Ein interessantes Video über ein Drum-Sample, das sicherlich abertausende Male in der Musikgeschichte genutzt wurde.
Endlich weiß ich mal, wie das Ding heißt.
Sunday, 12. July 2009
Kah Bo Furby!
Ich werde wohl nie erfahren, was sich meine Eltern dabei gedacht haben, als sie mir
Wenn denn das Ding wenigstens einen USB-Anschluß oder eine JTAG Schnittstelle hätte, damit man die Programmierung ein bißchen modifizieren kann, aber leider hat der Fellhaufen außer ein paar druckempfindlichen Stellen und einer zwar eingeschränkten, aber dennoch erstaunlich guten Spracherkennung keinerlei Schnittstellen zur Außenwelt...
Sunday, 1. March 2009
Mein Vertrauen in Linux...
Mein Vertrauen in Linux steht in letzter Zeit auf ziemlich wackeligen Beinen.
Es fing alles damit an, daß ich auf meinem Laptop (ein IBM ThinkPad T21 mit PIII 800MHz, Intel BX Chipset und 384MB RAM) mit Ubuntu Dapper einige male den Befehl 'aptitude dist-upgrade' eintippte. Mein Vorhaben war, den Laptop mal auf Intrepid Ibex zu bringen.
Auf Dapper Drake hatte ich immer das Problem, daß mein Kernel eine recht hohe CPU Last erzeugte. Damit ging einher, daß der Lüfter überhaupt keine Ruhe mehr geben wollte und das ThinkPad sich langsam in meine Oberschenkel einbrannte. Ein Suspend-To-Disk wollte auch nie so recht und als ich dann auch noch eine Datei bekam, die OpenOffice 3.0 erforderte, dachte ich, mach ich eben den Upgrade auf die neueste Version.
Und damit ging das Drama los: unzählige Paketkonflikte während des Upgrades, die ich manuell mit dpkg auflösen mußte. Nach etlicher Zeit dann sehe ich den noch bunteren Login Screen vom KDM, der mit Intrepid Ibex kommt. Anmelden kann ich mich nicht, da aufgrund der neuen Xorg Version die Eingabegeräte nicht mehr per xorg.conf eingebunden werden, sondern über den HAL, der bei mir aus unerfindlichen Gründen nichts anderes macht, als mit SIGSEGVs um sich zu werfen. Somit gibt es auch keinen Wechsel auf die Konsole. Treiber für meine WLAN-Karte (rt61) funktionieren auch nicht mehr, weil während des Upgrades die Firmware-Files gelöscht wurden. Aufgrund des bei meinem ThinkPad immer auftretenden Bugs im Savage-Grafikchip mit aktiviertem DRI kann ich die Kiste auch nicht mehr herunterfahren, sondern muß ihn wirklich ganz hart ausschalten (Akku und Netzteil raus).
Als das nach zwei Stunden alles irgendwie gemeistert wurde, kam der Moment, daß KDE 4 startete. Und damit dann das Ende: das ThinkPad war nur noch am swappen, und unbrauchbar langsam. Suspend-To-Disk wollte wieder nicht, ein Wechsel in den Sleep-Modus ließ den Laptop neu starten, mein Drucker ließ sich nicht mehr zur Mitarbeit überreden, kurz, die Mühle war hinüber.
Also gut, Ende mit Ubuntu, nehmen wir eine Lightweight Distribution: ArchLinux. Die Einrichtung hat zwar auch etwas länger gedauert aber dafür habe ich jetzt einen wirklich schlanken Desktop, der mein ThinkPad nicht überlastet und im Moment auch zufriedenstellend für mich läuft.
Fast zumindest, den Suspend-To-Disk will immer noch nicht (ThinkPad schaltet sich nicht selbständig ab, Kernel schmeißt beim Wiederaufwachen mehrere OOPSes raus), Sleep-Modus bedeutet für mich immer noch eine alternative Möglichkeit, einen Neustart zu erzwingen, an Ultrabay und co will ich lieber gar nicht erst denken und auch hier mußte ich erst mal wieder fummeln, damit mir der Savage-Treiber ein brauchbares Bild anzeigt (dieser DRI Bug tritt nur bei manchen Savage Chips auf, ich habe so ein Prachtexemplar). Beim Auswerfen einer Compact-Flash Karte aus dem PCMCIA-Schacht hängt sich die ganze Kiste sofort auf.
