Die letzten Verspätungen meiner Dienstreisen betrugen > 60 Minuten. So konnte ich mal wieder austesten, wie gut der Kundenservice bei der Bahn ist.
Für eine Fahrt (hin und zurück) habe ich gut 70 Euro bezahlt (abzüglich Platzreservierung), d.h. einfache Fahrt ca: 35 Euro wert. Für die Verspätung von sagenhaften 67 Minuten hat man mir jetzt 8 Euro und ein paar Cents gut geschrieben.
Das ist ja an sich schon so lächerlich, dass man sich das gut und gerne sparen kann. Hinzu kommt aber leider immer das ganze Gerenne, bis man die Bestätigung erhalten hat, dass man überhaupt anspruchsberechtigt ist. Immer schön am Serviceschalter anstellen und dann noch mit dem Servicepersonal diskutieren. Und dann muß man so ein dämliches Formular ausfüllen und der Bahn zuschicken.
Also wenn ihr mich fragt, lohnt ja alleine das Porto nicht den Betrag, der mir gutgeschrieben wird. Hinzu kommt noch der Ärger wegen der Verspätung: man steht frierend auf einem kalten zugigen Bahnhof, kann seine Termine streichen und bekommt überhaupt schlechte Laune wegen der Kälte, des überfüllten Zuges und der Verspätung).
Und dann war da letztens noch der Fall, dass einfach ein Wagen 1. Klasse gefehlt hat. Ich hätte wohl eine Gutschrift für meine Platzreservierung bekommen (€ 1.50, wovon ich wohl wieder €0.55 Porto hätte zahlen müssen). Und von dem Aufschlag für 1. Klasse reden wir lieber gar nicht. Ich vermute, diese Kosten würde ich nur mit viel Diskutieren wieder bekommen (oder eher gar nicht). Und das Servicepersonal war an diesem Tag auch total überfordert.
Warum muß dass alles eigentlich so kompliziert sein? Das Servicepersonal hat doch früher auch unkompliziert die Gutscheine bereits im Zug verteilt? Oder warum kann die Gutschrift nicht gleich elektronisch geschehen? Zur Validierung der Online-Tickets, müßten ja eh alle Daten auf den elektronischen Geräten zur Verfügung stehen.
Mann, mann, mann es ändert sich einfach nichts bei der Bahn. Jedesmal ärgert man sich wieder. Und überhaupt könnte ich jetzt wieder anfangen, warum die Züge wieder ausfallen (Der Winter kommt ja alle Jahre wieder so überraschend!) oder ICE 1 durch simple ICs ersetzt werden, weil nicht genügend alte ICEs 1 zur Verfügung stehen. WTF?
Wednesday, 23. December 2009
Kundenservice bei der Bahn
Monday, 30. November 2009
Boah, was für ein Wochenanfang. Irgendwie schafft es die Bahn seit Wochen nicht, pünktlich zu sein. Heutiger Höhepunkt: regulärer Zug (IC 2471) verspätet sich über 70 Minuten. Nächster Zug per Fahrplan kommt ziemlich genau zeitgleich in Göttingen an. Lustigerweise wird per Ansage daraufhin gewiesen, den nachfolgenden Zug (in diesem Fall einen ICE) zu nehmen, denn beim IC scheint der Triebwagen defekt zu sein und der Zug tuckelt nur noch bis Endstation Frankfurt/Hbf (Überraschung, wenn man bis Frankfur Flughafen reisen möchte!). Ende vom Lied: 70 Minuten Verspätung in Frankfurt/M Hbf. Dafür dass man eine Klasse höher reist (IC vs. ICE) darf man dann natürlich noch Aufpreis blechen.
Man, man, man, jedes Jahr dasselbe. Immer wenn es Winter wird, ist die Bahn nicht in der Lage den Fahrplan einzuhalten.
Und warum schafft es die Bahn regelmäßig nicht, schon von Anfang an darauf hinzuweisen, dass der Zug eine Verspätung von >60 Minuten hat? Stattdessen kommt erst die Durchsage, der Zug habe 20, dann 30, dann 45, dann 50 Minuten Verspätung. Ansonsten hätte man evtl. noch den vorherigen Zug nehmen können.
Man, man, man, jedes Jahr dasselbe. Immer wenn es Winter wird, ist die Bahn nicht in der Lage den Fahrplan einzuhalten.
Und warum schafft es die Bahn regelmäßig nicht, schon von Anfang an darauf hinzuweisen, dass der Zug eine Verspätung von >60 Minuten hat? Stattdessen kommt erst die Durchsage, der Zug habe 20, dann 30, dann 45, dann 50 Minuten Verspätung. Ansonsten hätte man evtl. noch den vorherigen Zug nehmen können.
Monday, 20. July 2009
Das Bahn.Bonus Programm
Das Bahn.Bonus Programm scheint sich langsam von einem drögen Prämienkatalog zu einem interessanten Programm für Vielreisende zu entwickeln. So habe ich gerade festgestellt, dass es so interessante Prämien wie einen iPod Nano, eine PlayStation Portable oder PlayStation inklusive Singstar und Mik oder eine Flugreise gibt.
Städtereisen und Übernachtungsgutscheine als Prämie finde ich persönlich nicht so spannend, wenn man schon 5 Tage die Woche unterwegs ist, kann man auf zusätzliche Hotelaufenthalte verzichten
Koffer hab ich mittlerweile auch genug und der Rest hat mich persönlich bisher auch nicht wirklich angesprochen.
Es wurde Zeit, dass ich meine Punkte einlöse, bevor sie verfallen.
