Thomas Brussig ist einer der Drehbuchautoren des Films Sonnenallee. Diesen Film mag man entweder oder findet ihn ob der platten Episoden furchtbar. Ich denke, bei dem Buch ist es ähnlich.
Und auch dieser Roman handelt vom Leben innerhalb der DDR, wenn auch noch nicht so gesellschaftskritisch.
Der Roman handelt von dem jungen Abiturienten Anton Glienicke, der sich auf sein Abitur vorbereitet. Eigentlich möchte er gern Jounalismus studieren, aber dieser Wunsch wird ihm aufgrund von Westverwandtschaft verwehrt. Und so beschreibt das Buch die Lustlosigkeit und die Unsicherheit des Protagonisten.
Brussig schafft es, das Leben des Anton Glienicke witzig und sehr authentisch zu beschreiben, wenn es sich auch teilweise um Banalitäten handelt. Viele Probleme werden heutigen Jugendlichen wahrscheinlich auch bekannt vorkommen, während andere Probleme heutzutage einfach unverständlich sind. Dazu gehören die wenigen Episoden, die den Staate DDR beschreiben.
Das Buch liest sich nicht schlecht, ich bin mir jedoch unsicher, wie ich es bewerten soll. Ich finde das Buch alles in allem eher nicht so gelungen, auch wenn es sich leicht und locker liest. Aber im großen und ganzen handelt es sich doch um zu viele Banalitäten. Ich hätte mir mehr Gesellschaftskritik bzw. Beschreibung das Leben in der DDR gewünscht.
Thursday, 29. October 2009
Thomas Brussig: Wasserfarben.
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