Wir schreiben das Jahr 2009 und ich benutze einen Laptop, der nun 8 Jahre alt ist und der bekannt für seine Linuxtauglichkeit ist. Es ist offenbar immer noch nicht möglich, daß man das Linux einfach installiert und es sofort läuft, mit allen Annehmlichkeiten und Vorteilen, die ein Laptop so bietet. Ich weiß, für Suspend-To-Disk könnte ich mir nun ein Skript schreiben, daß die Sound-, USB- und WLAN-Treiber entlädt (vorausgesetzt sie werden nicht benutzt), dann den S4 aktiviert und nach dem Aufwachen die ganzen Module wieder einbindet. Aber muß das sein...?
Auf einer anderen Partition des Laptops verweilt Windows XP. Dieses habe ich vor Jahren einmal installiert, dann das IBM Treiber-Pack draufgepackt, fertig. Es funktioniert hier alles: Suspend-To-Disk, Sleep Modus beim Schließen des Deckels und sogar der S-Video Ausgang in Verbindung mit dem MPlayer.
Ich bin nun wirklich kein Freund von Windows, aber es ist doch ziemlich nervig, daß man besonders bei Linux auf Laptops immer noch mehrere Stunden Arbeit investieren muß, damit alles fehlerfrei und rund läuft während Winzigweich zeigt, daß das alles auch ohne den ganzen Aufwand geht. Und wenn ich dann noch zu der Firma mit dem angebissenen Obst gucke, dann sehe ich, wie so etwas schnell, einfach und absolut problemlos klappt. In solchen Momenten kommen mir echt Zweifel, ob ich weiterhin noch an Linux festhalten soll...
Es fing alles damit an, daß ich auf meinem Laptop (ein IBM ThinkPad T21 mit PIII 800MHz, Intel BX Chipset und 384MB RAM) mit Ubuntu Dapper einige male den Befehl 'aptitude dist-upgrade' eintippte. Mein Vorhaben war, den Laptop mal auf Intrepid Ibex zu bringen.
Auf Dapper Drake hatte ich immer das Problem, daß mein Kernel eine recht hohe CPU Last erzeugte. Damit ging einher, daß der Lüfter überhaupt keine Ruhe mehr geben wollte und das ThinkPad sich langsam in meine Oberschenkel einbrannte. Ein Suspend-To-Disk wollte auch nie so recht und als ich dann auch noch eine Datei bekam, die OpenOffice 3.0 erforderte, dachte ich, mach ich eben den Upgrade auf die neueste Version.
Und damit ging das Drama los: unzählige Paketkonflikte während des Upgrades, die ich manuell mit dpkg auflösen mußte. Nach etlicher Zeit dann sehe ich den noch bunteren Login Screen vom KDM, der mit Intrepid Ibex kommt. Anmelden kann ich mich nicht, da aufgrund der neuen Xorg Version die Eingabegeräte nicht mehr per xorg.conf eingebunden werden, sondern über den HAL, der bei mir aus unerfindlichen Gründen nichts anderes macht, als mit SIGSEGVs um sich zu werfen. Somit gibt es auch keinen Wechsel auf die Konsole. Treiber für meine WLAN-Karte (rt61) funktionieren auch nicht mehr, weil während des Upgrades die Firmware-Files gelöscht wurden. Aufgrund des bei meinem ThinkPad immer auftretenden Bugs im Savage-Grafikchip mit aktiviertem DRI kann ich die Kiste auch nicht mehr herunterfahren, sondern muß ihn wirklich ganz hart ausschalten (Akku und Netzteil raus).
