Archivemail ist ein Kommandozeilentool, mit dem man alte Mails archivieren kann (wie unschwer zu erraten ist). Erst kürzlich wurde ich darauf aufmerksam und schaute es mir näher an. Der IMAP-Support war nicht so toll. Es gibt einen häßlichen Bug in Verbindung mit dem Cyrus IMAP Server.
Außerdem besteht archivemail darauf, dass eine IMAP-Verbindung immer in der Form imap://user:passwort@server/folder anzugeben ist. Macht sich natürlich großartig in der Prozessliste. Jeder kann den Benutzernamen und das Passwort rauslesen. Also hab ich mir gedacht, schaust Du dir den Code mal an, kann ja nicht sonderlich schwer sein, aus einer Passwortdatei den Benutzernamen und das Passwort rauszulesen. 2-3 Tage habe ich mich nebenbei damit beschäftigt und das Problem letztendlich auch gelöst. Als ich fertig war, wollte ich einen entsprechenden Patch einsenden, da stelle ich fest, dass es zwischenzeitlich ein neues Release gibt, in dem der Fehler behoben ist.
Mehr als 3.5 Jahr passiert nichts in dem Projekt und ausgerechnet wenn ich mal die Zeit finde, mich aufzuraffen und einen entsprechenden Patch schreibe, wird eine neue Version veröffentlicht. Ja genau, seit ein paar Tagen ist in Debian Sid die Version 0.6.2, in der man ein Passwortdatei angeben kann. Und SSL wird jetzt auch unterstüzt.
Jetzt kann ich wenigstens besser Python...
\*grummel\*
Update: Links repariert. Ich hasse diese komischen tags \[url\]
Monday, July 31. 2006
OpenSource Spirit
Sunday, July 30. 2006
zencp, a command line utility for Creative MP3 Players
Ok, dies ist eigentlich ein Deutsches Blog, aber weil ich hoffe, daß dies hier vielleicht auch Menschen aus dem Ausland interessieren könnte, schreibe ich es ausnahmsweise mal in Englisch.
For some time now, I own a Creative Nomad Zen Touch MP3 player which is just great, except for one problem: the software that lets me transfer files from and to that player runs only on Windows. Of course, there are some free alternatives for Linux: gnomad2 or kzenexplorer just to name two, but I wanted to have a simple command line program. So I wrote it myself.
zencp is a command line program, that lets you copy MP3 files to Creative MP3 players that do not act as USB mass storage devices. It depends on id3lib and libnjb to do its work. Just to give you an impression I prepared this screenshot:

I thought, maybe there is somebody else on this planet, that might be interested in that piece of code. So if you want to try it, you may download it from here.
Inside of that archive, there is a README file, make sure that you really read it. zencp is a (not so) quick and (very) dirty piece of code, it works fine for me but better expect problems. If you tried it and want to give me feedback of any kind, please do so by sending me an e-Mail.
So, genug der Werbung. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
For some time now, I own a Creative Nomad Zen Touch MP3 player which is just great, except for one problem: the software that lets me transfer files from and to that player runs only on Windows. Of course, there are some free alternatives for Linux: gnomad2 or kzenexplorer just to name two, but I wanted to have a simple command line program. So I wrote it myself.
zencp is a command line program, that lets you copy MP3 files to Creative MP3 players that do not act as USB mass storage devices. It depends on id3lib and libnjb to do its work. Just to give you an impression I prepared this screenshot:
I thought, maybe there is somebody else on this planet, that might be interested in that piece of code. So if you want to try it, you may download it from here.
Inside of that archive, there is a README file, make sure that you really read it. zencp is a (not so) quick and (very) dirty piece of code, it works fine for me but better expect problems. If you tried it and want to give me feedback of any kind, please do so by sending me an e-Mail.
So, genug der Werbung. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Posted by mr. batschner
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16:49
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Thursday, July 27. 2006
Zeitaufwand beim Webdesign
Monday, July 24. 2006
Zip sucks

Manchmal wünsche ich mir wirklich funktionierende Archivsoftware für Windows, die ich auch benutzen kann, ohne etwas zu installieren.
Tuesday, July 18. 2006
Spam Plage
Aus irgendeinem mir unbekannten Grund ist dieser Artikel bei Spammern ganz besonders beliebt. Vor allem in der letzten Zeit gab es ganz besonders viel Spam auf diesen Artikel.
Die Kommentare und Trackbacks bleiben zwar in der Moderation hängen, aber das aufzuräumen ist halt lästig...