Ich hab mir jetzt mal die PSP bestellt und hoffe sie als mobiles Alleswunder einsetzen zu können. MP3, Video, mobiles Internet und vielleicht hin- und wieder mal ein Spiel unterwegs zocken scheint mir ein guter Kompromiss. Jetzt benötige ich nur leider auch noch das passende Zubehör. Einen Memorystick für Multimedia, und vielleicht noch eine Hülle oder Kabel, um Filme und Spiele auch am Fernseher zu sehen. Ältere Spiele scheint es ja schon ab so ca 10 € bei Amazon zu geben. Reizen tut mich auch das Navigationsmodul, um die PSP als mobiles Navigationssystem zu nutzen, das ist aber mit > 80 € nicht wirklich günstig.
Städtereisen und Übernachtungsgutscheine als Prämie finde ich persönlich nicht so spannend, wenn man schon 5 Tage die Woche unterwegs ist, kann man auf zusätzliche Hotelaufenthalte verzichten
Es wurde Zeit, dass ich meine Punkte einlöse, bevor sie verfallen.
Ich hab mir jetzt mal die PSP bestellt und hoffe sie als mobiles Alleswunder einsetzen zu können. MP3, Video, mobiles Internet und vielleicht hin- und wieder mal ein Spiel unterwegs zocken scheint mir ein guter Kompromiss. Jetzt benötige ich nur leider auch noch das passende Zubehör. Einen Memorystick für Multimedia, und vielleicht noch eine Hülle oder Kabel, um Filme und Spiele auch am Fernseher zu sehen. Ältere Spiele scheint es ja schon ab so ca 10 € bei Amazon zu geben. Reizen tut mich auch das Navigationsmodul, um die PSP als mobiles Navigationssystem zu nutzen, das ist aber mit > 80 € nicht wirklich günstig.
Friday, 24. April 2009
Luftballons in der Oberleitung
Heute mal wieder aus der Kategorie die schönsten Bahndurchsagen.
Der Zug schleicht mal wieder durch Frankfurt. Man ist solches ja durchaus mal gewohnt, aber diesmal gab es auch die passende Ansage dazu. Da knattert die Ansage los:
Manchmal finde ich das Bahnunterhaltungsprogramm echt angenehm. Fehlte nur noch, dass uns der Sprecher die Sehenswürdigkeiten von Frankfurt erklärt.
Der Zug schleicht mal wieder durch Frankfurt. Man ist solches ja durchaus mal gewohnt, aber diesmal gab es auch die passende Ansage dazu. Da knattert die Ansage los:
"Sehr geehrte Fahrgäste, wenn Sie jetzt auf der rechten Seite aus dem Fenster schauen, sehen Sie auch gleich ein Fahrzeug der Bahn. Die Kollegen dort sind mit der Behebung einer Störung beschäftigt. Grund der Störung sind Luftballons in der Oberleitung. Sie haben richtig gehört, Luftballons in der Oberleitung sind der Grund, dass wir so langsam fahren müssen, denn einerseits möchten wir nicht die Kollegen gefährden und andererseits könnten wir bei höheren Geschwindigkeiten einen Kurzschluß auslösen.
Für die Unannehmlichkeiten bitte ich um Entschuldigung."
Manchmal finde ich das Bahnunterhaltungsprogramm echt angenehm. Fehlte nur noch, dass uns der Sprecher die Sehenswürdigkeiten von Frankfurt erklärt.
Friday, 12. September 2008
Die Bahn schon wieder...
Irgendwie verstehe ich nicht, wieso der Mehdorn immer noch der Chef der Bahn ist. Hat der eigentlich irgendwann mal positive Schlagzeilen gemacht, seit er für die Bahn arbeitet? Immer wenn man denkt, schlimmer kann es nicht kommen, dann präsentiert der die nächste Peinlichkeit.
Hat Der eigentlich irgendwann eigentlich mal im Sinne seiner Kunden gehandelt?
Mann Mann Mann...
Hat Der eigentlich irgendwann eigentlich mal im Sinne seiner Kunden gehandelt?
Mann Mann Mann...
Saturday, 10. November 2007
Bahnstreik
Wie ich heute auf der Reise von Stuttgart nach Göttingen gehört habe, hat der Güterverkehr jetzt sogar Vorrang vor dem Personenverkehr. Deswegen hat sich meine Bahn heute wieder um 10 Minuten verspätet.
Ganz toll. Ich bin ja ein geduldiger Mensch, aber so langsam nervt es tierisch. Seit Wochen fahre ich deswegen mit dem Auto, weil ich am Sonntag abend nicht weiß, ob ich am Freitag sonst mit der Bahn nach Hause komme.
Könnten sich die Herrschaften mal miteinander auseinander setzen, bitte? Ich möchte nämlich auch zukünftig Bahn fahren.
Ganz toll. Ich bin ja ein geduldiger Mensch, aber so langsam nervt es tierisch. Seit Wochen fahre ich deswegen mit dem Auto, weil ich am Sonntag abend nicht weiß, ob ich am Freitag sonst mit der Bahn nach Hause komme.
Könnten sich die Herrschaften mal miteinander auseinander setzen, bitte? Ich möchte nämlich auch zukünftig Bahn fahren.
Thursday, 12. July 2007
Meldungen, die man im Zug nicht hören möchte...
"Meine Damen und Herren,
bitte beachten sie, unser Lokführer hat leider versäumt am Bahnhof richtig anzuhalten. Alle Fahrgäste, die in Hanau aussteigen möchten, bitte ich zum Wagen 9 zu kommen. Ich bitte die Unannehmlichkeit zu entschuldigen. Wir werden natürlich ein paar Minuten länger warten."