Als das nach zwei Stunden alles irgendwie gemeistert wurde, kam der Moment, daß KDE 4 startete. Und damit dann das Ende: das ThinkPad war nur noch am swappen, und unbrauchbar langsam. Suspend-To-Disk wollte wieder nicht, ein Wechsel in den Sleep-Modus ließ den Laptop neu starten, mein Drucker ließ sich nicht mehr zur Mitarbeit überreden, kurz, die Mühle war hinüber.
Also gut, Ende mit Ubuntu, nehmen wir eine Lightweight Distribution: ArchLinux. Die Einrichtung hat zwar auch etwas länger gedauert aber dafür habe ich jetzt einen wirklich schlanken Desktop, der mein ThinkPad nicht überlastet und im Moment auch zufriedenstellend für mich läuft.
Fast zumindest, den Suspend-To-Disk will immer noch nicht (ThinkPad schaltet sich nicht selbständig ab, Kernel schmeißt beim Wiederaufwachen mehrere OOPSes raus), Sleep-Modus bedeutet für mich immer noch eine alternative Möglichkeit, einen Neustart zu erzwingen, an Ultrabay und co will ich lieber gar nicht erst denken und auch hier mußte ich erst mal wieder fummeln, damit mir der Savage-Treiber ein brauchbares Bild anzeigt (dieser DRI Bug tritt nur bei manchen Savage Chips auf, ich habe so ein Prachtexemplar). Beim Auswerfen einer Compact-Flash Karte aus dem PCMCIA-Schacht hängt sich die ganze Kiste sofort auf.
Wir schreiben das Jahr 2009 und ich benutze einen Laptop, der nun 8 Jahre alt ist und der bekannt für seine Linuxtauglichkeit ist. Es ist offenbar immer noch nicht möglich, daß man das Linux einfach installiert und es sofort läuft, mit allen Annehmlichkeiten und Vorteilen, die ein Laptop so bietet. Ich weiß, für Suspend-To-Disk könnte ich mir nun ein Skript schreiben, daß die Sound-, USB- und WLAN-Treiber entlädt (vorausgesetzt sie werden nicht benutzt), dann den S4 aktiviert und nach dem Aufwachen die ganzen Module wieder einbindet. Aber muß das sein...?
Auf einer anderen Partition des Laptops verweilt Windows XP. Dieses habe ich vor Jahren einmal installiert, dann das IBM Treiber-Pack draufgepackt, fertig. Es funktioniert hier alles: Suspend-To-Disk, Sleep Modus beim Schließen des Deckels und sogar der S-Video Ausgang in Verbindung mit dem MPlayer.
Ich bin nun wirklich kein Freund von Windows, aber es ist doch ziemlich nervig, daß man besonders bei Linux auf Laptops immer noch mehrere Stunden Arbeit investieren muß, damit alles fehlerfrei und rund läuft während Winzigweich zeigt, daß das alles auch ohne den ganzen Aufwand geht. Und wenn ich dann noch zu der Firma mit dem angebissenen Obst gucke, dann sehe ich, wie so etwas schnell, einfach und absolut problemlos klappt. In solchen Momenten kommen mir echt Zweifel, ob ich weiterhin noch an Linux festhalten soll...
Friday, 19. December 2008
Fröhheliche Weihnacht...
Passend zur Jahreszeit, das wohl am meisten totgespielte Lied ever, mit dem man sich doch immer wieder Freunde macht :-) :
Und passend dazu noch ein Link zu einem Comic:
Das Leben vom Franz
Und passend dazu noch ein Link zu einem Comic:
Das Leben vom Franz
Posted by mr. batschner
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Sunday, 1. June 2008
Schlapp, schlapp...
Es geht wieder los. Die Temperaturen sind über 20°C gestiegen und jetzt muß ich wieder den schlimmsten erdenklichen Anblick auf dieser Welt ertragen. Egal wo, in der Stadt, in der S-Bahn oder auch in der Kantine der Firma, überall sind sie: Männer mit kurzen Hosen und Flip-Flops.
Leute, jetzt noch mal zum mitschreiben: diese Schuhe sind (so zumindest mehrfach gehört) ungesund und sehen einfach nur scheiße aus. Bei Frauen ist das ganze grenzwertig, bei Männern ist es abartig.
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!
