Im Pandalabs Blog bin ich drauf gestossen. Es gibt richtig professionelle Spam Software, die automatisch neue E-Mail Adressen anlegt und dann innerhalb kürzester Zeit Spam in Foren versendet. Das Tool funktioniert relativ intuitiv.
Zu sehen ist die Anwendung in einem kleinen Video. Wie man sieht nützen mittlerweile auch Registrierung und Captchas nicht mehr gegen Spam.
Tuesday, July 31. 2007
Die Methoden der Spammer
Monday, July 30. 2007
Sehr guter "Blog": Wild Duck daily
Gunther Dueck hat bereits innerhalb meiner Firma einige Male für gehöriges Aufsehen gesorgt mit seiner sehr offenen und schmerzhaft treffsicheren Art, aktuelle Probleme anzusprechen, die wir alle eigentlich zu gut kennen.
Jetzt hat er auch eine externe, sehr lesenswerte WebSite, die sehr ähnliche Sachen thematisiert.
Sei es aus dem Bereich
Consulting
Sales/CRM
Unternehmensführung
oder sonst was.
Manchmal scheint Herr Dueck auf den ersten Blick etwas Philo- oder Athroposophisch entrückt. Doch wenn man zuende liest und sich mal kurz zurücklehnt, wirken seine Aussagen verstöhrend plausibel.
Jetzt hat er auch eine externe, sehr lesenswerte WebSite, die sehr ähnliche Sachen thematisiert.
Sei es aus dem Bereich
Consulting
Sales/CRM
Unternehmensführung
oder sonst was.
Manchmal scheint Herr Dueck auf den ersten Blick etwas Philo- oder Athroposophisch entrückt. Doch wenn man zuende liest und sich mal kurz zurücklehnt, wirken seine Aussagen verstöhrend plausibel.
[...]Stellen Sie sich vor, ich hätte wirklich immer geglaubt, Holzfällerscheiben wären aus Holzfällern geschnitten! So viele Holzfäller kann es nicht geben. Das hätte mich misstrauisch machen müssen. Und jetzt das Wort Kundenzufriedenheit! Dieses Wort habe ich mein ganzes Leben hindurch so verstanden, dass der Kunde zufrieden ist. Sie auch?[...]
Thursday, July 26. 2007
Death Proof
Quentin Tarantinos Death Proof: Hat mir sehr gut gefallen. Wirklich. So gut, dass ich es hier noch kurz erwähnen wollte. Die Story klang zwar langweilig, aber der Film ist super.
Sunday, July 22. 2007
Opera und kein Flash vorhanden?
Bevor die Suche mit aptitude losgeht, warum Flash nicht funktioniert, könnte es sich lohnen vorher mit F12 zu schauen, ob Plugins im Opera überhaupt erlaubt sind.
Jaja, die einfachste Lösung fällt einem zuletzt ein, und so suchte ich vergebens im System, warum Flash nicht funktionierte, wo doch about:plugins flash anzeigte und auch sonst alle relevanten Pakete installiert waren.
Wenn jetzt noch jemand wüßte, warum firefox^W iceweasel nicht auf Deutsch erscheint, obwohl iceweasel-l10-de installiert ist und eine deutsche lokale installiert ist?
Jaja, die einfachste Lösung fällt einem zuletzt ein, und so suchte ich vergebens im System, warum Flash nicht funktionierte, wo doch about:plugins flash anzeigte und auch sonst alle relevanten Pakete installiert waren.
Wenn jetzt noch jemand wüßte, warum firefox^W iceweasel nicht auf Deutsch erscheint, obwohl iceweasel-l10-de installiert ist und eine deutsche lokale installiert ist?
Friday, July 20. 2007
Festplatte reloaded
So, RMA war erfolgreich. Heute kam ich endlich dazu, die Ersatzfestplatte einzubauen und DMA funktioniert nun. Prima. Ging ganz problemlos, auch ohne Log vom Drive Fitness Tool von Hitachi. Hitachi hatte mir im übrigen auch geraten, die Festplatte einzuschicken, nachdem ich denen den Fall geschildert hatte.
Super Service. So stellt man sich das vor.
Super Service. So stellt man sich das vor.
Kleidergeschichten...
Es ist schon erstaunlich, kaum kleidet man sich richtig (Anzug, Krawatte, etc...) - inklusive Rollköfferchen - schon wird man ganz anders wahrgenommen.
Es ist mir jetzt schon ein paar Mal passiert, dass ein Taxifahrer mich auf der Straße angehalten hat und fragte, ob ich nicht irgendwohin wolle.
