Ich hab mittlerweile das Gefühl, ich entwickel mich zu sehr zu einem Eigenbrötler, Außenseiter, Sonderling, Fachidiot. Ich entwickel eine extreme Abneigung gegen synchrone Kommunikationsmittel, kenne mittlerweile mehr Leute im Internet als im Real Life, habe mehr Kontakt zu Internet-Menschen als zu Freunden (oder Exfreunden), habe das Gefühl, mich mit normalen Menschen nicht mehr richtig unterhalten zu können und fühle mich überhaupt total miß- und unverstanden, wenn ich mich mit anderen Menschen unterhalte. Auch meine früheren Hobbies wie Literatur und Politik habe ich extrem vernachläßigt.
Das ist nicht so wirklich befriedigend und gefällt mir auch nicht so richtig. Ich sollte wieder mehr unternehmen, weniger oft vor der Kiste sitzen, Leute kennenlernen und überhaupt öfters mal raus gehen. Abgesehen davon, scheint es mir, als ob mich das beruflich auch nicht so wirklich weiter bringt. Ich sollte was ändern. Bald.
Aber das wird in einem halben Jahr oder so auch passieren. Hoffe ich.

Habe dann einfach ein paar allgemeintaugliche RSS Feeds konsumiert. Nee, Spaß bei Seite.
Eine berufliche Veränderung kann da schon viel bewirken, ist ja häufig ein vollkommen neues Umfeld mit neuen Menschen. Ich fing damals für ein Callcenter zu jobben -- viele Leute. OK, bei 95% wußte ich nicht, welchen ich bei einem evtl. Amoklauf als erstes über die Steitaxt springen lassen wollte. Aber es waren auch angenehme dabei.
Und Rollenspiel hilft natürlich, RSP hilft in jeder Lebenslage. Ja und Frauen helfen natürlich. Bereiten zwar auch Probleme, aber die sind seltener technischer Natur.
Naja, und anders sein bedeutet ja nicht automatisch etwas Schlechtes...