Leute, jetzt noch mal zum mitschreiben: diese Schuhe sind (so zumindest mehrfach gehört) ungesund und sehen einfach nur scheiße aus. Bei Frauen ist das ganze grenzwertig, bei Männern ist es abartig.
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!
Friday, 28. March 2008
Gelungenes CRM

Diese Begründung für die Empfehlung muß mir Amazon irgendwann noch mal erklären...
Sunday, 2. March 2008
Schöne viele Tastaturen...

- Eintritt zum Computerflohmarkt Mannheim: 3 Euro.
- Drei IBM Tastaturen von einem Händler, der offenbar nicht weiß, was manch Liebhaber für dieses Schmuckstück bezahlen würde: 3 Euro.
- Ein ganzer Nachmittag Arbeit, um die Tastaturen von einem "Sowas ekliges faß ich im Traum nicht an"-Zustand in einen "Sieht aus wie neu"-Zustand zu überführen: unbezahlbar!
Die jüngste der abgebildeten Exemplare ist von 1995, die älteste von 1989. Alle funktionieren wie am ersten Tag und deklassieren meiner ungefragten Meinung nach immer noch alles, was heute so an Tastaturen hergestellt wird.
Friday, 6. July 2007
24 auf Schwäbisch
Für alle Stuttgarter, Ex-Stuttgarter und sonstige Fans der schwäbischen Mundart: Die beliebte Serie um Jack Bauer gibt es jetzt (nagut, schon etwas länger) mit schwäbischer Tonspur.
Es gibt noch mehr davon auf Youtube, aber ich habe hier mal nur den meiner Meinung nach schönsten gepostet.
Es gibt noch mehr davon auf Youtube, aber ich habe hier mal nur den meiner Meinung nach schönsten gepostet.
Wednesday, 4. April 2007
Japanische Bedienungsanleitungen...
... und deren englische Übersetzungen. Hier am Beispiel einer japanischen Multifunktionstoilette mit integrierter Gesäßdusche.

Und dies ist leider alles andere als ein Einzelfall. So hätten wir hier noch die Anleitung eines riesigen Globus auf dem Dach des höchsten Gebäudes in Osaka, der sich in Echtzeit um die eigene Achse dreht.

Und es gäbe noch zahllose andere Beispiele von "Lost in Translation"...

Und dies ist leider alles andere als ein Einzelfall. So hätten wir hier noch die Anleitung eines riesigen Globus auf dem Dach des höchsten Gebäudes in Osaka, der sich in Echtzeit um die eigene Achse dreht.

Und es gäbe noch zahllose andere Beispiele von "Lost in Translation"...
Japanische Tastaturen

Na los, such die Leertaste, such die Leertaste...
Sunday, 3. December 2006
Elektronische Klänge mit alter Hardware
Was macht der gelangweilte Informationstechniker an einem ebenso langweiligen Wochenende? Er schwingt seinen Lötkolben und bastelt irgendwelche Schaltungen aus dem Internet zusammen, um anschließend Blogeinträge schreiben zu können.
Letztens bin ich beim Surfen durch diverse Foren auf ein Projekt aufmerksam geworden, welches aus dem Soundchip des C64, auch bekannt als SID, einen vollwertigen MIDI-tauglichen Synthesizer macht. Vollanalog.
Also besorge man sich flugs einen alten C64. Dank des schwarzen Bretts in der Firma bekomme ich einen C64-C mit Floppy und noch einigem Zubehör geschenkt, allerdings ist alles defekt. Der in dem Computer steckende SID 8580 ist glücklicherweise noch intakt, so daß ich ihn ohne schlechtes Gewissen entfernen und ihm einen neuen Einsatzort geben kann.