2 Minuten später war es dann Wagen 7....
Sehr schön, diese Meldung kannte ich noch gar nicht. Nach den vielen Verspätungen in letzter Zeit aufgrund von Streiks, Signalstörungen und kaputten Triebwagen jetzt schon wieder Verspätung. Momentan bin ich echt nicht gut auf die Bahn zu sprechen.
bitte beachten sie, unser Lokführer hat leider versäumt am Bahnhof richtig anzuhalten. Alle Fahrgäste, die in Hanau aussteigen möchten, bitte ich zum Wagen 9 zu kommen. Ich bitte die Unannehmlichkeit zu entschuldigen. Wir werden natürlich ein paar Minuten länger warten."
2 Minuten später war es dann Wagen 7....
Sehr schön, diese Meldung kannte ich noch gar nicht. Nach den vielen Verspätungen in letzter Zeit aufgrund von Streiks, Signalstörungen und kaputten Triebwagen jetzt schon wieder Verspätung. Momentan bin ich echt nicht gut auf die Bahn zu sprechen.
Thursday, 18. January 2007
Kyrill
Tja, einmal schon Donnerstag Feierabend machen, dachte ich mir. Mußte leider noch bis 17:00 Uhr arbeiten und dann los. In Eschborn Süd an der S-Bahn ging die Verspätung schon los. Die S-Bahn, die mich zum Hauptbahnhof bringen sollte, hatte bereits mehr als 10 Minuten Verspätung. Normalerweise hätte ich meinen ICE 70 von Stuttgart nach Hamburg so schon nicht mehr erreicht, denn der fährt normalerweise um 17:58 ab Frankfurt. Kurz vor dem Hauptbahnhof machte der S-Bahn Zugführer noch die amüsante Durchsage, dass die S-Bahn im Gebiet Rhein-Main nur mit maximal 100 km/h fahren darf. Ich wette, mehr kann die sowieso nicht zwischen Eschborn und Frankfurt fahren.
Ich erreichte den HBF mit knapp 10 minütiger Verspätung und wie erwartet hatte unser Sturmtief schon dafür gesorgt, dass ich den gewünschten ICE noch erreichen konnte. Mit etwas über 10 Minuten Verspätung ging es gegen 18:15 in Frankfurt los. Kaum losgefahren, machte der Zugführer die Passagiere darauf aufmerksam, dass bis Fulda nur mit 50 km/h gefahren werden darf. Das war ja schonmal keine Verbesserung, wie man sich das wünscht. Kurz noch für die Firma gearbeitet, mich ins Firmen-Netz eingewählt (UMTS regelt
) und da sah ich schon die Katastrophen-Meldungen im Netz. Bahnverkehr eingestellt lauteten die Nachrichten in den News-Portalen. Da dämmerte es mir, dass heute eine lange Nacht werden könnte. Kurze Zeit später machte uns der Zugführer auch die passende Durchsage.
Bereits im ersten Hotel, dem Iblis wurde meine Hoffnung zerstört, eine riesige Schlange stand an der Rezeption und kurz darauf erfuhren wir, dass in Fulda sämtliche Hotels in einem größeren Umkreis bereits belegt sind. Kurz nach 21:00 Uhr erreichte ich frustriert wieder den Hauptbahnhof. Am Gleis 6 steht immernoch der ICE 70 nach Hamburg-Altona. Kurz mal vorbeigeschaut, da heißt es, er fährt gleich los, bis Kassel gibt es eine Freigabe. Also steige ich wieder ein, vielleicht gibt es ja in Kassel noch ein paar Übernachtungsmöglichkeiten. Der Zug war erstaunlich leer.
Eigentlich sollte der Zug kurz darauf los fahren, aber er blieb noch stehen. Kurze Zeit später kam auch die Durchsage:
Ja der steckte bestimmt in Frankfurt am Bahnhof fest, oder so...
Na ja, jetzt ist es 21:30 Uhr und wir sind endlich los gefahren...
Gegen 21:55 kommt die Durchsage, dass im Bordbistro die Vorräte zur Neige gingen. Aber da war auch so ein Andrang, dass man dort wahrscheinlich sowieso eine halbe Stunde anstehen muß, eh man etwas bestellen kann.
22:17 Uhr, das Bordbistro wird geschlossen, da die Vorräte zu Ende sind.
22:50 Uhr. Es pfeift und wackelt teilweise ganz schön. Es geht wohl weiter nur im Schneckentempo von 50km/h. Laut der Aussage einer Zugbegleiterin ist unser Zug auch einer der wenigen, die überhaupt noch soweit nördlich fahren.
23:10 Uhr. Wir stehen, 2 Minuten später gehts aber schon wieder weiter.
ca: 23:20 Uhr erwartete Ankunft in Kassel. Dort soll das Rote Kreuz bereit stehen und uns etwas Essen bereit stellen. Wie es von dort weiter geht, bleibt weiter unklar. Erstmal werden wir weiter stehen bleiben.
23:25 Uhr. Wir sind in Kassel.
23:50 Uhr. Der Bahnbetrieb ab Kassel ist für 2 Stunden eingestellt. Das Rote Kreuz stellt Essen bereit. Ich werde wohl im Zug übernachten. So machen es auch die meisten Mitreisenden in meinem Abteil.
06:30 Uhr. Ich stehe immernoch in Kassel. Die ersten Züge fahren schon wieder durch den Bahnhof. Wann die Strecke nach Norden wieder befahrbar ist, bleibt unklar. In den vergangenen Stunden habe ich nur wenig geschlafen. Seit Mitternacht sind Helfer vom DRK im Zug und verteilen Suppe, Tee, Kaffee. Mein Dank geht an die vielen freiwilligen Helfer, die die ganze Nacht auf den Beinen sind, aber auch an das Zugpersonal, die eine unbeabsichtigte Nachschicht einschieben mußten.