Es ist mir jetzt schon ein paar Mal passiert, dass ein Taxifahrer mich auf der Straße angehalten hat und fragte, ob ich nicht irgendwohin wolle.
Thursday, July 19. 2007
Immer verfügbarer Videorekorder
Hin und wieder nutze ich onlinetvrecorder, um Sachen aufzuzeichnen. Das ganze funktioniert ganz gut, nur das runterladen ist teilweise eine Qual, bis man einen verfügbaren Server gefunden hat. Wenn man sich mit torrent-Downloads zufrieden gibt, funktionieren die Downloads gut, allerdings sollte man sie relativ zügig nach der Aufnahme runterladen, ansonsten findet man keine Quellen mehr. Für andere Downloads muß man schon mal einige Werbeseiten ertragen, bevor man endlich an die Aufnahme kommt.
Die Dateien liegen auf der Website verschlüsselt vor, so dass wirklich nur derjenige, der sich dort angemeldet hat und auf den "Aufnahmeknopf gedrückt" hat, wirklich an seine Dateien kommt. Das Entschlüsseln funktioniert soweit ganz gut (unter Windows/Linux getestet). Aber wenn man ausversehen den Entschlüsselungsvorgang unterbricht, dann wird man vermutlich nicht mehr an die eigentlichen Videodaten kommen.
Die Bildqualität ist relativ gut, hin und wieder werden vorher und hinterher zusätzliche Minuten aufgenommen. Mit Avidemux kann man seine Filme auch gleich von lästiger Werbung befreien und entsprechend schneiden. Windows Benutzer können vordefinierte Schnittdateien benutzen, um die Filme automatisch schneiden zu lassen. Das geschieht mit Hilfe von Cut Assistant welches die Schnittprogramme Avidemux oder wahlweise Virtual Dub steuert. Eine manuelle Kontrolle ist trotzdem zu empfehlen.
Ich finde es erstaunlich, dass sich die Größe der Videos nur durch Wegschneiden von Werbung und evtl. Abspann bzw. Vorlauf ohne Umkodierung um geschätzt 30-40% reduziert.
Für eine kostenlose Leistung durchaus akzeptabel, wenn man seine Filme zügig runterlädt und beim entschlüsseln der Dateien etwas aufpasst.
Die Dateien liegen auf der Website verschlüsselt vor, so dass wirklich nur derjenige, der sich dort angemeldet hat und auf den "Aufnahmeknopf gedrückt" hat, wirklich an seine Dateien kommt. Das Entschlüsseln funktioniert soweit ganz gut (unter Windows/Linux getestet). Aber wenn man ausversehen den Entschlüsselungsvorgang unterbricht, dann wird man vermutlich nicht mehr an die eigentlichen Videodaten kommen.
Die Bildqualität ist relativ gut, hin und wieder werden vorher und hinterher zusätzliche Minuten aufgenommen. Mit Avidemux kann man seine Filme auch gleich von lästiger Werbung befreien und entsprechend schneiden. Windows Benutzer können vordefinierte Schnittdateien benutzen, um die Filme automatisch schneiden zu lassen. Das geschieht mit Hilfe von Cut Assistant welches die Schnittprogramme Avidemux oder wahlweise Virtual Dub steuert. Eine manuelle Kontrolle ist trotzdem zu empfehlen.
Ich finde es erstaunlich, dass sich die Größe der Videos nur durch Wegschneiden von Werbung und evtl. Abspann bzw. Vorlauf ohne Umkodierung um geschätzt 30-40% reduziert.
Für eine kostenlose Leistung durchaus akzeptabel, wenn man seine Filme zügig runterlädt und beim entschlüsseln der Dateien etwas aufpasst.
Bash Tipp: cdspell
Mit shopt -s cdspell kann cd einfache Typos gleich korrigieren:
CODE:
~$ cd /et
bash: cd: /et: No such file or directory
~$ shopt -s cdspell
~$ cd /et
/etc
/etc$ pwd
/etc
/etc$
bash: cd: /et: No such file or directory
~$ shopt -s cdspell
~$ cd /et
/etc
/etc$ pwd
/etc
/etc$
Monday, July 16. 2007
A Tribute to Radioheads 'OK Computer'
Eines der besten Alben überhaupt, war Radioheads 'OK Computer' von 1997. Auch heute noch höre ich mir diesen Meilenstein der Musikgeschichte gerne an. Das Magazin Stereogum hat zum Jubiläum ein Tribute Album durch verschiedenste Künstler aufgelegt. Und das beste, das Album OKX: A Tribute to OK Computer gibt es kostenlos im Netz.
