Monday, 29. September 2008
Donna Woolfolk Cross: "Die Päpstin"
Es gibt die Legende einer weiblichen Päpstin. Dieses Buch erzählt die Geschichte der Päpstin Johanna, die zwischen 853 und 855 das Oberhaupt der Kirche war.
In beeindruckender Weise wird ein düsteres Bild des Frühmittelalters gezeichnet. Frauen, die keinerlei Rechte haben, Gewalt und Brutalität bestimmen den Alltag und durch Intrigen versucht jedermann seinen eigenen Vorteil zu sichern.
Die kleine Johanna hat einen unbegrenzten Wissensdurst. Getrieben von ihrer Neugier schafft sie es schließlich Lesen und Schreiben zu lernen. Das Schicksal spielt ihr dabei immer wieder übel mit (so wird sie von ihrem Vater, einem fanatischen Priester fast zu Tode geprügelt), doch sie findet auch Förderer, die sie schützen. Dennoch entscheidet sich Johanna nach einem brutalen Überfall Normannen auf ihre Gemeinde, als Mann fortan weiterzuleben, denn nur so kann sie Zugang zu weiterem Wissen (in Form von Büchern der Klosterbibliotheken) erhalten. Und auch hier warten Intrigen, die sie bis nach Rom und schließlich auf den heiligen Stuhl führt.
Dabei wird eine so spannende Geschichte erzählt, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte und man ahnt, dass es ein böses Ende geben wird.
Im Anhang findet sich eine populärwissenschaftliche Betrachtung über die Päpstin, inklusive diverser Indizien, die für diese These sprechen. Dabei erfährt man auch, dass sich viele der Vorfälle tatsächlich zugetragen haben (wie der Angriff auf Rom oder der Überfall der Normannen, wenn dieser sich auch erst historisch später ereignete), was zumindest mich, ob der Detailfülle erstaunte (auch wenn diese Ereignisse sicherlich ausgeschmückt worden sind).
Prädikat: sehr lesenswert!
Monday, 22. September 2008
Weniger reden, mehr machen....
Geht es Euch auch so ? In regelmäßigen Abständen diskutiert man beim gemütlichen Zusammensitzen mit Familie oder Freunden, wie man der Umweltverschmutzung, der Globalisierung und der wirtschaftlichen Ungerechtigkeit zwischen Industrienationen und "Dritte Welt Ländern" Herr werden kann. Nach einigen "man müsste", "man sollte" und "man könnte", flacht dann oft das Thema ab - oft auch mit dem Ergebnis man könne ja eh kaum was gegen die Übermacht der Industriekonzerne bewirken bzw. das Verbesserungen nur mit empfindlichen Einschränkungen des Einzelnen möglich sind.
für den positiven Fortbestand unseres Planeten zu tun, wenn sie denn wüssten wie man das erreichen könnte ohne zu empfindliche Einschnitte finanzieller bzw. komfortabler Art zu haben.
Eine Möglichkeit ist z.B. den Stromanbieter zu wechseln - das hat deutlich mehr ökologische Hebelwirkung als beispielsweise ein Auto zu kaufen das 2.5 Liter weniger Sprit auf hundert Kilometer benötigt. Klar, der heute produzierte Ökostrom reicht nicht um ganz Deutschland damit zu versorgen - aber wo ein Markt ist, da wird der Kapitalismus auch einen Weg finden diesen Markt zu bedienen. Wenn konventionellen Stromanbietern die Kunden reihenweise zu Ökostromanbietern weglaufen,
werden deren Marketingexperten ihrer Konzernspitze schnell empfehlen, bessere Ökostromangebote anzubieten bzw. an technischen Lösungen zu forschen die das ermöglichen.
