Tuesday, December 20. 2005
Computerwurm mit unerwarteten Folgen
Thursday, December 15. 2005
Einmalpasswörter
Was macht man, wenn man sich von einem nicht-vertrauenswürdigen Rechner auf einem anderen Rechner einloggen möchte, ohne das Risiko einzugehen, sein eigenes Passwort zu kompromitieren? Die Frage klingt theoretisch, aber angenommen man ist unterwegs und möchte schnell mal aus einem Internetcafé seine Mails überprüfen? Kann man den Rechnern dort trauen? Weiß man, dass dort kein Keylogger mitläuft? Will man dieses Risiko tatsächlich eingehen?
Das Risiko schwindet, wenn man sogenannte Einmalpasswörter verwendet. Den Versuch einer Standarisierung hat das IETF mit RFC2289 unternommen. Das Prinzip ist einfach, wenn man sich auf dem System einloggen will, nennt das System ein paar Attribute, aus denen man sich z.B. auf seinem Handy das passende Einmalpasswort erzeugt, um sich auf diesem System einzuloggen. Ein vertrauenswürdiges System wie ein Handy ist hilfreich, aber nicht notwendig. Man kann auch ein Satz Einmalpasswörter auf Papier vorhalten und dann das passende abtippen. Continue reading "Einmalpasswörter" »
Das Risiko schwindet, wenn man sogenannte Einmalpasswörter verwendet. Den Versuch einer Standarisierung hat das IETF mit RFC2289 unternommen. Das Prinzip ist einfach, wenn man sich auf dem System einloggen will, nennt das System ein paar Attribute, aus denen man sich z.B. auf seinem Handy das passende Einmalpasswort erzeugt, um sich auf diesem System einzuloggen. Ein vertrauenswürdiges System wie ein Handy ist hilfreich, aber nicht notwendig. Man kann auch ein Satz Einmalpasswörter auf Papier vorhalten und dann das passende abtippen. Continue reading "Einmalpasswörter" »
Tipps für Geschäftsreisende
Vermeide Fahrstühle.
Auch wenn Du im 6. Stock bist.
Sie werden steckenbleiben.
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Sunday, December 11. 2005
30 Tage Kubuntu.
30 Tage Kubuntu.
Seit dreißig Tagen habe ich nun Kubuntu auf meinem Notebook und auf meinem Desktop - Zeit genug um sich mit dieser Distrie mal genau auseinander zusetzen. Was hat mich eigentlich dazu bewogen auf dem Desktop mal was anderes als Debian zu verwenden ?
Mein Debian-Testing-System(gemischt mit aktueller Software aus Unstable)zu Hause habe ich nun schon ca. 5.5 Jahre in Betrieb - in dieser Zeit habe ich es fast alle drei Tage mit "Apt" auf den den neuesten Stand gebracht.
(siehe auch http://www.256bit.org/download/debian-hints) Der größte Pluspunkt für Debian ist für mich die immense Auswahl von Software und das außerordentlich gute Paketmanagementsystem (In beiden Aspekten liegen meiner Meinung nach immer noch die größten Schwächen vieler Linuxdistributionen).
Aber Debian hat auch deutliche Schwächen welche mir in den letzten Monaten immer deutlicher auf den Nerv gingen. Am schwersten wiegt für mich auf dem Desktop die sehr schleppende Integration aktueller und stabiler Software(besonders bei so Monstern wie KDE) in die Distribution.
Gerade wenn man sich für aktuelle und sehr leistungsfähige Desktop-Environments interessiert, sieht man mit Debian echt alt aus. Klar kann man z.B. ein aktuelles KDE von irgendwelchen esoterischen Paketquellen ins System reinnageln, nur verliert man dann den Vorzug eines stabilen und gut zu wartenden Systems.
Das hat mich an Kubuntu gereizt - ziemlich aktuelle Software (KDE, Gnome, OpenOffice,...), garantierte halbjährige Releases und ein System das versucht echte Benutzerfreundlichkeit zu realisieren.
Zurückblickend kann sagen, dass sich der Versuch echt gelohnt hat.
Die Installation von Kubuntu 5.10 gestaltete sich wirklich ziemlich einfach. Nach dem der etwas diffizil zu bedienende LVM-Konfigurator erfolgreich gemeistert war, dauerte es bei beiden Systemen kaum zwei Stunden bis ich wieder vollständig operativ war. Z.B. auf meinem Thinkpad T40 wurde ACPI (Suspent to RAM), X.org, Sound, LAN, WLAN und Grafik auf Anhieb sauber eingerichtet, so dass ich lediglich noch etwas Software aus dem Ubuntu-Breezy und Ubuntu-Universe Repository nachinstallieren musste.