Zwei Platinen in katastrophaler Qualität, etliche Bauteile, unzählige Meter Lötzinn, einem aus noch immer nicht geklärten Gründen brennenden Gleichrichter, einem dank verpoltem Kabel fast durchgebrannten Display und ziemlich zittrigen Händen später ist es vollbracht: der Mikrokontroller, mit dem der SID in Zukunft angesteuert wird, bittet über MIDI nach dem Upload seiner Firmware. Wenige Minuten später ist auch diese eingespielt und es erscheinen freundliche Meldungen auf dem Display:

Was kann man nun damit machen? Man kann den SID von jedem beliebigen Sequenzer aus ansprechen. Man kann ihm mit Hilfe eines Keyboards (nein, ich kann nicht Keyboard spielen) diverse Töne entlocken. Und man kann ihn einfach programmieren und zwar auf eine Art und Weise, daß er nicht mehr wirklich wie ein C64 klingt. Natürlich kann man aber auch die Begleitmusiken diverser C64 Spiele auf ihm abspielen um wieder in den Genuß der originalen Nostalgie zu kommen (ein SID läßt sich durch seinen analogen Aufbau nicht 100% auf einem PC emulieren).
Und so kann er dann klingen, nachdem man mit Audacity noch den einen oder anderen Hall- und Delay-Effekt einfügt: SID Hörprobe.
Jetzt fehlen nur noch ein paar Knöpfe, um die Klangparameter ohne PC einstellen zu können, ein Gehäuse wäre auch nicht schlecht, das dicke PC Netzteil, das ich im Moment zur Stromversorgung benutze könnte auch einem kleineren weichen und eine zweite Stimme hätte ich auch noch gerne, und wenn sie nur dazu dient, mir die Titelmusik von Giana Sisters in Stereo vorzuspielen. Hat noch jemand einen C64 aus dem ich den SID ausbauen darf?
Letztens bin ich beim Surfen durch diverse Foren auf ein Projekt aufmerksam geworden, welches aus dem Soundchip des C64, auch bekannt als SID, einen vollwertigen MIDI-tauglichen Synthesizer macht. Vollanalog.
Also besorge man sich flugs einen alten C64. Dank des schwarzen Bretts in der Firma bekomme ich einen C64-C mit Floppy und noch einigem Zubehör geschenkt, allerdings ist alles defekt. Der in dem Computer steckende SID 8580 ist glücklicherweise noch intakt, so daß ich ihn ohne schlechtes Gewissen entfernen und ihm einen neuen Einsatzort geben kann.
Zwei Platinen in katastrophaler Qualität, etliche Bauteile, unzählige Meter Lötzinn, einem aus noch immer nicht geklärten Gründen brennenden Gleichrichter, einem dank verpoltem Kabel fast durchgebrannten Display und ziemlich zittrigen Händen später ist es vollbracht: der Mikrokontroller, mit dem der SID in Zukunft angesteuert wird, bittet über MIDI nach dem Upload seiner Firmware. Wenige Minuten später ist auch diese eingespielt und es erscheinen freundliche Meldungen auf dem Display:
Was kann man nun damit machen? Man kann den SID von jedem beliebigen Sequenzer aus ansprechen. Man kann ihm mit Hilfe eines Keyboards (nein, ich kann nicht Keyboard spielen) diverse Töne entlocken. Und man kann ihn einfach programmieren und zwar auf eine Art und Weise, daß er nicht mehr wirklich wie ein C64 klingt. Natürlich kann man aber auch die Begleitmusiken diverser C64 Spiele auf ihm abspielen um wieder in den Genuß der originalen Nostalgie zu kommen (ein SID läßt sich durch seinen analogen Aufbau nicht 100% auf einem PC emulieren).
Und so kann er dann klingen, nachdem man mit Audacity noch den einen oder anderen Hall- und Delay-Effekt einfügt: SID Hörprobe.
Jetzt fehlen nur noch ein paar Knöpfe, um die Klangparameter ohne PC einstellen zu können, ein Gehäuse wäre auch nicht schlecht, das dicke PC Netzteil, das ich im Moment zur Stromversorgung benutze könnte auch einem kleineren weichen und eine zweite Stimme hätte ich auch noch gerne, und wenn sie nur dazu dient, mir die Titelmusik von Giana Sisters in Stereo vorzuspielen. Hat noch jemand einen C64 aus dem ich den SID ausbauen darf?
Thursday, 23. November 2006
Was tun, wenn die Bahncard nicht kommt?
