Ein kostenloses Web-Book zum Thema Forensic-Discovery von Dan Farmer und Wietse Venema.
Wenn ich mal viel Zeit habe, dann muß ich das mal lesen.
Friday, February 24. 2006
Computer Forensics
Thursday, February 23. 2006
Passwörter verwalten mit Vim
Ja es gibt viele schöne Programme, um Passwörter möglichst komfortabel in einer GUI zu verwalten. Aber warum erst extra eine neue Software installieren (die womöglich auch noch einen X-Server braucht)?
Mir zum Beispiel reichen eigentlich simple plain Text Dateien. Das Problem ist nur, man sollte sie etwas absichern, damit nicht jemand unberechtigterweise die Passwörter in die Hand bekommt. Hierfür bietet sich z.B. gnupg an. Nun ist das natürlich schön und gut, aber manuell das ganze zu machen ist sehr unkomfortabel. Doch Abhilfe naht:
gnupg-symmetric.vim
Einfach in ~/.vim speichern, ein ':source ~/.vim/gnupg-symmetric.vim' zur ~/.vimrc hinzufügen, fertig.
Damit kann man bequem seine Passwörter in einer Textdatei verwalten, die vor und nach dem Bearbeiten mit gpg --symmetric verschlüsselt wird. Dabei wird auch Wert drauf gelegt, dass keine unverschlüsselten Backup oder swap Dateien rumliegen. Beispiel:
chrisbra@:~$ rm geheim.gpg
chrisbra@:~$ vi geheim.gpg
chrisbra@:~$
geheimes Passwort
~
~
~
~
~
~
1 geheim.gpg [+][none,iso-8859-15,unix] 1,6 100%
:wq
Geben Sie die Passphrase ein: geheim
Geben Sie die Passphrase nochmal ein: geheim
chrisbra@:~$ cat geheim.gpg
¥S|ä£{`Ò<¦úl¤ÿëÕã@KuGåÏâL$´uB65¢pGïÕ
ìÝ.
chrisbra@:~$
Achso, falls man zufällig eine unverschlüsselte Datei mit dem Namen *.gpg bearbeiten möchte, sollte man das Plugin vorher entfernen, sonst bricht Vim mit einer Fehlermeldung ab.
Mir zum Beispiel reichen eigentlich simple plain Text Dateien. Das Problem ist nur, man sollte sie etwas absichern, damit nicht jemand unberechtigterweise die Passwörter in die Hand bekommt. Hierfür bietet sich z.B. gnupg an. Nun ist das natürlich schön und gut, aber manuell das ganze zu machen ist sehr unkomfortabel. Doch Abhilfe naht:
gnupg-symmetric.vim
Einfach in ~/.vim speichern, ein ':source ~/.vim/gnupg-symmetric.vim' zur ~/.vimrc hinzufügen, fertig.
Damit kann man bequem seine Passwörter in einer Textdatei verwalten, die vor und nach dem Bearbeiten mit gpg --symmetric verschlüsselt wird. Dabei wird auch Wert drauf gelegt, dass keine unverschlüsselten Backup oder swap Dateien rumliegen. Beispiel:
chrisbra@:~$ rm geheim.gpg
chrisbra@:~$ vi geheim.gpg
chrisbra@:~$
geheimes Passwort
~
~
~
~
~
~
1 geheim.gpg [+][none,iso-8859-15,unix] 1,6 100%
:wq
Geben Sie die Passphrase ein: geheim
Geben Sie die Passphrase nochmal ein: geheim
chrisbra@:~$ cat geheim.gpg
¥S|ä£{`Ò<¦úl¤ÿëÕã@KuGåÏâL$´uB65¢pGïÕ
ìÝ.
chrisbra@:~$
Achso, falls man zufällig eine unverschlüsselte Datei mit dem Namen *.gpg bearbeiten möchte, sollte man das Plugin vorher entfernen, sonst bricht Vim mit einer Fehlermeldung ab.
Sunday, February 19. 2006
Klik - nicht nur einfach ein Hype
Linux nährt sich dem Endanwendern - ein nützlicher Schritt in diese Richtung könnte Klik sein. Nachdem ich in einigen Newsgroups, RSS-Feeds und Mailinglisten etwas darüber gehört habe, hab ich die Sache selbst mal ausgetestet.
Was ist Klik ?
Naja, erfahrene Linuxer rümpfen da die Nase und fragen sich jetzt was das ganze bringt, wenn man sowieso schon ein wirklich gut funktionierendes Paketverwaltungssystem wie APT zur Verfügung hat.
Die Installation auf Kubuntu war in 5 Minuten geschehen:
---
mschoechlin@dragan: $ sudo apt-get install libstdc++5
wget klik.atekon.de/client/install -O -|sh
---
Nach der Installation hab ich zum Spaß mal etwas Software getestet was erstaunlich gut funktioniert hat.