Thursday, July 12. 2007
Meldungen, die man im Zug nicht hören möchte...
"Meine Damen und Herren,
bitte beachten sie, unser Lokführer hat leider versäumt am Bahnhof richtig anzuhalten. Alle Fahrgäste, die in Hanau aussteigen möchten, bitte ich zum Wagen 9 zu kommen. Ich bitte die Unannehmlichkeit zu entschuldigen. Wir werden natürlich ein paar Minuten länger warten."
2 Minuten später war es dann Wagen 7....
Sehr schön, diese Meldung kannte ich noch gar nicht. Nach den vielen Verspätungen in letzter Zeit aufgrund von Streiks, Signalstörungen und kaputten Triebwagen jetzt schon wieder Verspätung. Momentan bin ich echt nicht gut auf die Bahn zu sprechen.
bitte beachten sie, unser Lokführer hat leider versäumt am Bahnhof richtig anzuhalten. Alle Fahrgäste, die in Hanau aussteigen möchten, bitte ich zum Wagen 9 zu kommen. Ich bitte die Unannehmlichkeit zu entschuldigen. Wir werden natürlich ein paar Minuten länger warten."
2 Minuten später war es dann Wagen 7....
Sehr schön, diese Meldung kannte ich noch gar nicht. Nach den vielen Verspätungen in letzter Zeit aufgrund von Streiks, Signalstörungen und kaputten Triebwagen jetzt schon wieder Verspätung. Momentan bin ich echt nicht gut auf die Bahn zu sprechen.
Wednesday, July 11. 2007
freies Magazin
Mit dem freies Magazin gibt es ein kostenloses monatliches Magazin, dass Linux-Themen behandelt. Es macht einen ordentlichen Eindruck und enthält viele nützliche Tipps und Tricks rund um die OpenSource Welt.
Monkey Island in Kurzform
Friday, July 6. 2007
X-Server mit unterschiedlicher Konfiguration beim Booten auswählen
Manchmal kommt es vor, dass man bereits beim Booten weiß, dass man den X-Server mit einer unterschiedlichen Konfiguration starten möchte. Ich möchte hier kurz eine Anleitung dazu geben.
In der Konfigurationsdatei des Xservers /etc/X11/xorg.conf ist eine Standardkonfiguration bereits gegeben. Falls nicht über einen Parameter beim Starten eine anderes Layout gewählt wurde, wird normalerweise immer die erste Sektion ServerLayout ausgewählt.
Im Serverlayout werden die spezifischen Geräte für die X-Session definiert. (Normalerweise Monitor, Keyboard und Maus).
Wenn man sich jetzt eine neue Sektion ServerLayout einrichtet, z.B. mit einer spezifischen anderen Monitoreinstellung (weil z.B. mal ein externer Monitor am Notebook hängt und mal nicht), vergibt man einen neuen Namen mit den Parameter "Identifier" und kann dann dieses Layout beim Start nutzen, indem X mit dem Parameter -layout gestartet wird.
Nun bietet es sich an, über einen eigenen Kernelparameter dem X-Server zu sagen, mit welcher Konfiguration er starten soll.
Angenommen man wählt den Parameter Xlayout=Name, dann erstellen wir zunächst im Bootloader einen neuen Eintrag mit diesem Parameter. In grubs menu.lst kann man z.B. einfach einen vorhanden Eintrag kopieren und in der Zeile kernel die Option "Xlayout=mobile" hinzufügen.
Um update-grub zu sagen, dass er automatisch eine passende Zeile generieren soll, kann man alternativ auch einen Eintrag der Form:
Beim Booten müßte jetzt bereits ein entsprechender Eintrag im Bootloader vorhanden sein.
Aber wie kann man jetzt abhängig von der gesetzten Option mit einer anderen Konfiguration den X-Server starten lassen?
Das ist abhängig davon, wie man den X-Server normalerweise startet. Beispielhaft zeige ich es für für die Anmeldemanager kdm/wdm bzw. für die Nutzer von startx.
