Ein Artikel zum Vergleich von KDE und GNOME:
http://itmanagement.earthweb.com/osrc/article.php/12068_3812616_1/GNOME-vs-KDE-Which-Has-the-Evolutionary-Advantage.htm
Aus meiner Sicht ist die aktuelle Version 4.2 immernoch teilweise instabil, zum stabilen Arbeiten langt es aber schon. Angesichts der drastischen Änderungen in der KDE4 Linie ist es wenig verwunderlich das sich die Stabiliserung noch etwas hinziehen wird.
Wichtig wäre aus meiner Sicht noch folgendes (momentan verwende ich KDE4.2 unter Kubuntu):
- Dynamisches Hinzufügen/Wegnehmen von Bildschirmen muss noch einfacher und zueverlässiger werden
- Krandrtray ist hier zwar schon recht nett, nur muss muss das deutlich zuverlässiger und funktionaler sein.
(Dieses Feature ist extrem wichtig für professionelle Anwender) - Die Sprachlokalisierung muss abgeschlossen werden
- Aktivieren und Konfigurieren von Netzwerken muss zuverlässiger funktionieren
(Knetworkmanager ist noch etwas hakelig zu konfigurieren bzw. manchmal nach dem ACPI-Resume kommt die Netzwerkverbindung nicht mehr von alleine zurück)

Ich arbeite lieber (weil produktiver) unter Gnome, programmiere aber lieber mit Qt-Framework als mit dem Gimp Toolkit.
Deine Aussage, KDE 4.2 sei teilweise noch instabil, zum stabilen Arbeiten langt es aber schon, teile ich nicht.
Wenn das System selbst beim Einrichten eines Kontos in Kmail reproduzierbar abstürzt (das ist mir wiederholt passiert) und danach nur noch aufgerufen werden kann, wenn die gespeicherte Konfiguration manuell gelöscht wird, die Mail-Benachrichtigung in der "Systray" nicht funktioniert (auch das hatte ich schon bei mehreren Systemen) und weitere wirklich grundlegende Dinge noch nicht implementiert sind oder fehlerhaft arbeiten, dann halte ich das keineswegs für "stabil".
Und ein produktives Arbeiten ist imho so nicht möglich.
Gruß
Stefan
Ich nutze hier Arch, da wird nichts gepatcht, alles Vanilla, und KDE 4.2.2 läuft prächtig. Die von Dir beschriebenen Abstürze kenne ich nicht, auch mein Systray funktioniert einwandfrei inklusive Benachrichtigungen.
Durch die Mächtigkeit von KDE kann ich auch um einiges produktiver arbeiten als es mit Gnome je möglich sein wird, aber jeder mag's halt anders, gell?