Andreas Eschborn kannte ich bisher nicht als Autor von Science Fiction Romanen. Dennoch oder trotzdem ist Quest ein sehr unterhaltsam geschriebener Roman, der die Geschichte erzählt, wie eine Raumschiffbesatzung auf die Suche nach dem Ursprung allen Lebens geht.
Dabei versteht es Eschbach sehr gut, verschiedene Handlungsstränge zu bilden, teilweise auch nur andeutungsweise. Das macht es sehr interessant und man freut sich auf das Ende von dem man erwartet, dass sich damit alles klärt. Das Ende bleibt jedoch offen und es gibt erfreulicherweise kein Hollywood Happy End, wie man es erwarten würde, dennoch hat es Schwächen.
Der Roman spielt in einer sehr fernen Zukunft und wenn man erwartet, dass die Menschheit alle Probleme geklärt hat dann wird man enttäuscht. Die Menschheit hat sich eigentlich gar nicht geändert, es werden Kriege geführt und alle Menschen sind in gesellschaftliche Schichte eingeteilt und die oberste Schicht.
Man könnte selbst Gesellschaftskritik herauslesen, denn trotz ihrer unglaublich fortgeschrittenen Technologie hat es die Menschheit nicht geschafft, Egoismus, Ressentiments und Rassismus auszurotten. Unser demokratisches System erscheint dagegen als ein erstrebenswertes Ideal.
Im großen und ganzen eine interessante und unterhaltene Ferienlektüre.
Thursday, 21. August 2008
Andreas Eschbach: Quest
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