Auf den ersten Blick sieht Klik ja einfach nach einer Möglichkeit aus, DAU-kompatibel Software zu installieren, aber die Möglichkeiten die sich für freie Software damit ergeben finde ich schon interessant.
Ein bekanntes Erfolgsrezept freier Software ist der Spruch "release fast, release often" - dadurch das man dem Benutzer durch möglichst viel Transparenz beim Entwickeln neuer Features Mitsprache bei der Entwicklung gibt, kann man die Benutzerfreundlichkeit von Software wesentlich verbessern. Ein wesentliches Hindernis für Normalobenutzer sich auf diesem Weg zu beteiligen ist der normalerweise damit verbundene Aufwand (Runterladen, Auspacken, Compilieren, Libraries nachinstallieren/upgraden, Nochmal compilieren, Make/Configure debuggen, Installieren, Testen, Deinistallieren, Bugreports eintüten,....) Mit Klik wäre es z.B. möglich dem interessieren Benutzer Testreleases so zu Verfügung zu stellen, so dass er sich möglichst nur mit dem reinen Testen der Software beschäftigt.
Gerade unter diesem Aspekt wären noch ein paar Features an Klik interessant:
Klik ist auf jeden Fall eine interessante Sache, ich hoffe das es sich als Plattform zum Testen von GUI-Software etabliert. Details zu Klik findet man im Klik-Wiki
Was ist Klik ?
- Installieren von Software durch simples Anklicken einer URL
- Deinstallieren von Programmen durch simples Löschen der Paketdatei
- Die Pakete bringen selbst alle Bibliotheken/Komponenten mit, welche zur Ausführung benötigt werden (wobei verbreitete Komponenten vorrausgesetzt werden)
- Installieren von Software im Homeverzeichnis des Users
- Sehr simple Installation des Basissystems (Der Installer trägt lediglich in /etc/fstab ein paar LoopbackMounts ein, und hinterlegt ein simples Shellskript im Homedir des Users welches mit einem passenden Mimetype in KDE/Gnome versehen wird.)
- Funktioniert prinzipiell mit jedem Windowmanager
- Klik funktioniert auf vielen Linux-Distributionen
Naja, erfahrene Linuxer rümpfen da die Nase und fragen sich jetzt was das ganze bringt, wenn man sowieso schon ein wirklich gut funktionierendes Paketverwaltungssystem wie APT zur Verfügung hat.
Die Installation auf Kubuntu war in 5 Minuten geschehen:
---
mschoechlin@dragan: $ sudo apt-get install libstdc++5
wget klik.atekon.de/client/install -O -|sh
---
Nach der Installation hab ich zum Spaß mal etwas Software getestet was erstaunlich gut funktioniert hat.
Auf den ersten Blick sieht Klik ja einfach nach einer Möglichkeit aus, DAU-kompatibel Software zu installieren, aber die Möglichkeiten die sich für freie Software damit ergeben finde ich schon interessant.
Ein bekanntes Erfolgsrezept freier Software ist der Spruch "release fast, release often" - dadurch das man dem Benutzer durch möglichst viel Transparenz beim Entwickeln neuer Features Mitsprache bei der Entwicklung gibt, kann man die Benutzerfreundlichkeit von Software wesentlich verbessern. Ein wesentliches Hindernis für Normalobenutzer sich auf diesem Weg zu beteiligen ist der normalerweise damit verbundene Aufwand (Runterladen, Auspacken, Compilieren, Libraries nachinstallieren/upgraden, Nochmal compilieren, Make/Configure debuggen, Installieren, Testen, Deinistallieren, Bugreports eintüten,....) Mit Klik wäre es z.B. möglich dem interessieren Benutzer Testreleases so zu Verfügung zu stellen, so dass er sich möglichst nur mit dem reinen Testen der Software beschäftigt.
Gerade unter diesem Aspekt wären noch ein paar Features an Klik interessant:
- Signierung von Paketen mit GPG (automatische Verifizierung beim Download
- Ein Feedback-System
- Verbindung zum Bugtracking System
- Mitschneiden von X11-Events/Aufzeichnen der Benutzerinteraktion
- Automatische Überprüfung der Aktualität beim Starten des Programms
- Erstellen von Screenshots, einfache Übermittlung ins Bugtracking System
Klik ist auf jeden Fall eine interessante Sache, ich hoffe das es sich als Plattform zum Testen von GUI-Software etabliert. Details zu Klik findet man im Klik-Wiki
Saturday, February 18. 2006
Landtagswahl Ahoi,
Im März stehen die ersten Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg an - und damit eine erste Einschätzung der Großen Koalition - seit der chaotischen Bundestagswahl im letzten Herbst. Als Neu- (und Wieder-) Sachsen-Anhaltiner sind mir die Mengen Wahlplakate unserer konservativen rechten Parteifreunde aufgefallen.