Beim booten wird normalerweise bereits der kdm gestartet, der seinerseits bereits den X-Server für den Anmeldebildschirm startet. Man muß jetzt also den kdm entsprechend konfigurieren, abhängig vom Parameter mit der richtigen Option zu starten. Bei Debian gibt es ein Verzeichnis /etc/default/kdm.d. Dort enthaltene Shell-Scripte, werden beim Start von kdm automatisch ausgeführt. Es bietet sich also an, hier ein Script hinzulegen, dass auf den gesetzten Parameter Xlayout reagieren kann:
#!/bin/bash --
KDMRC=/etc/kde3/kdm/kdmrc
layout=$(tr '[:blank:]' '\n' </proc/cmdline |awk -F"=" '/^Xlayout/ {print $2}')
if [ -z $layout ]; then
sed -in -e '/^ServerArgsLocal/{s/-layout[[:blank:][:alnum:]]*//}' "$KDMRC"
else
sed -ie "/ServerArgsLocal/s/\( -layout[[:space:][:alnum:]]*\)\?\s*$/ -layout $layout/" $KDMRC
fi
Das ist jetzt etwas quick and dirty, aber ich habe keine andere Möglichkeit gefunden kdm passend zu konfigurieren, als mittels sed die Konfigurationsdatei von kdm (/etc/kde3/kdm/kdmrc) zu bearbeiten.
Hier wird in Zeile 5 zunächst geprüft, ob dem Kernel die Option Xlayout übergeben wurde, und falls ja, welchen Wert sie hat.
Falls dies nicht der Fall war, wird mittels sed in der Zeile ServerArgsLocal der Konfigurationsdatei von kdm untersucht, ob ein Parameter der Art "-layout wert" eingetragen ist. Wenn ja, wird dieser Parameter gelöscht.
Wenn der Wert Xlayout=Wert dem Kernel übergeben wurde, so wird mit sed wieder in der kdmrc nach der gleichen Stelle gesucht, und ein vorhandener -layout Wert auf den neuen Wert -layout gesetzt. Hier gibt es das Problem, dass -layout an das Ende der Zeile gebunden ist, wenn also -layout vorher angegeben ist, wird sed ihn nicht finden und ersetzen.
Ähnlich wie kdm kann man wdm über die Dateien in /etc/X11/wdm konfigurieren. In der Datei Xservers stehen die Argumente, die dem Xserver übergeben werden. Über ein Shellscript in /etc/rc.local kann man vorher die Datei passend bearbeiten. Das Script könnte so aussehen:
#!/bin/sh
FILE=/etc/X11/wdm/Xservers
layout=$(tr '[:blank:]' '\n' </proc/cmdline |awk -F"=" '/^Xlayout/ {print $2}')
if [ -z $layout ]; then
sed -in -e '/^:/{s/-layout[[:blank:][:alnum:]]*//}' "$FILE"
else
sed -ie "/^:/s/\( -layout[[:space:][:alnum:]]*\)\?\s*$/ -layout $layout/" $FILE
fi
Dieses Script funktioniert so, wie das kdm-Script.
Da ich leider kein gdm installiert habe, kann ich momentan nicht sagen, wie der X-Server konfiguriert werden kann.
Falls man seinen X-Server mit dem Kommando startx hochfährt, kann man relativ simpel zusätzliche Optionen dem X-Server übergeben. Dies geschieht normalerweise in der Form startx --
Über ein simples Shellscript kann nun der X-Server passend aufgerufen werden:
function startx(){
layout=$(tr '[:blank:]' '\n' </proc/cmdline |awk -F"=" '/^Xlayout/ {print $2}')
if [ -z $layout ]; then
/usr/bin/startx "$@"
else
/usr/bin/startx -- :layout "$layout" "$@"
fi
}
Hier wird eine Funktion startx definiert, die den Aufruf des Befehls /usr/bin/startx so modifiziert, dass ein layout mitgegeben wird, falls dem Kernel die entsprechende Option übergeben wurde. Wenn man diese Funktion in seine .bashrc schreibt, wird nachdem diese Datei eingelesen wurde beim nächsten Mal die Funktion startx aufgerufen und nicht die Datei in /usr/bin.
In der Konfigurationsdatei des Xservers /etc/X11/xorg.conf ist eine Standardkonfiguration bereits gegeben. Falls nicht über einen Parameter beim Starten eine anderes Layout gewählt wurde, wird normalerweise immer die erste Sektion ServerLayout ausgewählt.
Im Serverlayout werden die spezifischen Geräte für die X-Session definiert. (Normalerweise Monitor, Keyboard und Maus).