Im vergangenen Monat habe ich dann einiges an Software ausprobiert und bin bisher noch auf kein Paket gestoßen, für welches kein Pedant zu Debian-Repository gegegben hätte.
Die verfügbare Software funktionierte abgesehen von ein paar Kleinigkeiten ziemlich gut.
(z.B. gibt es einen kleinen UTF8-Bug in der KDE-Konsole, der leider bis dato nicht wirklich gefixt ist). Die mitgelieferten Frontends waren teilweise auch noch recht Buggy (Probleme bei der Konfigurationen von WLAN-WEP, die Konfigurationsfenster sind bei einer Auflösung von 1024x768 nicht problemlos bedienbar), wobei man sicherlich in Rechnung stellen muß, dass dies erst die zweite Kubuntu-Release ist.
Sehr angenehm fand ich auch, das die Treiberunterstützung recht gut ist - ich habe in meiner Bude kein Stück Hardware mehr gefunden, das Probleme mit dieser Distribution hat.Was man besonders in Punkto WLAN und GBIT-LAN für Debian, wegen der verkrüppelten Kernel (Stichwort: Firmware), nicht wirklich behaupten kann.
Alles in allem habe ich diese Distribution angefasst wie ein "Debian" und dabei keinerlei Probleme erfahren. Was mir wirklich gut gefällt - einerseits ist Kubuntu sehr freundlich zu Usern die Ihr Linux einfach nur benutzen wollen, andererseits kann man auch das System sehr gut anpassen und optimieren ohne an konzeptionelle Grenzen zu stoßen(wie es z.B. bei Novell/Suse der Fall ist).
Ubuntu scheint sich immer mehr zu einer multifunktionalen Distribution zu wandeln - mittlerweile kann man Ubuntu sogar auch als Servervariante installieren. Vor kurzem hat sogar die Firma IBM Ubuntu zur zertifizierten Plattform für ihre DB2-Datenbank erklärt (siehe: http://www.ubuntulinux.org/newsitems/db2cert).
Mein Fazit: Bei Kubuntu gibt es zwar noch ein bisschen was zu tun, aber unter dem Strich finde ist diese Distrubution so genial, dass ich meine alten Debian-Installs mit Ausnahme unseres Rootservers demnächst plätten werde.
Seit dreißig Tagen habe ich nun Kubuntu auf meinem Notebook und auf meinem Desktop - Zeit genug um sich mit dieser Distrie mal genau auseinander zusetzen. Was hat mich eigentlich dazu bewogen auf dem Desktop mal was anderes als Debian zu verwenden ?
Mein Debian-Testing-System(gemischt mit aktueller Software aus Unstable)zu Hause habe ich nun schon ca. 5.5 Jahre in Betrieb - in dieser Zeit habe ich es fast alle drei Tage mit "Apt" auf den den neuesten Stand gebracht.
(siehe auch http://www.256bit.org/download/debian-hints) Der größte Pluspunkt für Debian ist für mich die immense Auswahl von Software und das außerordentlich gute Paketmanagementsystem (In beiden Aspekten liegen meiner Meinung nach immer noch die größten Schwächen vieler Linuxdistributionen).
Aber Debian hat auch deutliche Schwächen welche mir in den letzten Monaten immer deutlicher auf den Nerv gingen. Am schwersten wiegt für mich auf dem Desktop die sehr schleppende Integration aktueller und stabiler Software(besonders bei so Monstern wie KDE) in die Distribution.
Gerade wenn man sich für aktuelle und sehr leistungsfähige Desktop-Environments interessiert, sieht man mit Debian echt alt aus. Klar kann man z.B. ein aktuelles KDE von irgendwelchen esoterischen Paketquellen ins System reinnageln, nur verliert man dann den Vorzug eines stabilen und gut zu wartenden Systems.
Das hat mich an Kubuntu gereizt - ziemlich aktuelle Software (KDE, Gnome, OpenOffice,...), garantierte halbjährige Releases und ein System das versucht echte Benutzerfreundlichkeit zu realisieren.
Zurückblickend kann sagen, dass sich der Versuch echt gelohnt hat.
Die Installation von Kubuntu 5.10 gestaltete sich wirklich ziemlich einfach. Nach dem der etwas diffizil zu bedienende LVM-Konfigurator erfolgreich gemeistert war, dauerte es bei beiden Systemen kaum zwei Stunden bis ich wieder vollständig operativ war. Z.B. auf meinem Thinkpad T40 wurde ACPI (Suspent to RAM), X.org, Sound, LAN, WLAN und Grafik auf Anhieb sauber eingerichtet, so dass ich lediglich noch etwas Software aus dem Ubuntu-Breezy und Ubuntu-Universe Repository nachinstallieren musste.