Jedes Kaff zugekleistert mit Wahlplakaten der DVU und REP (ich erspare mirLinks äh Rechts?). NPD tritt ja zugunsten der DVU nicht an. Billige Polemik und Null-Aussagen ("Diesmal richtig wählen!"). Mir schwant Böses für die Wahl, bei der Menge an Protest-Aussagen fürchte ich, dass diese Parteien die Protestwähler anziehen und damit der Großen Koalition in Berlin zumindest in Sachen-Anhalt einen ersten Denkzettel verpasst.
Ich hoffe ja, dass sich genügend Wähler an die Leistungen der DVU in der vorletzten Legislaturperiode erinnert und Abstand davon nimmt die zu wählen. Aber eigentlich bin ich nicht so optimistisch.
Jedes Kaff zugekleistert mit Wahlplakaten der DVU und REP (ich erspare mir
Ich hoffe ja, dass sich genügend Wähler an die Leistungen der DVU in der vorletzten Legislaturperiode erinnert und Abstand davon nimmt die zu wählen. Aber eigentlich bin ich nicht so optimistisch.
Friday, February 10. 2006
Tschüß Arcor.
Umzug geschafft, aber DSL Provider weg. Nach einem kurzen Telefonat mit den Kollegen vom rosa Riesen wurde aber prompt auf DSL umgestellt. Sonntag angerufen, Eumex 300 IP (Sieht so aus als läuft da ein Linux drauf...) noch innerhalb der Woche gekommen. Der DSL-Anschluß wurde dann ein paar Tage später freigeschaltet. Bravo. Keine 5 Monate Wartezeit wie bei Arcor.
Anschluß war auch simpel, alles passend verkabelt, 2 Minuten auf der Weboberfläche rumgeklickt und voilá T-DSL 1000 läuft
So demnächst mal den VOIP-Kram ausprobieren. Wo gibt es eigentlich Internet-Telefonnummern?
Anschluß war auch simpel, alles passend verkabelt, 2 Minuten auf der Weboberfläche rumgeklickt und voilá T-DSL 1000 läuft
So demnächst mal den VOIP-Kram ausprobieren. Wo gibt es eigentlich Internet-Telefonnummern?
Tuesday, February 7. 2006
Muttrc generieren
Und hier noch der Link des Tages:
Auf http://www.muttrcbuilder.org kann man sich eine eingene .muttrc zusammenklicken. Nett...
Auf http://www.muttrcbuilder.org kann man sich eine eingene .muttrc zusammenklicken. Nett...
Handy back
Im Dezember ging ja mein Handy verloren. Aufgrund seines Zustandes, habe ich ja nicht mehr damit gerechnet, dass ich es jemals wieder sehe. Meine Überraschung war deshalb groß, als ich Ende Januar Post von Vodafone erhielt.
Wie sich herausstellte, ist mein Handy Mitte Januar im Stuttgarter Fundbüro aufgetaucht. Dort nahm man Kontakt mit Vodafone auf, wer die angegebene SIM-Karte besitzt und da Vodafone nicht berechtigt ist, die Daten herauszugeben, wurde ich von Vodafone über den Fund meines Telefons informiert.
Tatsächlich fehlte nur eine Taste mehr und derjenige, der das Telefon fand hat auch nur 2mal probiert, eine PIN einzugeben. Mein Glück, denn die PUK weiß ich nicht mehr und so komme ich doch wieder an meine Kontaktdaten.
Da ich Weihnachten von meinem Schatz ein neues Prepaid-Telefon erhalten habe, bin ich jetzt glücklicher Besitzer 3er Handies (inkl. Diensthandy) Und das mir, wo ich es hasse so viel elektronisches Spielzeug mit mir rumzuschleppen...
Aber erstmal muß ich die Kontaktdaten irgendwohin sichern. Aber die Daten Verbindung mit der Siemens Software zu meinem Notebook ist eine andere Geschichte...
Tatsächlich fehlte nur eine Taste mehr und derjenige, der das Telefon fand hat auch nur 2mal probiert, eine PIN einzugeben. Mein Glück, denn die PUK weiß ich nicht mehr und so komme ich doch wieder an meine Kontaktdaten.
Da ich Weihnachten von meinem Schatz ein neues Prepaid-Telefon erhalten habe, bin ich jetzt glücklicher Besitzer 3er Handies (inkl. Diensthandy) Und das mir, wo ich es hasse so viel elektronisches Spielzeug mit mir rumzuschleppen...
Aber erstmal muß ich die Kontaktdaten irgendwohin sichern. Aber die Daten Verbindung mit der Siemens Software zu meinem Notebook ist eine andere Geschichte...
Depeche Mode in Stuttgart
Aufgrund einiger privater Änderungen in der letzten Zeit, habe ich ein Ticket für das Depeche Mode Konzert am 9.3.2006 in der Stuttgarter Hans-Martin Schleyer Halle übrig. Details siehe ebay. (Sorry für das beschissene Foto
)
Nein, Mr. Batschner, es ist nicht Dein Ticket.
Nein, Mr. Batschner, es ist nicht Dein Ticket.
(Page 1 of 1, totaling 8 entries)