Nichts fürchten Konzerne mehr, als das ihnen die Kunden weglaufen. Das nennt man strategisches Einkaufen - die Macht des Konsumenten nutzen um den Markt zu verändern. Auf die sinnvolle Regulation der Politik zu hoffen ist meiner Meinung kein besonders effizienter Weg - nicht umsonst sitzen so viele Politiker gut bezahlt in den Aufsichtsräten von Konzernen, kassieren sehr gut bezahlte Honorare für Beraterverträge oder sind gar selbst an diesen Unternehmen finanziell beteiligt. Sie haben einfach kein echtes Interesse daran, die Hand die sie füttert zu beißen
Inspiriert durch Utopia, einer Web-Plattform für strategisches Einkaufen, habe ich heute morgen wieder den Stromanbieter gewechselt - nämlich von Lichtblick zu Greenpeace Energy. Betrachtet man die finanzielle Ersparnis gegenüber meinen alten Stromanbietern der ENBW bzw. Lichtblick - sieht man kaum signifikante Unterschiede, die ökologische Hebelwirkung ist bei Greenpeace Energy halt besser. Ein ökologischer Vergleich von Stromanbietern und anderen Produkten findet ihr bei Utopia.
Die Ummeldung hat mich heute morgen ca. 10 Minuten gekostet - alte Stromrechung rauskramen, Daten in die Anmeldemaske hacken, fertig - wirklich kein echter Aufwand.
Tuesday, 16. September 2008
versehentliches Herunterfahren verhindern
Wem ist das eigentlich noch nicht passiert?
Man tippt shutdown -h now und merkt 2 Sekunden später, dass man das im falschen Terminal eingetippt hatte. Nun kann man versuchen zu canceln, aber ich wette, das fällt einem erst zu spät ein. Abhilfe schafft molly-guard:
~# aptitude install molly-guard
[....]
~# echo ALWAYS_QUERY_HOSTNAME=yes >> /etc/molly-guard/rc
~# halt
I: molly-guard: halt is always molly-guarded on this system.
Please type in hostname of the machine to halt: foobar
Good thing I asked; I won't halt t41 ...
W: aborting halt due to 30-query-hostname exiting with code 1.
Molly-guard legt in /usr/bin/ die Scripte poweroff, halt, reboot und shutdown an. Diese Scripte prüfen können verschiedene Prüfungen übernehmen (u.a. den Hostnamen prüfen). Und erst wenn alle Bedingungen erfüllt sind, rufen sie die "echten" Befehle in /sbin aus. Man kann leicht weitere Prüfungen hinzufügen, in dem man passende Scripte in /etc/molly-guard/run.d/ wirft.
Dies funktioniert aber nur, wenn /usr/sbin wirklich vor /sbin im Pfad kommt.
Man tippt shutdown -h now und merkt 2 Sekunden später, dass man das im falschen Terminal eingetippt hatte. Nun kann man versuchen zu canceln, aber ich wette, das fällt einem erst zu spät ein. Abhilfe schafft molly-guard:
~# aptitude install molly-guard
[....]
~# echo ALWAYS_QUERY_HOSTNAME=yes >> /etc/molly-guard/rc
~# halt
I: molly-guard: halt is always molly-guarded on this system.
Please type in hostname of the machine to halt: foobar
Good thing I asked; I won't halt t41 ...
W: aborting halt due to 30-query-hostname exiting with code 1.
Molly-guard legt in /usr/bin/ die Scripte poweroff, halt, reboot und shutdown an. Diese Scripte prüfen können verschiedene Prüfungen übernehmen (u.a. den Hostnamen prüfen). Und erst wenn alle Bedingungen erfüllt sind, rufen sie die "echten" Befehle in /sbin aus. Man kann leicht weitere Prüfungen hinzufügen, in dem man passende Scripte in /etc/molly-guard/run.d/ wirft.
Dies funktioniert aber nur, wenn /usr/sbin wirklich vor /sbin im Pfad kommt.
Friday, 12. September 2008
Das war knapp
Gestern Abend auf der Heimfahrt. A7 gegen 21:00 Uhr.