Wenn man sich jetzt eine neue Sektion ServerLayout einrichtet, z.B. mit einer spezifischen anderen Monitoreinstellung (weil z.B. mal ein externer Monitor am Notebook hängt und mal nicht), vergibt man einen neuen Namen mit den Parameter "Identifier
Nun bietet es sich an, über einen eigenen Kernelparameter dem X-Server zu sagen, mit welcher Konfiguration er starten soll.
Angenommen man wählt den Parameter Xlayout=Name, dann erstellen wir zunächst im Bootloader einen neuen Eintrag mit diesem Parameter. In grubs menu.lst kann man z.B. einfach einen vorhanden Eintrag kopieren und in der Zeile kernel die Option "Xlayout=mobile" hinzufügen.
Um update-grub zu sagen, dass er automatisch eine passende Zeile generieren soll, kann man alternativ auch einen Eintrag der Form:
CODE:
# altoptions=(recovery mode) single
# altoptions=(Xlayout mobile) Xlayout=mobile
eintragen. (Hier übrigens mit dem bereits vorhanden Eintrag für den Recovery Modus.# altoptions=(Xlayout mobile) Xlayout=mobile
Beim Booten müßte jetzt bereits ein entsprechender Eintrag im Bootloader vorhanden sein.
Aber wie kann man jetzt abhängig von der gesetzten Option mit einer anderen Konfiguration den X-Server starten lassen?
Das ist abhängig davon, wie man den X-Server normalerweise startet. Beispielhaft zeige ich es für für die Anmeldemanager kdm/wdm bzw. für die Nutzer von startx.
kdm
Beim booten wird normalerweise bereits der kdm gestartet, der seinerseits bereits den X-Server für den Anmeldebildschirm startet. Man muß jetzt also den kdm entsprechend konfigurieren, abhängig vom Parameter mit der richtigen Option zu starten. Bei Debian gibt es ein Verzeichnis /etc/default/kdm.d. Dort enthaltene Shell-Scripte, werden beim Start von kdm automatisch ausgeführt. Es bietet sich also an, hier ein Script hinzulegen, dass auf den gesetzten Parameter Xlayout reagieren kann:
#!/bin/bash --
KDMRC=/etc/kde3/kdm/kdmrc
layout=$(tr '[:blank:]' '\n' </proc/cmdline |awk -F"=" '/^Xlayout/ {print $2}')
if [ -z $layout ]; then
sed -in -e '/^ServerArgsLocal/{s/-layout[[:blank:][:alnum:]]*//}' "$KDMRC"
else
sed -ie "/ServerArgsLocal/s/\( -layout[[:space:][:alnum:]]*\)\?\s*$/ -layout $layout/" $KDMRC
fi
Das ist jetzt etwas quick and dirty, aber ich habe keine andere Möglichkeit gefunden kdm passend zu konfigurieren, als mittels sed die Konfigurationsdatei von kdm (/etc/kde3/kdm/kdmrc) zu bearbeiten.
Hier wird in Zeile 5 zunächst geprüft, ob dem Kernel die Option Xlayout übergeben wurde, und falls ja, welchen Wert sie hat.
Falls dies nicht der Fall war, wird mittels sed in der Zeile ServerArgsLocal der Konfigurationsdatei von kdm untersucht, ob ein Parameter der Art "-layout wert" eingetragen ist. Wenn ja, wird dieser Parameter gelöscht.
Wenn der Wert Xlayout=Wert dem Kernel übergeben wurde, so wird mit sed wieder in der kdmrc nach der gleichen Stelle gesucht, und ein vorhandener -layout Wert auf den neuen Wert -layout
wdm
Ähnlich wie kdm kann man wdm über die Dateien in /etc/X11/wdm konfigurieren. In der Datei Xservers stehen die Argumente, die dem Xserver übergeben werden. Über ein Shellscript in /etc/rc.local kann man vorher die Datei passend bearbeiten. Das Script könnte so aussehen:
#!/bin/sh
FILE=/etc/X11/wdm/Xservers
layout=$(tr '[:blank:]' '\n' </proc/cmdline |awk -F"=" '/^Xlayout/ {print $2}')
if [ -z $layout ]; then
sed -in -e '/^:/{s/-layout[[:blank:][:alnum:]]*//}' "$FILE"
else
sed -ie "/^:/s/\( -layout[[:space:][:alnum:]]*\)\?\s*$/ -layout $layout/" $FILE
fi
Dieses Script funktioniert so, wie das kdm-Script.
gdm
Da ich leider kein gdm installiert habe, kann ich momentan nicht sagen, wie der X-Server konfiguriert werden kann.