07:11 Uhr. Ich bin umgestiegen in den Nachbarzug, der sollte eigentlich schon um 6:40 Uhr nach Berlin losfahren, stand aber die ganze Zeit still. Dann fuhr er ganz langsam los, leider in die falsche Richtung. Nach ca: 100 Metern bemerkte er den Fehler und kam dann wieder zum Stillstand. Ich erwarte die Ankunft in Göttingen so ca: 7:35 Uhr. Mal sehen ob das klappt. Ab Göttingen dann weiter mit dem Auto nach Thale. Hoffentlich sind die Autobahnen wieder befahrbar.
09:35 Uhr. Endlich zuhause in Thale. Der Zug war kurz vor 8 in Göttingen. Von dort mit dem Auto nach Thale ging schneller als erwartet, denn auf der Autobahn und der weiteren Strecke war erfreulich wenig Verkehr und das Wetter hatte sich schon wieder beruhigt. An einigen Stellen sah man noch die Auswirkungen des Sturms in Form von umgefallenen Bäumen, aber die Aufräumdienste haben auch schon schwer daran gearbeitet, die Schäden zu beheben.
Zusammenfassend kann man sagen, es war eine aufregende Zugfahrt. Verspätung: geschätzte 12 Stunden.
Ich erreichte den HBF mit knapp 10 minütiger Verspätung und wie erwartet hatte unser Sturmtief schon dafür gesorgt, dass ich den gewünschten ICE noch erreichen konnte. Mit etwas über 10 Minuten Verspätung ging es gegen 18:15 in Frankfurt los. Kaum losgefahren, machte der Zugführer die Passagiere darauf aufmerksam, dass bis Fulda nur mit 50 km/h gefahren werden darf. Das war ja schonmal keine Verbesserung, wie man sich das wünscht. Kurz noch für die Firma gearbeitet, mich ins Firmen-Netz eingewählt (UMTS regelt
QUOTE:
Meine Damen und Herren bitte beachten Sie, aufgrund der Wetterlage müssen wir in Fulda den Zug anhalten. Wir werden Fulda um 20:00 Uhr erreichen.
Aus 20:00 Uhr wurde dann so 20:40 Uhr. Man bot uns freundlicherweise auch an, den bereitgestellten IC nach Frankfurt am Gleis 3 kostenlos zu nutzen. Natürlich stand an Gleis 3 kein Zug bereit. Macht nichts, eigentlich wollte ich ja auch nicht nach Frankfurt zurück. Also schnell nach einer Übernachtungsmöglichkeit gesucht. Bereits im ersten Hotel, dem Iblis wurde meine Hoffnung zerstört, eine riesige Schlange stand an der Rezeption und kurz darauf erfuhren wir, dass in Fulda sämtliche Hotels in einem größeren Umkreis bereits belegt sind. Kurz nach 21:00 Uhr erreichte ich frustriert wieder den Hauptbahnhof. Am Gleis 6 steht immernoch der ICE 70 nach Hamburg-Altona. Kurz mal vorbeigeschaut, da heißt es, er fährt gleich los, bis Kassel gibt es eine Freigabe. Also steige ich wieder ein, vielleicht gibt es ja in Kassel noch ein paar Übernachtungsmöglichkeiten. Der Zug war erstaunlich leer.
Eigentlich sollte der Zug kurz darauf los fahren, aber er blieb noch stehen. Kurze Zeit später kam auch die Durchsage:
QUOTE:
Meine Damen und Herren bitte beachten Sie, leider ist noch keine Zugführer da. Wir müssen Sie noch um einen Augenblick Geduld bitten.
. Ja der steckte bestimmt in Frankfurt am Bahnhof fest, oder so...
Na ja, jetzt ist es 21:30 Uhr und wir sind endlich los gefahren...
Gegen 21:55 kommt die Durchsage, dass im Bordbistro die Vorräte zur Neige gingen. Aber da war auch so ein Andrang, dass man dort wahrscheinlich sowieso eine halbe Stunde anstehen muß, eh man etwas bestellen kann.
22:17 Uhr, das Bordbistro wird geschlossen, da die Vorräte zu Ende sind.
22:50 Uhr. Es pfeift und wackelt teilweise ganz schön. Es geht wohl weiter nur im Schneckentempo von 50km/h. Laut der Aussage einer Zugbegleiterin ist unser Zug auch einer der wenigen, die überhaupt noch soweit nördlich fahren.
23:10 Uhr. Wir stehen, 2 Minuten später gehts aber schon wieder weiter.
ca: 23:20 Uhr erwartete Ankunft in Kassel. Dort soll das Rote Kreuz bereit stehen und uns etwas Essen bereit stellen. Wie es von dort weiter geht, bleibt weiter unklar. Erstmal werden wir weiter stehen bleiben.
23:25 Uhr. Wir sind in Kassel.
23:50 Uhr. Der Bahnbetrieb ab Kassel ist für 2 Stunden eingestellt. Das Rote Kreuz stellt Essen bereit. Ich werde wohl im Zug übernachten. So machen es auch die meisten Mitreisenden in meinem Abteil.
06:30 Uhr. Ich stehe immernoch in Kassel. Die ersten Züge fahren schon wieder durch den Bahnhof. Wann die Strecke nach Norden wieder befahrbar ist, bleibt unklar. In den vergangenen Stunden habe ich nur wenig geschlafen. Seit Mitternacht sind Helfer vom DRK im Zug und verteilen Suppe, Tee, Kaffee. Mein Dank geht an die vielen freiwilligen Helfer, die die ganze Nacht auf den Beinen sind, aber auch an das Zugpersonal, die eine unbeabsichtigte Nachschicht einschieben mußten.