Automatisch zum Laufzeitende einer Bahncard bekommt man, so man sie nicht rechtzeitig kündigt, eine neue Bahncard, die ein weiteres Jahr gültig ist. Natürlich erst, nachdem man die entsprechenden Kosten an die Bahn überwiesen hat. Wenn aus "betrieblichen Gründen" die neue Bahncard nicht rechtzeitig zu ihrem Gültigkeitsbeginn eintrifft, weil sie z.B. auf dem Weg aus der Druckerei zur Poststelle zerbrochen wurde, man sie aber eigentlich braucht, so kann man sich, gemäß den Ausführungen der Bahncard Hotline, auf folgende Weise behelfen:
1. Man kauft sich zwei Fahrkarten zum ermäßigten Preis. Das heißt, für die einfache Fahrt von Stuttgart nach Göttingen, die ermäßigt 37,50€ kostet, kauft man zwei mal die gleiche Fahrkarte zu je 37,50€ und bezahle somit den unermäßigten Preis von 75,00€.
2. Im Zug lasse man sich beide Fahrkarten entwerten.
3. Nach Ende der Fahrt reiche man eine seiner beiden Fahrkarte bei der Bahn ein und verlange die Rückerstattung gemäß dem Zwei-Karten-Prinzip.
4. Man bekommt 37,50€ abzüglich der anfallenden Bearbeitungsgebühr von 15,00€ zurückerstattet. Macht also 22,50€, die die Bahn überweisen wird.
5. Man lege gegen die Bearbeitungsgebühr Widerspruch ein. Da man sich ja vorher bei der Bahncard-Hotline gemeldet und den Sachverhalt geschildert habe, ist die Wahrscheinlichkeit außerordentlich groß, daß dem Widerspruch stattgegeben wird. Die restlichen 15,00€ werden anschließend auch überwiesen.
So einfach ist das. Hallo??? Geht es eigentlich noch? Bis zum Punkt 4 lasse ich mir ja alles noch gefallen, aber ab Punkt 5 reicht es dann doch. Da habe ich dann ausnahmsweise doch eine viel bessere Alternative, die auch nur aus zwei Punkten besteht:
1. Ich tanke mein Auto für 50,00€ voll.
2. Ich fahre mit meinem Auto und der besagten Tankfüllung die Strecke Stuttgart - Göttingen hin und zurück. Das mach ich zwar auch nur recht ungern, aber ist im Vergleich zu oben genanntem Prozedere die wesentlich unkompliziertere Alternative.
In spätestens zwei Wochen soll dann endlich meine Bahncard ankommen, nachdem sie neu gedruckt wurde, was anscheinend ebengenau diese zwei Wochen braucht. Naja, verständlich, die Druckmaschinen sind ja schließlich derzeit mit dem Drucken von Aktienpapieren ausgelastet...
1. Man kauft sich zwei Fahrkarten zum ermäßigten Preis. Das heißt, für die einfache Fahrt von Stuttgart nach Göttingen, die ermäßigt 37,50€ kostet, kauft man zwei mal die gleiche Fahrkarte zu je 37,50€ und bezahle somit den unermäßigten Preis von 75,00€.
2. Im Zug lasse man sich beide Fahrkarten entwerten.
3. Nach Ende der Fahrt reiche man eine seiner beiden Fahrkarte bei der Bahn ein und verlange die Rückerstattung gemäß dem Zwei-Karten-Prinzip.
4. Man bekommt 37,50€ abzüglich der anfallenden Bearbeitungsgebühr von 15,00€ zurückerstattet. Macht also 22,50€, die die Bahn überweisen wird.
5. Man lege gegen die Bearbeitungsgebühr Widerspruch ein. Da man sich ja vorher bei der Bahncard-Hotline gemeldet und den Sachverhalt geschildert habe, ist die Wahrscheinlichkeit außerordentlich groß, daß dem Widerspruch stattgegeben wird. Die restlichen 15,00€ werden anschließend auch überwiesen.