Die Kommentare und Trackbacks bleiben zwar in der Moderation hängen, aber das aufzuräumen ist halt lästig...
Monday, July 17. 2006
Vim Wiki
Hm, das ist dochmal interessant. Es gibt ein Plugin mit dem man Vim in ein Desktop-Wiki verwandeln kann. Es verwendet dafür einfache Textdateien und Verlinkungen untereinander sind auch möglich. Ein Verweis ist ein Wort das mehrere Großbuchstaben enthält (also z.B. WikiStartPage). Mit einer entsprechenden Tastenkombination kann man dann zu der Datei springen.
Einfach die verlinkte Datei runterladen und in ~/.vim/plugin packen, beim nächsten Aufruf von Vim wird die Dokumentation automatisch installiert. Ein :h potwiki ruft die Dokumentation auf.
Kurzform:
mkdir ~/Wiki
Es reicht also, einfach das Verzeichnis $HOME/Wiki anzulegen. Das ist das Default-Verzeichnis für Wiki-Dateien. Falls ein anderes Verzeichnis bevorzugt wird, sollte man das Verzeichnis und Startseite so in seine .vimrc eintragen:
let potwiki_home="$HOME/Verzeichnis/HomePage"
Nun kann es losgehen. Man legt eine Datei HomePage in seinem Wiki-Verzeichnis an. Falls man Querverweise machen möchte, schreibt man den Verweis auf die Seite mittels CamelCase.
Mit <Leader>ww ruft man seine WikiStartseite auf (und begibt sich in den Wiki-Modus)
<Leader>wf, folgt den Querverweisen (im Wiki-Modus selber reicht das Drücken von Enter)
<Leader>wi, ruft die Index-Seite auf (das entspricht dem Verzeichnislisting des Wiki-Verzeichnisses)
<Leader>we editiert man eine beliebige Wiki-Seite
<Tab> Springt von einem Querverweis zum nächsten
<Leader><Leader> schließt den Wiki-Modus
Wer <Leader> nicht kennt, für den liegt es vermutlich auf '\', wer es kennt weiß selber worauf er es gemappt hat (:h mapleader)
Das wars eigentlich auch schon. Funktioniert prima.
Ach ja, falls Syntax-Highlighting für die Datei-Typen wider Erwarten nicht funktionieren sollte, hilft ein kurzer Autocommand:
echo 'au BufNewFile,BufRead $HOME/Wiki/* set ft=potwiki' >>~/.vimrc
Diese Zeile setzt den Dateityp auf potwiki, falls Dateien im Wiki-Verzeichnis editiert werden. Diese Zeile sollte eigentlich überflüssig sein.
Einfach die verlinkte Datei runterladen und in ~/.vim/plugin packen, beim nächsten Aufruf von Vim wird die Dokumentation automatisch installiert. Ein :h potwiki ruft die Dokumentation auf.
Kurzform:
mkdir ~/Wiki
Es reicht also, einfach das Verzeichnis $HOME/Wiki anzulegen. Das ist das Default-Verzeichnis für Wiki-Dateien. Falls ein anderes Verzeichnis bevorzugt wird, sollte man das Verzeichnis und Startseite so in seine .vimrc eintragen:
let potwiki_home="$HOME/Verzeichnis/HomePage"
Nun kann es losgehen. Man legt eine Datei HomePage in seinem Wiki-Verzeichnis an. Falls man Querverweise machen möchte, schreibt man den Verweis auf die Seite mittels CamelCase.
Mit <Leader>ww ruft man seine WikiStartseite auf (und begibt sich in den Wiki-Modus)
<Leader>wf, folgt den Querverweisen (im Wiki-Modus selber reicht das Drücken von Enter)
<Leader>wi, ruft die Index-Seite auf (das entspricht dem Verzeichnislisting des Wiki-Verzeichnisses)
<Leader>we editiert man eine beliebige Wiki-Seite
<Tab> Springt von einem Querverweis zum nächsten
<Leader><Leader> schließt den Wiki-Modus
Wer <Leader> nicht kennt, für den liegt es vermutlich auf '\', wer es kennt weiß selber worauf er es gemappt hat (:h mapleader)
Das wars eigentlich auch schon. Funktioniert prima.