07:11 Uhr. Ich bin umgestiegen in den Nachbarzug, der sollte eigentlich schon um 6:40 Uhr nach Berlin losfahren, stand aber die ganze Zeit still. Dann fuhr er ganz langsam los, leider in die falsche Richtung. Nach ca: 100 Metern bemerkte er den Fehler und kam dann wieder zum Stillstand. Ich erwarte die Ankunft in Göttingen so ca: 7:35 Uhr. Mal sehen ob das klappt. Ab Göttingen dann weiter mit dem Auto nach Thale. Hoffentlich sind die Autobahnen wieder befahrbar.
09:35 Uhr. Endlich zuhause in Thale. Der Zug war kurz vor 8 in Göttingen. Von dort mit dem Auto nach Thale ging schneller als erwartet, denn auf der Autobahn und der weiteren Strecke war erfreulich wenig Verkehr und das Wetter hatte sich schon wieder beruhigt. An einigen Stellen sah man noch die Auswirkungen des Sturms in Form von umgefallenen Bäumen, aber die Aufräumdienste haben auch schon schwer daran gearbeitet, die Schäden zu beheben.
Zusammenfassend kann man sagen, es war eine aufregende Zugfahrt. Verspätung: geschätzte 12 Stunden.
Thursday, 23. November 2006
Was tun, wenn die Bahncard nicht kommt?
Automatisch zum Laufzeitende einer Bahncard bekommt man, so man sie nicht rechtzeitig kündigt, eine neue Bahncard, die ein weiteres Jahr gültig ist. Natürlich erst, nachdem man die entsprechenden Kosten an die Bahn überwiesen hat. Wenn aus "betrieblichen Gründen" die neue Bahncard nicht rechtzeitig zu ihrem Gültigkeitsbeginn eintrifft, weil sie z.B. auf dem Weg aus der Druckerei zur Poststelle zerbrochen wurde, man sie aber eigentlich braucht, so kann man sich, gemäß den Ausführungen der Bahncard Hotline, auf folgende Weise behelfen:
1. Man kauft sich zwei Fahrkarten zum ermäßigten Preis. Das heißt, für die einfache Fahrt von Stuttgart nach Göttingen, die ermäßigt 37,50€ kostet, kauft man zwei mal die gleiche Fahrkarte zu je 37,50€ und bezahle somit den unermäßigten Preis von 75,00€.
2. Im Zug lasse man sich beide Fahrkarten entwerten.
3. Nach Ende der Fahrt reiche man eine seiner beiden Fahrkarte bei der Bahn ein und verlange die Rückerstattung gemäß dem Zwei-Karten-Prinzip.
4. Man bekommt 37,50€ abzüglich der anfallenden Bearbeitungsgebühr von 15,00€ zurückerstattet. Macht also 22,50€, die die Bahn überweisen wird.
5. Man lege gegen die Bearbeitungsgebühr Widerspruch ein. Da man sich ja vorher bei der Bahncard-Hotline gemeldet und den Sachverhalt geschildert habe, ist die Wahrscheinlichkeit außerordentlich groß, daß dem Widerspruch stattgegeben wird. Die restlichen 15,00€ werden anschließend auch überwiesen.
So einfach ist das. Hallo??? Geht es eigentlich noch? Bis zum Punkt 4 lasse ich mir ja alles noch gefallen, aber ab Punkt 5 reicht es dann doch. Da habe ich dann ausnahmsweise doch eine viel bessere Alternative, die auch nur aus zwei Punkten besteht:
1. Ich tanke mein Auto für 50,00€ voll.
2. Ich fahre mit meinem Auto und der besagten Tankfüllung die Strecke Stuttgart - Göttingen hin und zurück. Das mach ich zwar auch nur recht ungern, aber ist im Vergleich zu oben genanntem Prozedere die wesentlich unkompliziertere Alternative.
In spätestens zwei Wochen soll dann endlich meine Bahncard ankommen, nachdem sie neu gedruckt wurde, was anscheinend ebengenau diese zwei Wochen braucht. Naja, verständlich, die Druckmaschinen sind ja schließlich derzeit mit dem Drucken von Aktienpapieren ausgelastet...
1. Man kauft sich zwei Fahrkarten zum ermäßigten Preis. Das heißt, für die einfache Fahrt von Stuttgart nach Göttingen, die ermäßigt 37,50€ kostet, kauft man zwei mal die gleiche Fahrkarte zu je 37,50€ und bezahle somit den unermäßigten Preis von 75,00€.
2. Im Zug lasse man sich beide Fahrkarten entwerten.
3. Nach Ende der Fahrt reiche man eine seiner beiden Fahrkarte bei der Bahn ein und verlange die Rückerstattung gemäß dem Zwei-Karten-Prinzip.
4. Man bekommt 37,50€ abzüglich der anfallenden Bearbeitungsgebühr von 15,00€ zurückerstattet. Macht also 22,50€, die die Bahn überweisen wird.
5. Man lege gegen die Bearbeitungsgebühr Widerspruch ein. Da man sich ja vorher bei der Bahncard-Hotline gemeldet und den Sachverhalt geschildert habe, ist die Wahrscheinlichkeit außerordentlich groß, daß dem Widerspruch stattgegeben wird. Die restlichen 15,00€ werden anschließend auch überwiesen.
So einfach ist das. Hallo??? Geht es eigentlich noch? Bis zum Punkt 4 lasse ich mir ja alles noch gefallen, aber ab Punkt 5 reicht es dann doch. Da habe ich dann ausnahmsweise doch eine viel bessere Alternative, die auch nur aus zwei Punkten besteht:
1. Ich tanke mein Auto für 50,00€ voll.
2. Ich fahre mit meinem Auto und der besagten Tankfüllung die Strecke Stuttgart - Göttingen hin und zurück. Das mach ich zwar auch nur recht ungern, aber ist im Vergleich zu oben genanntem Prozedere die wesentlich unkompliziertere Alternative.
