Man tippt shutdown -h now und merkt 2 Sekunden später, dass man das im falschen Terminal eingetippt hatte. Nun kann man versuchen zu canceln, aber ich wette, das fällt einem erst zu spät ein. Abhilfe schafft molly-guard:
~# aptitude install molly-guard
[....]
~# echo ALWAYS_QUERY_HOSTNAME=yes >> /etc/molly-guard/rc
~# halt
I: molly-guard: halt is always molly-guarded on this system.
Please type in hostname of the machine to halt: foobar
Good thing I asked; I won't halt t41 ...
W: aborting halt due to 30-query-hostname exiting with code 1.
Molly-guard legt in /usr/bin/ die Scripte poweroff, halt, reboot und shutdown an. Diese Scripte prüfen können verschiedene Prüfungen übernehmen (u.a. den Hostnamen prüfen). Und erst wenn alle Bedingungen erfüllt sind, rufen sie die "echten" Befehle in /sbin aus. Man kann leicht weitere Prüfungen hinzufügen, in dem man passende Scripte in /etc/molly-guard/run.d/ wirft.
Dies funktioniert aber nur, wenn /usr/sbin wirklich vor /sbin im Pfad kommt.
