Linuxdistribution der dd Befehl. Damit kann man sehr einfach Daten auf die Festplatte schreiben. Die gängige Empfehlung ist dabei, dd if=/dev/urandom of=/dev/sda bs=1M auszuführen. Damit liest man aus dem Pseudo-Zufallspool des Systems und schreibt die Daten als 1 MB große Blöche auf das Gerät /dev/sda. Das ist grundsätzlich auch ok, das einzige Problem, was man dabei hat ist, dass der Zufallspool normalerweise nicht sehr gut gefüllt ist und nur relativ langsam gelesen werden kann.
Bei heutigen Festplattengenerationen mit mehreren hundert Gigabyte Speicher, kann da schon einmal ein Nacht für das Überschreiben drauf gehen (oder vielleicht sogar mehr, ich habe das noch nicht so genau getestet).
Schneller und äquivalent sicher ist es dagegen, die Festplatte mit Nullen zu beschreiben, die danach verschlüsselt werden. Dazu kann man cryptsetup verwenden, was mittlerweile wohl bei allen modernen Linux Distributionen dabei sein sollte:
CODE:
# cryptsetup -d /dev/random -c aes-xts-plain create sda /dev/sda
# dd if=/dev/zero of=/dev/mapper/sda bs=1M
# cryptsetup remove sda
# dd if=/dev/zero of=/dev/mapper/sda bs=1M
# cryptsetup remove sda
Hier legt man eine logische Blockschicht über dem Gerät /dev/sda an, dass mit einem Zufallsschlüssel, der aus dem Zufallspool /dev/random kommt, verschlüsselt wird. Alles was auf dem neuen Blockschicht /dev/mapper/sda geschrieben wird, wird intern verschlüsselt auf das eigentliche Gerät /dev/sda geschrieben. Der Schlüssel ist eigentlich egal, er wird im Prinzip nur genutzt, um ein zufälliges Bitmuster aus den Nullen zu generieren und zu schreiben.
Damit braucht das System nicht auf den langsamen Zufalls-Entropiepool zu warten (es muß nämlich von dort nur zur Erstellung des Schlüssels einmalig 256bit lesen), sondern kann sehr schnell lesen die Nullen lesen. Durch die Verschlüsselung verlangsamt sich die Schreibgeschwindigkeit zwar, ist aber dennoch größer als bei der vorherigen Methode. In Zeiten immer schnellerer CPUs (zumindest in Desktop System) fällt der Geschwindigkeitsverlust wahrscheinlich immer geringer aus und wer von Anfang an ein verschlüsseltes Gesamtsystem verwendet, der wird gar keine Geschwindigkeitseinbußen bemerken.
Getestet habe ich das Ganze auch mal mit einer leeren 10GB Partition:
CODE:
chrisbra@ubuntu:/temp$ dd if=/dev/zero of=big_file bs=10M count=1000
1000+0 Datensätze ein
1000+0 Datensätze aus
10485760000 Bytes (10 GB) kopiert, 228,142 s, 46,0 MB/s
root@ubuntu:/temp# losetup /dev/loop2 big_file
root@ubuntu:/temp# time dd if=/dev/urandom of=/dev/loop2 bs=1M
dd: Schreiben von „/dev/loop2“: No space left on device
10000+1 Datensätze ein
9999+1 Datensätze aus
10485760000 Bytes (10 GB) kopiert, 1786,48 s, 5,9 MB/s
real 29m46.537s
user 0m0.050s
sys 25m36.450s
root@ubuntu:/temp#
root@ubuntu:/temp# cryptsetup -d /dev/random -c aes-xts-plain create loop /dev/loop2
root@ubuntu:/temp# time dd if=/dev/zero of=/dev/mapper/loop bs=1M
dd: Schreiben von „/dev/mapper/loop“: No space left on device
10001+0 Datensätze ein
10000+0 Datensätze aus
10485760000 Bytes (10 GB) kopiert, 205,879 s, 50,9 MB/s
real 3m25.885s
user 0m0.000s
sys 0m12.290s
1000+0 Datensätze ein
1000+0 Datensätze aus
10485760000 Bytes (10 GB) kopiert, 228,142 s, 46,0 MB/s
root@ubuntu:/temp# losetup /dev/loop2 big_file
root@ubuntu:/temp# time dd if=/dev/urandom of=/dev/loop2 bs=1M
dd: Schreiben von „/dev/loop2“: No space left on device
10000+1 Datensätze ein
9999+1 Datensätze aus
10485760000 Bytes (10 GB) kopiert, 1786,48 s, 5,9 MB/s
real 29m46.537s
user 0m0.050s
sys 25m36.450s
root@ubuntu:/temp#
root@ubuntu:/temp# cryptsetup -d /dev/random -c aes-xts-plain create loop /dev/loop2
root@ubuntu:/temp# time dd if=/dev/zero of=/dev/mapper/loop bs=1M
dd: Schreiben von „/dev/mapper/loop“: No space left on device
10001+0 Datensätze ein
10000+0 Datensätze aus
10485760000 Bytes (10 GB) kopiert, 205,879 s, 50,9 MB/s
real 3m25.885s
user 0m0.000s
sys 0m12.290s
Wie man sieht, habe ich hier eine durchschnittliche Schreibgeschwindigkeit von 5,9MB/s mittels der traditionellen Methode erhalten. Durch das Verschlüsseln, konnte die Schreibgeschwindigkeit fast verneunfacht werden. Noch drastischer sind die absoluten Zeiten: fast 30 Minuten anstelle von 3,5 Minuten.
Das ist natürlich kein Benchmark, sondern soll nur zeigen, welch drastischen Unterschiede zwischen den Methoden existieren. Spielen kann man eventuell noch mit dem Blocksize Parameter, der in diesem Beispiel auf 1 Megabyte gesetzt war. Es ist nicht auszuschließen, dass es mit einem anderen Verschlüsselungsalgorithmus (hier aes-xts-plain) sogar noch schneller geht. (einfahcer Benchmark verschiedener Verschlüsselungsalgorithmen und noch ein Benchmark, ausführlicher)
Disclaimer: Unbedingt zweimal prüfen, auf welches Gerät man schreibt, bevor man sich sein System zerschießt. Dieses Gerät sollte auch nicht anderweitig parallel verwendet werden, sonst besteht die Gefahr, dass noch etwaige Daten nicht überschrieben werden konnten, weil sie noch geöffnet waren.
Schönes neues Jahr...
Ich bin gerade echt gefrustet. 2 Tage ist das neue Arbeitsjahr jetzt alt und ich habe schon wieder genug Frust für den Rest des Jahres. Da ist man 8 Stunden pro Tag bei einem Kunden vor Ort, aber muß dann natürlich immer gleich ganz dringend seiner eigenen Firma irgend welche dämlichen Zahlen erklären. Das schlimmste dabei ist, dass man nicht mal weiß, wo die ihre Zahlen herbekommen oder wie die definiert sind. Aber man muß natürlich gleich unbedingt sofort antworten und die Zahlen erklären. Dann antwortet man und hört nie wieder was. Keine "Danke, das erklärt es." oder "Ja das muß geändert werden" oder irgendwas. Und spätestens 2 Monate später fängt der ganze Spaß von vorne an. Alles so unpersönlich und unfreundlich. Ich könnte echt dem Laden alles vor die Füße werfen.
(Page 1 of 41, totaling 614 entries)
next page »