Im vergangenen Monat habe ich dann einiges an Software ausprobiert und bin bisher noch auf kein Paket gestoßen, für welches kein Pedant zu Debian-Repository gegegben hätte.
Die verfügbare Software funktionierte abgesehen von ein paar Kleinigkeiten ziemlich gut.
(z.B. gibt es einen kleinen UTF8-Bug in der KDE-Konsole, der leider bis dato nicht wirklich gefixt ist). Die mitgelieferten Frontends waren teilweise auch noch recht Buggy (Probleme bei der Konfigurationen von WLAN-WEP, die Konfigurationsfenster sind bei einer Auflösung von 1024x768 nicht problemlos bedienbar), wobei man sicherlich in Rechnung stellen muß, dass dies erst die zweite Kubuntu-Release ist.
Sehr angenehm fand ich auch, das die Treiberunterstützung recht gut ist - ich habe in meiner Bude kein Stück Hardware mehr gefunden, das Probleme mit dieser Distribution hat.Was man besonders in Punkto WLAN und GBIT-LAN für Debian, wegen der verkrüppelten Kernel (Stichwort: Firmware), nicht wirklich behaupten kann.
Alles in allem habe ich diese Distribution angefasst wie ein "Debian" und dabei keinerlei Probleme erfahren. Was mir wirklich gut gefällt - einerseits ist Kubuntu sehr freundlich zu Usern die Ihr Linux einfach nur benutzen wollen, andererseits kann man auch das System sehr gut anpassen und optimieren ohne an konzeptionelle Grenzen zu stoßen(wie es z.B. bei Novell/Suse der Fall ist).
Ubuntu scheint sich immer mehr zu einer multifunktionalen Distribution zu wandeln - mittlerweile kann man Ubuntu sogar auch als Servervariante installieren. Vor kurzem hat sogar die Firma IBM Ubuntu zur zertifizierten Plattform für ihre DB2-Datenbank erklärt (siehe: http://www.ubuntulinux.org/newsitems/db2cert).
Mein Fazit: Bei Kubuntu gibt es zwar noch ein bisschen was zu tun, aber unter dem Strich finde ist diese Distrubution so genial, dass ich meine alten Debian-Installs mit Ausnahme unseres Rootservers demnächst plätten werde.
Friday, December 9. 2005
Viva La France
Was planen die da drüben in Frankreich eigentlich? Man ist ja mittlerweile viel gewohnt, aber das ist doch der Hammer (Zitat aus dem verlinkten Artikel):
"Erstens soll der Vertrieb und die Nutzung aller Software untersagt werden, die für Übertragungen geschützter Inhalte im Internet genutzt werden könnte und die kein Digitales Rechte-Management (DRM) unterstützt. [...]
Zweitens sollen alle im Internet ausstrahlenden Sender dazu gezwungen werden, ihre Programme nur noch DRM-geschützt zu verbreiten, um das Kopieren der Inhalte zu verhindern.
Drittens werden die französischen Internetprovider dazu verpflichtet, den kompletten privaten Datenverkehr auf Verstöße gegen das Urheberrecht hin zu überwachen.
Wer gegen diese Gesetze verstößt, soll mit Freiheits- oder Geldstrafen bis zu 300.000 Euro belangt werden."
Näheres auch bei Heise.
Mein persönliches Highlight der Woche.
Bleibt zu hoffen, dass es nicht so weit kommt.
QUOTE:
"Erstens soll der Vertrieb und die Nutzung aller Software untersagt werden, die für Übertragungen geschützter Inhalte im Internet genutzt werden könnte und die kein Digitales Rechte-Management (DRM) unterstützt. [...]
Zweitens sollen alle im Internet ausstrahlenden Sender dazu gezwungen werden, ihre Programme nur noch DRM-geschützt zu verbreiten, um das Kopieren der Inhalte zu verhindern.
Drittens werden die französischen Internetprovider dazu verpflichtet, den kompletten privaten Datenverkehr auf Verstöße gegen das Urheberrecht hin zu überwachen.
Wer gegen diese Gesetze verstößt, soll mit Freiheits- oder Geldstrafen bis zu 300.000 Euro belangt werden."
Näheres auch bei Heise.
Mein persönliches Highlight der Woche.
Bleibt zu hoffen, dass es nicht so weit kommt.