So einfach ist das. Hallo??? Geht es eigentlich noch? Bis zum Punkt 4 lasse ich mir ja alles noch gefallen, aber ab Punkt 5 reicht es dann doch. Da habe ich dann ausnahmsweise doch eine viel bessere Alternative, die auch nur aus zwei Punkten besteht:
1. Ich tanke mein Auto für 50,00€ voll.
2. Ich fahre mit meinem Auto und der besagten Tankfüllung die Strecke Stuttgart - Göttingen hin und zurück. Das mach ich zwar auch nur recht ungern, aber ist im Vergleich zu oben genanntem Prozedere die wesentlich unkompliziertere Alternative.
In spätestens zwei Wochen soll dann endlich meine Bahncard ankommen, nachdem sie neu gedruckt wurde, was anscheinend ebengenau diese zwei Wochen braucht. Naja, verständlich, die Druckmaschinen sind ja schließlich derzeit mit dem Drucken von Aktienpapieren ausgelastet...
Sunday, 30. July 2006
zencp, a command line utility for Creative MP3 Players
Ok, dies ist eigentlich ein Deutsches Blog, aber weil ich hoffe, daß dies hier vielleicht auch Menschen aus dem Ausland interessieren könnte, schreibe ich es ausnahmsweise mal in Englisch.
For some time now, I own a Creative Nomad Zen Touch MP3 player which is just great, except for one problem: the software that lets me transfer files from and to that player runs only on Windows. Of course, there are some free alternatives for Linux: gnomad2 or kzenexplorer just to name two, but I wanted to have a simple command line program. So I wrote it myself.
zencp is a command line program, that lets you copy MP3 files to Creative MP3 players that do not act as USB mass storage devices. It depends on id3lib and libnjb to do its work. Just to give you an impression I prepared this screenshot:

I thought, maybe there is somebody else on this planet, that might be interested in that piece of code. So if you want to try it, you may download it from here.
Inside of that archive, there is a README file, make sure that you really read it. zencp is a (not so) quick and (very) dirty piece of code, it works fine for me but better expect problems. If you tried it and want to give me feedback of any kind, please do so by sending me an e-Mail.
So, genug der Werbung. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. :-)
For some time now, I own a Creative Nomad Zen Touch MP3 player which is just great, except for one problem: the software that lets me transfer files from and to that player runs only on Windows. Of course, there are some free alternatives for Linux: gnomad2 or kzenexplorer just to name two, but I wanted to have a simple command line program. So I wrote it myself.
zencp is a command line program, that lets you copy MP3 files to Creative MP3 players that do not act as USB mass storage devices. It depends on id3lib and libnjb to do its work. Just to give you an impression I prepared this screenshot:
I thought, maybe there is somebody else on this planet, that might be interested in that piece of code. So if you want to try it, you may download it from here.
Inside of that archive, there is a README file, make sure that you really read it. zencp is a (not so) quick and (very) dirty piece of code, it works fine for me but better expect problems. If you tried it and want to give me feedback of any kind, please do so by sending me an e-Mail.
So, genug der Werbung. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. :-)
Thursday, 6. July 2006
Abkühlung
Gestern Abend war es endlich mal wieder soweit: nachdem wir tagelang Temperaturen jenseits der 30°C in Stuttgart hatten, kühlte es sich gestern Abend gegen 22:00 Uhr schlagartig auf etwa 20°C ab. Damit einher ging auch ein Gewitter.
Ach was sage ich, ein Gewitter? Mehrere. Man hatte den Eindruck, als wurde über der Wolkendecke ein riesiges Disco-Stroboskop aufgehängt. Soviel Blitze auf einmal waren einfach nur beeindruckend.
Ich liebe dieses Wetter... :-)
Saturday, 10. June 2006
Von MP3 Playern, Kondensatoren und Servicewüsten
Seit einiger Zeit bin ich im Besitz von guten Sennheiser Kopfhörern und versuche seit ebenso langer Zeit, mir dafür einen dedizierten Kopfhörerverstärker zu basteln. Gestern Abend war ich damit fertig und das erste was mir das neue Gerät beschert hat, ist ein kaputter MP3 Player.
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