Ich fahre mit ca: 140 auf der Autobahn und will gerade einen Sattelschlepper überholen. Plötzlich zieht der einfach links rüber (das Stück war zweispurig). Ich schätze, der Fahrer hat geträumt oder war eingenickt oder so. Jedenfalls muß ich voll auf die Eisen gehen, so stark, dass mein Auto zu schleudern anfängt.
Zum Glück konnte ich es noch abfangen, sonst läge ich jetzt irgendwo im Graben. Da wurde mir ganz anders plötzlich.
Das war wirklich knapp.
Was ist eigentlich besser - im Sinne von Schadensbegrenzung - einem LKW auffahren oder in den Graben fahren?
Ich fahre mit ca: 140 auf der Autobahn und will gerade einen Sattelschlepper überholen. Plötzlich zieht der einfach links rüber (das Stück war zweispurig). Ich schätze, der Fahrer hat geträumt oder war eingenickt oder so. Jedenfalls muß ich voll auf die Eisen gehen, so stark, dass mein Auto zu schleudern anfängt.
Zum Glück konnte ich es noch abfangen, sonst läge ich jetzt irgendwo im Graben. Da wurde mir ganz anders plötzlich.
Das war wirklich knapp.
Was ist eigentlich besser - im Sinne von Schadensbegrenzung - einem LKW auffahren oder in den Graben fahren?
Die Bahn schon wieder...
Irgendwie verstehe ich nicht, wieso der Mehdorn immer noch der Chef der Bahn ist. Hat der eigentlich irgendwann mal positive Schlagzeilen gemacht, seit er für die Bahn arbeitet? Immer wenn man denkt, schlimmer kann es nicht kommen, dann präsentiert der die nächste Peinlichkeit.
Hat Der eigentlich irgendwann eigentlich mal im Sinne seiner Kunden gehandelt?
Mann Mann Mann...
Hat Der eigentlich irgendwann eigentlich mal im Sinne seiner Kunden gehandelt?
Mann Mann Mann...
Wednesday, 10. September 2008
Wie erstellt man Mosaikbilder?
Ich schätze das Bild von Bob Marley, dass sich aus Hunderten kleinen Bildern zusammen setzt, kennt mittlerweile jeder. (Link zu Flickr).
Möchte man sowas selber mal ausprobieren, dann kann man dazu metapixel von Mark Probst verwenden. Damit das einigermaßen gut funktioniert, sollte man ein hinreichend großes Archive besitzen. Mit einigen Hundert Bildern wird das aber nicht unbedingt erfolgreich funktionieren.
Zunächst muß man sein Bilderarchiv indizieren lassen. Dafür bietet sich das Script metapixel-prepare an. Es durchsucht den angegebenen Ordner nach jpg, png und gif Dateien und speichert diese als Minibilder (Thumbnails) an einem angegeben Ort ab und speichert zusätzlich Metainformationen über jedes Bild in der Datei tables.mxt
~$ metapixel-prepare -r --width=60 --height=60 /mnt/Bilder /mnt/temp/mosaik
Damit werden alle Bilder aus /mnt/Bilder analysiert und im Format 60x60 unter /mnt/temp/mosaik abgespeichert. Das kann eine ganze Weile dauern. Mit meinem lokalen Fotoarchiv hat das eine gute halbe Stunde gedauert um 6800 Bilder zu analysieren. Ich habe mit Absicht die Minibilder kleiner gemacht, damit nachher mehr von diesen kleinen Bildern zu einem großen Bild zusammengefügt werden können. Der Default sind 128 mal 128 Pixel. Wenn das resultierende Bild gedruckt werden soll, mag diese Auflösung gut sein, mir persönlich waren die Ergebnisse am Monitor in dieser Größe jedenfalls noch zu grob.
Als Beispiel Bild hab ich folgendes ausgesucht:
Damit das Mosaikbild später noch besser wirkt, habe ich es nochmal kräftig hochskaliert auf 4500 mal 6000 Pixel.
Nun kann es losgehen. Man gibt metapixel das Ausgangsbild vor und es versucht daraus ein Mosaikbild zu erstellen.