startx
Falls man seinen X-Server mit dem Kommando startx hochfährt, kann man relativ simpel zusätzliche Optionen dem X-Server übergeben. Dies geschieht normalerweise in der Form startx --
Über ein simples Shellscript kann nun der X-Server passend aufgerufen werden:
function startx(){
layout=$(tr '[:blank:]' '\n' </proc/cmdline |awk -F"=" '/^Xlayout/ {print $2}')
if [ -z $layout ]; then
/usr/bin/startx "$@"
else
/usr/bin/startx -- :layout "$layout" "$@"
fi
}
Hier wird eine Funktion startx definiert, die den Aufruf des Befehls /usr/bin/startx so modifiziert, dass ein layout mitgegeben wird, falls dem Kernel die entsprechende Option übergeben wurde. Wenn man diese Funktion in seine .bashrc schreibt, wird nachdem diese Datei eingelesen wurde beim nächsten Mal die Funktion startx aufgerufen und nicht die Datei in /usr/bin.
24 auf Schwäbisch
Für alle Stuttgarter, Ex-Stuttgarter und sonstige Fans der schwäbischen Mundart: Die beliebte Serie um Jack Bauer gibt es jetzt (nagut, schon etwas länger) mit schwäbischer Tonspur.
Es gibt noch mehr davon auf Youtube, aber ich habe hier mal nur den meiner Meinung nach schönsten gepostet.
Es gibt noch mehr davon auf Youtube, aber ich habe hier mal nur den meiner Meinung nach schönsten gepostet.
Monday, July 2. 2007
Festplatten Probleme
Ich habe hier eine Hitachi Deskstar 7K500, die mir ein bißchen
Bauchschmerzen bereitet.
Sie ist recht neu, aber der DMA Modus läßt sich einfach nicht
aktivieren:
,----
| # hdparm -d1 /dev/hdc
|
| /dev/hdc:
| setting using_dma to 1 (on)
| using_dma = 1 (on)
| # hdparm -t /dev/hdc
|
| /dev/hdc:
| Timing buffered disk reads: read() failed: Input/output error
`----
Bereit beim Booten wirft der Kernel mit Meldungen um sich:
,----
| Jul 1 13:21:19 xxxx kernel: usb 1-2: new full speed USB device using uhc+i_hcd and address 2
| Jul 1 13:21:19 xxxx kernel: ide1: reset: success
| Jul 1 13:21:19 xxxx kernel: hdc: dma_intr: status=0x51 { DriveReady Seek+Complete Error }
| Jul 1 13:21:19 xxxx kernel: hdc: dma_intr: error=0x84 { DriveStatusError+ BadCRC }
| Jul 1 13:21:19 xxxx kernel: ide: failed opcode was: unknown
| Jul 1 13:21:19 xxxx kernel: hdc: dma_intr: status=0x51 { DriveReady Seek+Complete Error }
| Jul 1 13:21:19 xxxx kernel: hdc: dma_intr: error=0x84 { DriveStatusError+ BadCRC }
`----
Jedoch Smart ist unauffällig:
Nur die Fehlermeldungen, die deuten darauf hin, dass etwas nicht stimmt:
,----
| Error 620 occurred at disk power-on lifetime: 111 hours (4 days + 15 hours)
| When the command that caused the error occurred, the device was active or idle.
|
| After command completion occurred, registers were:
| ER ST SC SN CL CH DH
| -- -- -- -- -- -- --
| 84 51 00 ff 01 00 e0 Error: ICRC, ABRT at LBA = 0x000001ff = 511
|
| Commands leading to the command that caused the error were:
| CR FR SC SN CL CH DH DC Powered_Up_Time Command/Feature_Name
| -- -- -- -- -- -- -- -- ---------------- --------------------
| 25 00 f0 10 00 00 e0 00 00:11:07.400 READ DMA EXT
| 25 00 f0 10 00 00 e0 00 00:11:07.400 READ DMA EXT
| 10 00 3f 00 00 00 e0 00 00:11:07.400 RECALIBRATE [OBS-4]
| 25 00 f0 10 00 00 e0 00 00:11:07.400 READ DMA EXT
| 25 00 f0 10 00 00 e0 00 00:11:07.300 READ DMA EXT
|
| Error 619 occurred at disk power-on lifetime: 111 hours (4 days + 15 hours)
| When the command that caused the error occurred, the device was active or idle.