In spätestens zwei Wochen soll dann endlich meine Bahncard ankommen, nachdem sie neu gedruckt wurde, was anscheinend ebengenau diese zwei Wochen braucht. Naja, verständlich, die Druckmaschinen sind ja schließlich derzeit mit dem Drucken von Aktienpapieren ausgelastet...
Monday, 4. September 2006
Die Bahn, mal wieder...
Die Hysterie rund um die verhinderten Bombenanschläge auf Regionalbahnen in Koblenz und Dortmund im Juli nimmt anscheinend weiter zu. Mittlerweile scheinen Bahnhofssperrungen ja üblich zu sein, zuletzt in Halle, Göttingen und Kassel. Da Göttingen und Kassel am selben Tag gesperrt waren und beide zentrale Knotenpunkte auf der Nord-Süd Verbdindung sind, war das Chaos am Freitag vormittag perfekt.
Auch ich hatte meinen Spaß daran. Ein ICE, der über Fulda nach Hamburg unterwegs war startete erst in Fulda, Ersatzbahn ein völlig überfüllter IC, der auch nur halb so viele Wagen besaß, wie der ausgefallene ICE. Natürlich startete dieser Zug auch nicht mit der angegebenen Verzögerung von 5 Minuten und da ich keine Lust hatte, bis Fulda meine Zeit stehend in einem überfüllten und verspäteten Zug zu verbringen stieg ich rechtzeitig aus und beschloß, den kurz danach fahrenden ICE nach Berlin zu nehmen. Mein Ziel war Göttingen, der genaue Zug war mir also egal und eine Platzreservierung hatte ich sowieso nicht. (Ich wollte eigentlich auch schon Donnerstag fahren, aber das ist eine andere Geschichte). Also stieg ich in den ICE nach Berlin, der wiederum knapp 5 Minuten Verspätung hatte. Eigentlich nicht weiter tragisch, aber leider startete der Zug auch nicht. Nach kurzer Wartezeit ertönte diese Zugdurchsage, die mich schmunzeln ließ und ihren Ursprung vermutlich im erwähnten Chaos hat:
Werte Fahrgäste, die Weiterfahrt dieses Zuges verzögert sich noch um ein paar Minuten, da wir noch auf Kollegen warten, um den Personalwechsel durchzuführen.
Tatsächlich verließ der Zug wenig später den Bahnhof Richtung Berlin. Kurze Zeit später kam dann noch diese Ansage:
Werte Fahrgäste, dieser Zug wird einen außerplanmäßigen Halt in Bad-Soden ... einlegen, um den Personalwechsel durchzuführen. Die Weiterfahrt verzögert sich um ein paar Minuten. Ich bitte die Verspätung zu entschuldigen.
Wie angekündigt hielt der Zug auf einem Lokalbahnhof in irgendeinem Kaff in Hessen. Am anderen Gleis wartete schon ein anderer ICE und so erfolgte dann doch noch der Personalwechsel.
Wo wir gerade beim Thema sind:
Glaubt eigentlich irgendjemand, dass mehr Kameras helfen werden, Anschläge zu verhindern? Wirklich? Auch bei potentiellen Selbstmordattentätern?
Auch ich hatte meinen Spaß daran. Ein ICE, der über Fulda nach Hamburg unterwegs war startete erst in Fulda, Ersatzbahn ein völlig überfüllter IC, der auch nur halb so viele Wagen besaß, wie der ausgefallene ICE. Natürlich startete dieser Zug auch nicht mit der angegebenen Verzögerung von 5 Minuten und da ich keine Lust hatte, bis Fulda meine Zeit stehend in einem überfüllten und verspäteten Zug zu verbringen stieg ich rechtzeitig aus und beschloß, den kurz danach fahrenden ICE nach Berlin zu nehmen. Mein Ziel war Göttingen, der genaue Zug war mir also egal und eine Platzreservierung hatte ich sowieso nicht. (Ich wollte eigentlich auch schon Donnerstag fahren, aber das ist eine andere Geschichte). Also stieg ich in den ICE nach Berlin, der wiederum knapp 5 Minuten Verspätung hatte. Eigentlich nicht weiter tragisch, aber leider startete der Zug auch nicht. Nach kurzer Wartezeit ertönte diese Zugdurchsage, die mich schmunzeln ließ und ihren Ursprung vermutlich im erwähnten Chaos hat:
QUOTE:
Werte Fahrgäste, die Weiterfahrt dieses Zuges verzögert sich noch um ein paar Minuten, da wir noch auf Kollegen warten, um den Personalwechsel durchzuführen.
Tatsächlich verließ der Zug wenig später den Bahnhof Richtung Berlin. Kurze Zeit später kam dann noch diese Ansage:
QUOTE:
Werte Fahrgäste, dieser Zug wird einen außerplanmäßigen Halt in Bad-Soden ... einlegen, um den Personalwechsel durchzuführen. Die Weiterfahrt verzögert sich um ein paar Minuten. Ich bitte die Verspätung zu entschuldigen.
Wie angekündigt hielt der Zug auf einem Lokalbahnhof in irgendeinem Kaff in Hessen. Am anderen Gleis wartete schon ein anderer ICE und so erfolgte dann doch noch der Personalwechsel.
Wo wir gerade beim Thema sind:
Glaubt eigentlich irgendjemand, dass mehr Kameras helfen werden, Anschläge zu verhindern? Wirklich? Auch bei potentiellen Selbstmordattentätern?
Posted by chrisbra
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Wednesday, 24. May 2006
Bahn kurz vor Feiertag
Donnerstag Vatertag und bundeseinheitlicher Feiertag. Heißt, schon Mittwoch Feierabend. Leider mußte ich etwas länger arbeiten als geplant, und damit verfiel meine Platzreservierung. Das hieß auch, in einen überfüllten ICE Platz nehmen und hoffen, irgendwo einen Sitzplatz zu finden.