~$ metapixel --library /mnt/temp/mosaik --metapixel /mnt/Bilder/Moewe.jpg /mnt/temp/moewe.png
Damit wird ein normales Mosaikbild aus /mnt/Bilder/Moewe.jpg erstellt mithilfe aller Minibilder, die in /mnt/temp/mosaik erfasst wurden. Das Ergebnis sieht folgendermaßen aus:
Wenn das Ergebnis noch nicht zufriedenstellend ist, kann man mit den verschiedenen Optionen von metapixel noch einiges rausholen.
Zunächst kann man anstelle eines Mosaiks eine Collage erstellen. Dabei dürfen sich die Minibilder überlagern.
Das funktioniert so:
~$ metapixel --collage --library /mnt/temp/mosaik
--metapixel /mnt/Bilder/Moewe.jpg /mnt/temp/moewe_collage.png
Dabei kommt dann sowas raus:
Wenn das immer noch nicht zufriedenstellend ist, kann man auch schummeln und das orginal Bild überlagern lassen. Passenderweise heißt die Option auch gleich --cheat In dem folgenden Beispiel wurde das Orginalbild mit 80% überlagert.
~$ metapixel --cheat 80 --library /mnt/temp/mosaik --metapixel /mnt/Bilder/Moewe.jpg /mnt/temp/moewe_cheat80.png
Mit der Option --antimosaic kann man auch ein normales Mosaik aus dem Bild erzeugen:
~$ metapixel --antimosaic /mnt/Bilder/moewe.jpg -f 2
--metapixel /mnt/Bilder/moewe.jpg /mnt/temp/anti_moewe.png
Achtung die Option --library darf hier (entgegen der Angabe der Dokumentation) nicht angegeben werden. Mit der Option -f 2 wird festgelegt, dass zwischen 2 gleichen Minibildern mindestens 2 andere liegen müssen.
Das Ergebnis sieht dann so aus:
Wenn man verhindern will, dass Minibilder doppelt verwendet werden, kann man die Option --search=global verwenden. Damit darf jedes Bild maximal einmal im Mosaik vorkommen. Der Autor warnt aber vor der Verwendung der entsprechenden Option, da diese das System deutlich stärker belastet. Bei mir brach metapixel auch mit einem Fehler ab, als ich diese Option benutzen wollte.
Das ist echt ein super Programm. Ich bin begeistert. Der einzige Nachteil ist, dass man ein sehr großes Bilderarchiv benötigt, um richtig schöne Mosaikbilder zu genererieren.
Möchte man sowas selber mal ausprobieren, dann kann man dazu metapixel von Mark Probst verwenden. Damit das einigermaßen gut funktioniert, sollte man ein hinreichend großes Archive besitzen. Mit einigen Hundert Bildern wird das aber nicht unbedingt erfolgreich funktionieren.
Zunächst muß man sein Bilderarchiv indizieren lassen. Dafür bietet sich das Script metapixel-prepare an. Es durchsucht den angegebenen Ordner nach jpg, png und gif Dateien und speichert diese als Minibilder (Thumbnails) an einem angegeben Ort ab und speichert zusätzlich Metainformationen über jedes Bild in der Datei tables.mxt
~$ metapixel-prepare -r --width=60 --height=60 /mnt/Bilder /mnt/temp/mosaik
Damit werden alle Bilder aus /mnt/Bilder analysiert und im Format 60x60 unter /mnt/temp/mosaik abgespeichert. Das kann eine ganze Weile dauern. Mit meinem lokalen Fotoarchiv hat das eine gute halbe Stunde gedauert um 6800 Bilder zu analysieren. Ich habe mit Absicht die Minibilder kleiner gemacht, damit nachher mehr von diesen kleinen Bildern zu einem großen Bild zusammengefügt werden können. Der Default sind 128 mal 128 Pixel. Wenn das resultierende Bild gedruckt werden soll, mag diese Auflösung gut sein, mir persönlich waren die Ergebnisse am Monitor in dieser Größe jedenfalls noch zu grob.