|
| After command completion occurred, registers were:
| ER ST SC SN CL CH DH
| -- -- -- -- -- -- --
| 84 51 00 ff 01 00 e0 Error: ICRC, ABRT at LBA = 0x000001ff = 511
|
| Commands leading to the command that caused the error were:
| CR FR SC SN CL CH DH DC Powered_Up_Time Command/Feature_Name
| -- -- -- -- -- -- -- -- ---------------- --------------------
| 25 00 f0 10 00 00 e0 00 00:11:07.400 READ DMA EXT
| 10 00 3f 00 00 00 e0 00 00:11:07.400 RECALIBRATE [OBS-4]
| 25 00 f0 10 00 00 e0 00 00:11:07.400 READ DMA EXT
| 25 00 f0 10 00 00 e0 00 00:11:07.300 READ DMA EXT
| ef 03 40 ff 01 00 e0 04 00:11:07.300 SET FEATURES [Set transfer mode]
`----
Wie gesagt, ansonsten verhält sich die Festplatte unaufällig. Badblocks
ergibt keinerlei Fehler und auch das Drive Fitness Tool von Hitachi
meint, es wäre alles ok.
Bereits gewechselt habe ich:
IDE-Controller
IDE-Kabel
Testweise habe ich auch probiert ein Dateisystem (ext3) auf der
Festplatte anzulegen und die Festplatte per dd if=/dev/zero
of=./big_file vollzuschreiben.
Das ergab aber auch keine Fehler. Nur das Dateisystem wurde nach dem
nächsten Boot nicht mehr erkannt:
,----
| /dev/hdc1 is not a valid block
`----
Hat jemand Ideen, was ich mit dieser Platte anstelle?
Bauchschmerzen bereitet.
Sie ist recht neu, aber der DMA Modus läßt sich einfach nicht
aktivieren:
,----
| # hdparm -d1 /dev/hdc
|
| /dev/hdc:
| setting using_dma to 1 (on)
| using_dma = 1 (on)
| # hdparm -t /dev/hdc
|
| /dev/hdc:
| Timing buffered disk reads: read() failed: Input/output error
`----
Bereit beim Booten wirft der Kernel mit Meldungen um sich:
,----
| Jul 1 13:21:19 xxxx kernel: usb 1-2: new full speed USB device using uhc+i_hcd and address 2
| Jul 1 13:21:19 xxxx kernel: ide1: reset: success
| Jul 1 13:21:19 xxxx kernel: hdc: dma_intr: status=0x51 { DriveReady Seek+Complete Error }
| Jul 1 13:21:19 xxxx kernel: hdc: dma_intr: error=0x84 { DriveStatusError+ BadCRC }
| Jul 1 13:21:19 xxxx kernel: ide: failed opcode was: unknown
| Jul 1 13:21:19 xxxx kernel: hdc: dma_intr: status=0x51 { DriveReady Seek+Complete Error }
| Jul 1 13:21:19 xxxx kernel: hdc: dma_intr: error=0x84 { DriveStatusError+ BadCRC }
`----
Jedoch Smart ist unauffällig:
CODE:
,----
| # smartctl -a /dev/hdc
| === START OF READ SMART DATA SECTION ===
| SMART overall-health self-assessment test result: PASSED
`----
[....]
,----
| SMART Attributes Data Structure revision number: 16
| Vendor Specific SMART Attributes with Thresholds:
| ID# ATTRIBUTE_NAME FLAG VALUE WORST THRESH TYPE UPDATED WHEN_FAILED RAW_VALUE
| 1 Raw_Read_Error_Rate 0x000b 100 100 016 Pre-fail Always - 1
| 2 Throughput_Performance 0x0005 160 160 050 Pre-fail Offline - 201
| 3 Spin_Up_Time 0x0007 113 113 024 Pre-fail Always - 652 (Average 583)
| 4 Start_Stop_Count 0x0012 100 100 000 Old_age Always - 73
| 5 Reallocated_Sector_Ct 0x0033 100 100 005 Pre-fail Always - 0
| 7 Seek_Error_Rate 0x000b 100 100 067 Pre-fail Always - 0
| 8 Seek_Time_Performance 0x0005 100 100 020 Pre-fail Offline - 0
| 9 Power_On_Hours 0x0012 100 100 000 Old_age Always - 111
| 10 Spin_Retry_Count 0x0013 100 100 060 Pre-fail Always - 0
| 12 Power_Cycle_Count 0x0032 100 100 000 Old_age Always - 71
| 192 Power-Off_Retract_Count 0x0032 100 100 050 Old_age Always - 74
`----
| # smartctl -a /dev/hdc
| === START OF READ SMART DATA SECTION ===
| SMART overall-health self-assessment test result: PASSED
`----
[....]
