Man benötigt dazu die folgenden Programme:
- mplayer/mencoder (wenn man das Video umkodieren muß)
- vcdimager
- cdrdao
Wenn das Video nicht bereits im passenden Format vorliegt, muß es umkodiert werden. Dies kann zum Beispiel mit dem mencoder aus dem mplayer Paket geschehen:
mencoder -oac lavc -ovc lavc -of mpeg -mpegopts format=xsvcd -vf \
scale=480:576,harddup -srate 44100 -af lavcresample=44100 -lavcopts \
vcodec=mpeg2video:mbd=2:keyint=15:vrc_buf_size=917:vrc_minrate=600:\
vbitrate=2500:vrc_maxrate=2500:acodec=mp2:abitrate=224 -ofps 25 \
-o movie.mpg movie.avi
Danach muß das Video movie.mpg in ein für cdrdao verwertbares Format umgewandelt werden. Dazu benötigt man vcdimager:
vcdimager -t svcd movie.mpg
Das erzeugt die beiden Dateien videocd.bin und videocd.cue. Die cue-Datei enthält die "Beschreibung", wie das CD-Image auszusehen hat und die Datei videocd.bin enthält die Binärdaten.
Nun kann die SVCD mit cdrdao gebrannt werden:
cdrdao write --device /dev/hdc videocd.cue
Falls cdrdao mit dem direkten Devicenamen in der Form /dev/sdx bzw. /dev/hdx nicht zurecht kommt, muß das Gerät im SCSI-Format angegeben werden, also z.B. ATA:1,0,0. Dies erfährt man durch die Eingabe des Kommandos cdrdao scanbus (oder z.B. cdrecord -scanbus). Man kann auch noch weitere Parameter angeben, wie z.B. den Treiber (--driver) falls cdrdao Probleme hat (siehe z.B. die Tabelle http://cdrdao.sourceforge.net/drives.html).
Nun befindet sich im Laufwerk /dev/hdc eine SVCD, die das Video movie.mpg enthält.

http://www.pro-linux.de/berichte/dvd-authoring.html