Als Beispiel Bild hab ich folgendes ausgesucht:
Damit das Mosaikbild später noch besser wirkt, habe ich es nochmal kräftig hochskaliert auf 4500 mal 6000 Pixel.
Nun kann es losgehen. Man gibt metapixel das Ausgangsbild vor und es versucht daraus ein Mosaikbild zu erstellen.
~$ metapixel --library /mnt/temp/mosaik --metapixel /mnt/Bilder/Moewe.jpg /mnt/temp/moewe.png
Damit wird ein normales Mosaikbild aus /mnt/Bilder/Moewe.jpg erstellt mithilfe aller Minibilder, die in /mnt/temp/mosaik erfasst wurden. Das Ergebnis sieht folgendermaßen aus:
Wenn das Ergebnis noch nicht zufriedenstellend ist, kann man mit den verschiedenen Optionen von metapixel noch einiges rausholen.
Zunächst kann man anstelle eines Mosaiks eine Collage erstellen. Dabei dürfen sich die Minibilder überlagern.
Das funktioniert so:
~$ metapixel --collage --library /mnt/temp/mosaik
--metapixel /mnt/Bilder/Moewe.jpg /mnt/temp/moewe_collage.png
Dabei kommt dann sowas raus:
Wenn das immer noch nicht zufriedenstellend ist, kann man auch schummeln und das orginal Bild überlagern lassen. Passenderweise heißt die Option auch gleich --cheat In dem folgenden Beispiel wurde das Orginalbild mit 80% überlagert.
~$ metapixel --cheat 80 --library /mnt/temp/mosaik --metapixel /mnt/Bilder/Moewe.jpg /mnt/temp/moewe_cheat80.png
Mit der Option --antimosaic kann man auch ein normales Mosaik aus dem Bild erzeugen:
~$ metapixel --antimosaic /mnt/Bilder/moewe.jpg -f 2
--metapixel /mnt/Bilder/moewe.jpg /mnt/temp/anti_moewe.png
Achtung die Option --library darf hier (entgegen der Angabe der Dokumentation) nicht angegeben werden. Mit der Option -f 2 wird festgelegt, dass zwischen 2 gleichen Minibildern mindestens 2 andere liegen müssen.
Das Ergebnis sieht dann so aus:
Wenn man verhindern will, dass Minibilder doppelt verwendet werden, kann man die Option --search=global verwenden. Damit darf jedes Bild maximal einmal im Mosaik vorkommen. Der Autor warnt aber vor der Verwendung der entsprechenden Option, da diese das System deutlich stärker belastet. Bei mir brach metapixel auch mit einem Fehler ab, als ich diese Option benutzen wollte.
Das ist echt ein super Programm. Ich bin begeistert. Der einzige Nachteil ist, dass man ein sehr großes Bilderarchiv benötigt, um richtig schöne Mosaikbilder zu genererieren.
LHC: Das Ende der Welt?
Nun haben sie es wohl eingeschaltet, den Large Hedron Collider (LHC) am CERN
Die ambivalenten Meinungen rund um das Thema dürften sich ja mittlerweile überall rumgesprochen haben. Die einen befürchten den Weltuntergang, andere erwarten vom LHC wohl Aufschluß über die Entstehung der Welt.
Um dem Bildungsauftrag der neuen Medien gerecht zu werden, folgt hier noch das LHC-in-5-Minutes Video, aufgenommen von den Wissenschaftlern während sie auf die Fertigstellung des LHCs gewartet haben.
Praktischerweise von den Wissenschaftlern gleich mit Musik unterlegt und ganz locker runtergerappt:
Ach und wer wissen will, ob das Ende Der Welt schon eingetroffen ist, klickt schnell auf die Seite http://hasthelargehadroncolliderdestroyedtheworldyet.com. Sehr schön übrigens auch der Quellcode der Seite:
if (!(typeof worldHasEnded == "undefined")) {
document.write("YUP.");
} else {
document.write("NOPE.");
}bzw.