War leider nichts zwischen Frankfurt und Kassel. Durfte ich mich also mit meinem Rollkoffer durch gedrängte Gänge zwängen und irgendwo im Flur Platz nehmen.
Warum stockt die Bahn eigentlich nicht vor Feiertagen die Anzahl der Wagen bzw. Züge auf, wenn ein erhöhtes Passagieraufkommen zu erwarten ist? Ist ja nicht so, dass es für die Bahn völlig unerwartet kommt.
Ich kann ja verstehen, dass die Bahn volle Züge braucht, um rentabel zu sein. Aber wieso gibt es dann in der ersten Klasse einen Haufen freie Plätze, während in der zweiten Klasse sich die Passagiere in den Gängen drängen müssen? Darf man dann eigentlich in der ersten Klasse Platz nehmen? Und was muß man löhnen, wenn man mit einem 2te-Klasse Ticket in der 1. Klasse einen Platz belegt?
Mr. Batschner, erhelle mich...
War leider nichts zwischen Frankfurt und Kassel. Durfte ich mich also mit meinem Rollkoffer durch gedrängte Gänge zwängen und irgendwo im Flur Platz nehmen.
Warum stockt die Bahn eigentlich nicht vor Feiertagen die Anzahl der Wagen bzw. Züge auf, wenn ein erhöhtes Passagieraufkommen zu erwarten ist? Ist ja nicht so, dass es für die Bahn völlig unerwartet kommt.
Ich kann ja verstehen, dass die Bahn volle Züge braucht, um rentabel zu sein. Aber wieso gibt es dann in der ersten Klasse einen Haufen freie Plätze, während in der zweiten Klasse sich die Passagiere in den Gängen drängen müssen? Darf man dann eigentlich in der ersten Klasse Platz nehmen? Und was muß man löhnen, wenn man mit einem 2te-Klasse Ticket in der 1. Klasse einen Platz belegt?
Mr. Batschner, erhelle mich...
Posted by chrisbra
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Thursday, 27. April 2006
Ganz normal
Darf ich mich mal ganz kurz auskotzen? Verbal natürlich.
Schön:
Also die S-Bahn in Frankfurt ist ja wohl nur furchtbar. Ich fahr die ja nicht gerade oft, nur ca: 2 Mal pro Tag, aber dennoch habe ich mehrmals pro Woche Verspätung. Schön, wenn man abends nach einem anstrengenden Arbeitstag nur noch ins Hotel will und dann noch eine halbe Stunde am Bahnhof rumsteht...
Oder laut Anzeige die S3 nach Bad-Soden, die nur 2 Mal pro Stunde in eine Richtung fährt, "30 Minuten oder mehr" Verspätung aufweist. Mehr waren in diesem Fall nochmal 30 Minuten. Die S4, die am gleichen Bahnsteig nach Kronberg fährt, kam mehr oder weniger pünktlich. Muß mir auch mal einer erklären, warum die nicht verspätet ist, fahren sie doch beide fast die gleiche Strecke.
Oder man freitags heim will, pünktlich am S-Bahnhof ankommt, 10 Minuten auf die nächste S-Bahn wartet, dann eine Durchsage erfolgt, dass die nächste S-Bahn ausfällt und man so seinen reservierten ICE verpasst. Natürlich genau an dem Wochenende, an dem aufgrund der CeBit sämtliche Züge überbucht sind. Und wo sind eigentlich Taxis, wenn man welche braucht?
Wieviel angenehmer ist da der Nahverkehr Stuttgart.
Danke, mir geht es wieder besser.
Schön:
Also die S-Bahn in Frankfurt ist ja wohl nur furchtbar. Ich fahr die ja nicht gerade oft, nur ca: 2 Mal pro Tag, aber dennoch habe ich mehrmals pro Woche Verspätung. Schön, wenn man abends nach einem anstrengenden Arbeitstag nur noch ins Hotel will und dann noch eine halbe Stunde am Bahnhof rumsteht...
Oder laut Anzeige die S3 nach Bad-Soden, die nur 2 Mal pro Stunde in eine Richtung fährt, "30 Minuten oder mehr" Verspätung aufweist. Mehr waren in diesem Fall nochmal 30 Minuten. Die S4, die am gleichen Bahnsteig nach Kronberg fährt, kam mehr oder weniger pünktlich. Muß mir auch mal einer erklären, warum die nicht verspätet ist, fahren sie doch beide fast die gleiche Strecke.
Oder man freitags heim will, pünktlich am S-Bahnhof ankommt, 10 Minuten auf die nächste S-Bahn wartet, dann eine Durchsage erfolgt, dass die nächste S-Bahn ausfällt und man so seinen reservierten ICE verpasst. Natürlich genau an dem Wochenende, an dem aufgrund der CeBit sämtliche Züge überbucht sind. Und wo sind eigentlich Taxis, wenn man welche braucht?
Wieviel angenehmer ist da der Nahverkehr Stuttgart.
Danke, mir geht es wieder besser.
Monday, 27. March 2006
Haben Sie zufällig ein Starthilfekabel dabei?
Blogging mal nicht zeitsynchron:
Freitag nachmittag, kurz vor 3 auf dem Weg ins Wochenende, Hbf Göttingen:
Nur noch ein Stück mit dem Auto fahren und dann beginnt das Wochenende. Das Wetter trug nicht unwesentlich zu meiner guten Laune bei und so begab ich mich zum Parkhaus um mein Auto abzuholen. Eigentlich hätte ich ja ob des schummrigen Lichts beim Einsteigen gleich skeptisch werden müssen, zumindest jedoch hätte mir auffallen müssen, dass das Radio nicht gleich losplärrte. Gedanken versunken packte ich jedoch meine Sachen ein und wollte starten. Ich drehte den Schlüssel um, doch nichts tat sich. Kein Knarren des Anlassers, nichts.