Ach ja, falls Syntax-Highlighting für die Datei-Typen wider Erwarten nicht funktionieren sollte, hilft ein kurzer Autocommand:
echo 'au BufNewFile,BufRead $HOME/Wiki/* set ft=potwiki' >>~/.vimrc
Diese Zeile setzt den Dateityp auf potwiki, falls Dateien im Wiki-Verzeichnis editiert werden. Diese Zeile sollte eigentlich überflüssig sein.
Tuesday, July 11. 2006
Checkinstall
Obwohl Ubuntu, Debian und Co. selten Wünsche hinsichtlich verfügbarer Pakete offen lassen, kommt es mitunter vor, dass man sich doch mal was von Hand kompiliert. Auch proprietäre Software wie Adobe Acrobat, Flashplugin oder GoogleEarth gibt es selten als native Betriebssystempakete. Besonders CPAN-Module nerven hier oft mit eigenwilligem Installationsverhalten - wie also bewahrt man hier den Überblick ?
Checkinstall ist hier eine gute Möglichkeit ein Linuxsystem "sauber" zu halten. Die Anwendung ist hier denkbar einfach:
# Software vorbereiten/compilieren
$ wget http://search.cpan.org/CPAN/authors/id/D/DB/DBROBINS/Net-SSH-Perl-1.30.tar.gz
$ tar zxvf Net-SSH-Perl-1.30.tar.gz
$ cd Net-SSH-Perl-1.30
$ perl Makefile.PL && make
# Software installieren und paketieren
sudo checkinstall -D --pkgname="Marc-Net-SSH-Perl" --pkgversion="1.30" make install
Was macht das Tool ? Das Werkzeug "klemmt" sich unter Verwendung von "installwatch" zwischen Installationsroutine und Betriebssystem und merkt sich genau welche Dateien angelegt wurden (Syscalls werden mit einer Spezialbibliothek überladen, welche mit LD_PRELOAD an das Programm geflanscht wird). Mit diesen Informationen erstellt Checkinstall dann ein DebianPaket und mledet diese in der Debian Paketdatenbank an. Somit ist es sehr leicht sich des Pakets wieder zu entledigen. Angenehm ist auch, das die Dateien nicht nur am Paketsystem (z.B. RPM,DPKG) angemeldet werden, sondern dass man auch ein vollständiges Paket erhält, welches man auf anderen System leicht installieren kann.
Eigentlich ein ziemlich simples Verfahren - aber recht praktisch
Checkinstall ist hier eine gute Möglichkeit ein Linuxsystem "sauber" zu halten. Die Anwendung ist hier denkbar einfach:
# Software vorbereiten/compilieren
$ wget http://search.cpan.org/CPAN/authors/id/D/DB/DBROBINS/Net-SSH-Perl-1.30.tar.gz
$ tar zxvf Net-SSH-Perl-1.30.tar.gz
$ cd Net-SSH-Perl-1.30
$ perl Makefile.PL && make
# Software installieren und paketieren
sudo checkinstall -D --pkgname="Marc-Net-SSH-Perl" --pkgversion="1.30" make install
Was macht das Tool ? Das Werkzeug "klemmt" sich unter Verwendung von "installwatch" zwischen Installationsroutine und Betriebssystem und merkt sich genau welche Dateien angelegt wurden (Syscalls werden mit einer Spezialbibliothek überladen, welche mit LD_PRELOAD an das Programm geflanscht wird). Mit diesen Informationen erstellt Checkinstall dann ein DebianPaket und mledet diese in der Debian Paketdatenbank an. Somit ist es sehr leicht sich des Pakets wieder zu entledigen. Angenehm ist auch, das die Dateien nicht nur am Paketsystem (z.B. RPM,DPKG) angemeldet werden, sondern dass man auch ein vollständiges Paket erhält, welches man auf anderen System leicht installieren kann.
Eigentlich ein ziemlich simples Verfahren - aber recht praktisch
Posted by mschoechlin
in Nerd, opensource, Tipps And Tricks
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21:05
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Thursday, July 6. 2006
Abkühlung
Gestern Abend war es endlich mal wieder soweit: nachdem wir tagelang Temperaturen jenseits der 30°C in Stuttgart hatten, kühlte es sich gestern Abend gegen 22:00 Uhr schlagartig auf etwa 20°C ab. Damit einher ging auch ein Gewitter.
Ach was sage ich, ein Gewitter? Mehrere. Man hatte den Eindruck, als wurde über der Wolkendecke ein riesiges Disco-Stroboskop aufgehängt. Soviel Blitze auf einmal waren einfach nur beeindruckend.
Ich liebe dieses Wetter...
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