Heute könnte also ein denkwürdiger Tag sein. Der Anfang vom Ende der Welt sozusagen.
Die ambivalenten Meinungen rund um das Thema dürften sich ja mittlerweile überall rumgesprochen haben. Die einen befürchten den Weltuntergang, andere erwarten vom LHC wohl Aufschluß über die Entstehung der Welt.
Um dem Bildungsauftrag der neuen Medien gerecht zu werden, folgt hier noch das LHC-in-5-Minutes Video, aufgenommen von den Wissenschaftlern während sie auf die Fertigstellung des LHCs gewartet haben.
Praktischerweise von den Wissenschaftlern gleich mit Musik unterlegt und ganz locker runtergerappt:
Ach und wer wissen will, ob das Ende Der Welt schon eingetroffen ist, klickt schnell auf die Seite http://hasthelargehadroncolliderdestroyedtheworldyet.com. Sehr schön übrigens auch der Quellcode der Seite:
if (!(typeof worldHasEnded == "undefined")) {
document.write("YUP.");
} else {
document.write("NOPE.");
}
<!-- if the lhc actually destroys the earth & this page isn't yet updated
please email [...] to receive a full refund -->
please email [...] to receive a full refund -->
Heute könnte also ein denkwürdiger Tag sein. Der Anfang vom Ende der Welt sozusagen.
Thursday, 4. September 2008
Rage Against The Machine protestieren beim Parteitag der Republikaner
Kennt noch jemand Rage Against The Machine? Die politische Band der 90er Jahre in den Vereinigten Staaten? Die Band, die einen kompletten Stil aus Rap und Hardrock mit linkspolitischen Botschaften prägten? Die sich leider so um 2001 getrennt haben und Gerüchten zufolge sich Ende 2007 wiedervereinigt haben sollen?
Nun genau diese Band wollte wohl spontan zu einer Protestveranstaltung beim Parteitag der Republikaner auftreten. Da der Auftritt von der Polizei aber abgesagt wurde, legten sie spontan vor ihren Fans einen A-Capella Auftritt mit Megaphon hin. Sehr cool.
Youtube Clip:
Nun genau diese Band wollte wohl spontan zu einer Protestveranstaltung beim Parteitag der Republikaner auftreten. Da der Auftritt von der Polizei aber abgesagt wurde, legten sie spontan vor ihren Fans einen A-Capella Auftritt mit Megaphon hin. Sehr cool.
Youtube Clip:
Posted by chrisbra
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21:40
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Tuesday, 2. September 2008
Andreas Eschbach: Die Haarteppichknüpfer
Nun also die Haarteppichknüpfer. Das Werk, mit dem Andreas Eschbach seinen Durchbruch als Schriftsteller hatte.
Es handelt sich hierbei wieder um einen Science-Fiction Roman, der wieder in die Welt von Quest führt. Nur diesmal spielt der Roman ca: 100 000 Jahre später. Dinge, die man während Quest nebenbei erfahren hat, werden in diesem Roman noch erkärt (u.a. auch der Grund für die seltsam zurückgeblienen Welten der Haarteppichknüpfer).
Interessant ist der Roman vor allem deshalb, weil Eschbach es schafft, die eigentliche Geschichte durch viele kleine Kurzgeschichten (die Kapitel) zu erzählen. So gibt es keinen eigentlichen Hauptcharakter und doch trifft man in vielen Kapiteln Personen aus vorherigen Kapiteln wieder. Während man zunächst sich über die vielen aufgeworfenen Fragen in jedem Kapitel wundert (oder sich auch ärgert, weil Handlungsstränge nicht zuende erzählt werden), werden diese doch nach und nach in späteren Kapiteln beantwortet. Bis schließlich im letzten Kapitel die ganzen Hintergründe um die Haarteppichknüpfer erzählt werden.
Mein Fazit, gutes unterhaltenes Buch.
(Page 1 of 1, totaling 9 entries)