Java und Debian: "The Debian Approach"
Um auf Debian ein richtiges [tm] Java zu installieren, könnte man einfach das von Sun bereitgestellte Paket installieren. Das ist aber etwas ungünstig, weil dann das Paketmanagement nichts vom installierten Java mitkriegt und irgendwann später zum Beispiel Java nachinstallieren will (z.B. bei OpenOffice2).
Aber es gibt eine einfache Lösung dafür: (Vorher von Sun das selbstextrahierende .bin Archiv runterladen)
Das wars auch schon:
Das Leben kann so einfach sein, wenn man weiß, wie es geht
Aber es gibt eine einfache Lösung dafür: (Vorher von Sun das selbstextrahierende .bin Archiv runterladen)
CODE:
chrisbra@host:~$ sudo aptitude install java-package
chrisbra@host:~$ fakeroot make-jpkg jdk-1_5_0_02-linux-i586.bin
chrisbra@host:~$ sudo dpkg -i sun-j2sdk1.5_1.5.0+update02_i386.deb
chrisbra@host:~$ fakeroot make-jpkg jdk-1_5_0_02-linux-i586.bin
chrisbra@host:~$ sudo dpkg -i sun-j2sdk1.5_1.5.0+update02_i386.deb
Das wars auch schon:
CODE:
chrisbra@host:~$ java -version
java version "1.5.0_02"
Java(TM) 2 Runtime Environment, Standard Edition (build 1.5.0_02-b09)
Java HotSpot(TM) Client VM (build 1.5.0_02-b09, mixed mode, sharing)
java version "1.5.0_02"
Java(TM) 2 Runtime Environment, Standard Edition (build 1.5.0_02-b09)
Java HotSpot(TM) Client VM (build 1.5.0_02-b09, mixed mode, sharing)
Das Leben kann so einfach sein, wenn man weiß, wie es geht
Thursday, December 8. 2005
vor einem Jahr
Heute vor einem Jahr wurde Dimebag Darrell von einem verrückten Fan währrend eines Konzertes erschossen, der Amok lief. Damit starben alle Hoffnungen auf eine eventuelle Reuninion von Pantera.
Gerüchten nach wurde er erschossen, weil Darrell Schuld am Ende Panteras gewesen sein soll.
Wie krank muß man eigentlich sein, um deswegen jemanden umzubringen?
Darum widme ich den heutigen Tag meiner früheren "Lieblingsband" Pantera und Dimebag Darrell.
Jetzt erstmal wieder alte Platten rauskramen, meine Nachbarn sollen davon schließlich auch was mitbekommen.
Gerüchten nach wurde er erschossen, weil Darrell Schuld am Ende Panteras gewesen sein soll.
Wie krank muß man eigentlich sein, um deswegen jemanden umzubringen?
Darum widme ich den heutigen Tag meiner früheren "Lieblingsband" Pantera und Dimebag Darrell.
Jetzt erstmal wieder alte Platten rauskramen, meine Nachbarn sollen davon schließlich auch was mitbekommen.
Saturday, December 3. 2005
Gedächtnis Amnesie
Am Mittwoch hab ich mein Handy verloren abgeschafft. Ist nicht weiter schlimm, das Handy - ein tolles S55 - sieht aus wie kaputt, es fehlen 4 Tasten und weitere waren auf dem Weg auszufallen, der Akku war fast leer und das Guthaben meiner Prepaid-Karte lag irgendwo um die 50 Cent. Der Finder wird nicht sehr glücklich werden. Zusätzlich zur PIN hatte ich noch den Telefoncode eingeschaltet, so dass nach 2 Minuten Inaktivität das Handy gesperrt wurde. Wenn dieser Code 3 mal falsch eingegeben wurde, muß man das Handy zur Reparatur leider an Siemens einschicken.
Leider habe ich nun auch alle Kontakt- und Adressdaten verloren. Also falls ich in Zukunft irgendwem vergesse zum Geburtstag zu gratulieren, derjenige möge mir verzeihen
Achja, falls das wer liest, der mich persönlich kennt, eine E-Mail mit Rufnummer und Adresse bzw. Geburtstag wär nicht schlecht. (Ich hab ein furchtbares Zahlengedächtnis)
Leider habe ich nun auch alle Kontakt- und Adressdaten verloren. Also falls ich in Zukunft irgendwem vergesse zum Geburtstag zu gratulieren, derjenige möge mir verzeihen
Achja, falls das wer liest, der mich persönlich kennt, eine E-Mail mit Rufnummer und Adresse bzw. Geburtstag wär nicht schlecht. (Ich hab ein furchtbares Zahlengedächtnis)
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