,----
| SMART Attributes Data Structure revision number: 16
| Vendor Specific SMART Attributes with Thresholds:
| ID# ATTRIBUTE_NAME FLAG VALUE WORST THRESH TYPE UPDATED WHEN_FAILED RAW_VALUE
| 1 Raw_Read_Error_Rate 0x000b 100 100 016 Pre-fail Always - 1
| 2 Throughput_Performance 0x0005 160 160 050 Pre-fail Offline - 201
| 3 Spin_Up_Time 0x0007 113 113 024 Pre-fail Always - 652 (Average 583)
| 4 Start_Stop_Count 0x0012 100 100 000 Old_age Always - 73
| 5 Reallocated_Sector_Ct 0x0033 100 100 005 Pre-fail Always - 0
| 7 Seek_Error_Rate 0x000b 100 100 067 Pre-fail Always - 0
| 8 Seek_Time_Performance 0x0005 100 100 020 Pre-fail Offline - 0
| 9 Power_On_Hours 0x0012 100 100 000 Old_age Always - 111
| 10 Spin_Retry_Count 0x0013 100 100 060 Pre-fail Always - 0
| 12 Power_Cycle_Count 0x0032 100 100 000 Old_age Always - 71
| 192 Power-Off_Retract_Count 0x0032 100 100 050 Old_age Always - 74
`----
Nur die Fehlermeldungen, die deuten darauf hin, dass etwas nicht stimmt:
,----
| Error 620 occurred at disk power-on lifetime: 111 hours (4 days + 15 hours)
| When the command that caused the error occurred, the device was active or idle.
|
| After command completion occurred, registers were:
| ER ST SC SN CL CH DH
| -- -- -- -- -- -- --
| 84 51 00 ff 01 00 e0 Error: ICRC, ABRT at LBA = 0x000001ff = 511
|
| Commands leading to the command that caused the error were:
| CR FR SC SN CL CH DH DC Powered_Up_Time Command/Feature_Name
| -- -- -- -- -- -- -- -- ---------------- --------------------
| 25 00 f0 10 00 00 e0 00 00:11:07.400 READ DMA EXT
| 25 00 f0 10 00 00 e0 00 00:11:07.400 READ DMA EXT
| 10 00 3f 00 00 00 e0 00 00:11:07.400 RECALIBRATE [OBS-4]
| 25 00 f0 10 00 00 e0 00 00:11:07.400 READ DMA EXT
| 25 00 f0 10 00 00 e0 00 00:11:07.300 READ DMA EXT
|
| Error 619 occurred at disk power-on lifetime: 111 hours (4 days + 15 hours)
| When the command that caused the error occurred, the device was active or idle.
|
| After command completion occurred, registers were:
| ER ST SC SN CL CH DH
| -- -- -- -- -- -- --
| 84 51 00 ff 01 00 e0 Error: ICRC, ABRT at LBA = 0x000001ff = 511
|
| Commands leading to the command that caused the error were:
| CR FR SC SN CL CH DH DC Powered_Up_Time Command/Feature_Name
| -- -- -- -- -- -- -- -- ---------------- --------------------
| 25 00 f0 10 00 00 e0 00 00:11:07.400 READ DMA EXT
| 10 00 3f 00 00 00 e0 00 00:11:07.400 RECALIBRATE [OBS-4]
| 25 00 f0 10 00 00 e0 00 00:11:07.400 READ DMA EXT
| 25 00 f0 10 00 00 e0 00 00:11:07.300 READ DMA EXT
| ef 03 40 ff 01 00 e0 04 00:11:07.300 SET FEATURES [Set transfer mode]
`----
Wie gesagt, ansonsten verhält sich die Festplatte unaufällig. Badblocks
ergibt keinerlei Fehler und auch das Drive Fitness Tool von Hitachi
meint, es wäre alles ok.
Bereits gewechselt habe ich:
IDE-Controller
IDE-Kabel
Testweise habe ich auch probiert ein Dateisystem (ext3) auf der
Festplatte anzulegen und die Festplatte per dd if=/dev/zero
of=./big_file vollzuschreiben.
Das ergab aber auch keine Fehler. Nur das Dateisystem wurde nach dem
nächsten Boot nicht mehr erkannt:
,----
| /dev/hdc1 is not a valid block
`----
Hat jemand Ideen, was ich mit dieser Platte anstelle?
(Page 1 of 1, totaling 15 entries)

