Hi Leute,
Nach einer zweistelligen Anzahl Monate, in denen ich total Blog-abstinent war, werd ich mich wohl wieder stärker virtuell einbringen.
Zu allererst mal ein fettes wiederholtes Sorry an alle, bei denen ich mich viel zu selten melde. Speziell Chris und Marc.
Zur Überschrift:
Ist ne Quarter Life Crisis nicht eigentlich total albern und zeugt von mangelnder Reife?
Jo, genau das. und es zeigt, dass ich mich viel zu sehr um mich selber drehe und Selbstmitleid-Junkie bin. Zur täglichen Dosis:
Dass man ab und zu mal sein Grundvertrauen verliert ist ja nichts wirklich besonderes. Das kann viele Gründe haben.
- Der eine oder andere Traum geht den Bach runter --> Grundvertrauen in die Verwirklichbarkeit von Lebenszielen
- Eine langjährige Beziehung geht den Bach runter --> Grundvertrauen in "die Frauen" oder "die Liebe" oder [insert wichtigen Beziehungskram here]
- Man holt sich nen deftigen Korb oder versaut ein wichtiges Projekt --> Grundvertrauen in die optische oder intellektuelle Leistungsfähigkeit
...naja, ich glaub ihr wisst was ich meine. Normalerweise kommt dieses Grundvertrauen nach einiger Zeit wieder. Es haut einen auch nicht um wenn mal zwei der oben genannten Situationen gleichzeitig auftreten oder mit einem mehr oder weniger runden Geburtstag zusammenfallen.
Ich muss aber gestehen dass mir in letzter Zeit an dem ganzen Spiel dermaßen der Spaß vergangen ist, dass sich das "ich hab nur ne kleine Krise"-Gefühl inzwischen verselbständigt hat. Oder ist das ab 25 normal, dass man einfach alles in Frage stellt, in den grundlegendsten Dingen die die Natur eingerichtet hat keinen tieferen Sinn mehr sieht und sich nicht zugehörig fühlt, zu dem was man sieht wenn man aus dem Haus geht. Und das auch noch gut findet.
Naja, jetzt reichts aber! Sollte ja nur der Auftakt sein für mein Blog Engagement!
Bitte nehmt das hier auch alles nicht all zu ernst, das soll hier kein "der G. hat'n Depri" Blog werden!

Lass den Kopf nicht hängen, es kommen auch wieder bessere Zeiten.