Mist, die Batterie schoß es mir durch den Kopf. Und ich habe leider kein Starthilfekabel dabei. Mein altes ging leider verloren und das einzig verbleibende liegt bei meiner Freundin im Auto, da ihr Wagen zuletzt ähnliche Auffälligkeiten zeigte. Nun ja, ist ja ein belebter Platz, ständig kommen und gehen die Reisenden. Da wird sich schon ein Starthilfekabel auftreiben lassen.
Von wegen. Scheint als besitzt heutzutage niemand mehr so ein hilfreiches Utensil für den Notfall. Immer erntete ich ein bemitleidenswertes Bedauern. Vermutlich habe ich knapp 20 Fahrer gefragt. Mist.
Naja, aber vielleicht können mir die Taxifahrer als Kraftfahrer hilfreich zur Seite stehen? Genügend Taxis standen rum. Also flux ein Taxi nach dem anderen abgeklappert. Leider auch hier kein Erfolg. Obwohl streng genommen hatte ich Erfolg. Ein Taxifahrer, dem Aussehen nach aus der Türkei stammend, bot mir seine Hilfe an. Für 10 Euros.
Pah, will heute niemand mehr selbstlos helfen? Mit dem guten Gewissen, hinterher einem armen Reisenden geholfen zu haben? Regiert nur noch der Kommerz? Ich lehnte dankend ab, ohne ihn in eine Diskussion über die mangelnde Hilfsbereitschaft und den steigenden Egoismus zu verwickeln.
Mist. Doch da, ein Lichtblick: Ich erblickte das Gebäude der Polizei, deinem Freund und Helfer in der Not. Davor parkte ein ganzer Fuhrpark an grün-silbriger Fahrzeuge. Hier werde ich doch hoffentlich Hilfe bekommen. Ich erwartete eigentlich, dass man mir dort zumindest mit einem Starthilfekabel hätte aushelfen können. Schließlich muß man gerade bei einem Fuhrpark immer mal mit dem Ausfall der Batterie rechnen. Doch weit gefehlt. Auch hier mußte ich ergebnislos das Feld räumen. Man schickte einen armen hilflosen Bürger einfach weg...
Mist. Ich begann mir langsam Sorgen zu machen, da erinnerte ich mich an meine Rettung, den gelben Engeln. Also schnell das Handy rausgekramt und 22 22 22 angerufen. Der freundliche Herr am anderen Ende der Telefonleitung erklärte mir gleich das Prozedere. Falls die gelben Engel nicht ausgelastet wären, bekäme ich kostenlose Hilfe, anderenfalls würde er den Auftrag weitergeben an fremde Firmen, die dann jedoch kostenpflichtig helfen würde. Er versicherte mir aber, dass er auf jeden Fall nochmal anrufen würde, falls der Auftrag weitervergeben wird, damit man das mit den Kosten noch klären könne. Desweiteren versprach er mir innerhalb von 60 Minuten Hilfe, wenn sie selbst rausfahren würden. Ernüchterung machte sich breit. So hätte ich dann alles in allem knapp 80 Minuten Verspätung.
Ich stimmte zu und begann weiter die einfahrenden Reisenden nach Hilfe zu fragen, um mir die Wartezeit zu vertreiben. Aber schon nach 5 Minuten fuhr ein gelber Van, mit der so typischen Aufschrift vor. Schnell alles erklärt, holte der Fahrer ein langes Kabel raus, schloß es an und mein Motor sprang sofort an. Verblüfft schaute ich mir den Wagen an, da war wohl so eine Art Generator eingebaut, denn er brauchte das Kabel nicht an seiner Batterie anklemmen. Scheinbar müssen sie häufiger Starthilfe geben.
Schnell noch die bürokratischen Feinheiten geklärt und schon konnte ich meine Fahrt ins Wochenende wieder aufnehmen. Mit nur 25 Minuten Verspätung. Mein Dank gebührt den gelben Engeln. Aus Dank werd ich jetzt Mitglied im Automobilclub.
Nur warum meine Batterie jetzt bei dem milden Wetter den Geist aufgegeben hat, bleibt unklar. Licht habe ich nicht angelassen. Mal sehen wie sie sich die nächsten Wochen so schlägt, wenn das Auto mal wieder tagelang rumsteht. Vielleicht ist sie einfach nur gealtert. Auf jeden Fall habe ich jetzt ein Starthilfekabel dabei
Freitag nachmittag, kurz vor 3 auf dem Weg ins Wochenende, Hbf Göttingen:
Nur noch ein Stück mit dem Auto fahren und dann beginnt das Wochenende. Das Wetter trug nicht unwesentlich zu meiner guten Laune bei und so begab ich mich zum Parkhaus um mein Auto abzuholen. Eigentlich hätte ich ja ob des schummrigen Lichts beim Einsteigen gleich skeptisch werden müssen, zumindest jedoch hätte mir auffallen müssen, dass das Radio nicht gleich losplärrte. Gedanken versunken packte ich jedoch meine Sachen ein und wollte starten. Ich drehte den Schlüssel um, doch nichts tat sich. Kein Knarren des Anlassers, nichts.
Mist, die Batterie schoß es mir durch den Kopf. Und ich habe leider kein Starthilfekabel dabei. Mein altes ging leider verloren und das einzig verbleibende liegt bei meiner Freundin im Auto, da ihr Wagen zuletzt ähnliche Auffälligkeiten zeigte. Nun ja, ist ja ein belebter Platz, ständig kommen und gehen die Reisenden. Da wird sich schon ein Starthilfekabel auftreiben lassen.
Von wegen. Scheint als besitzt heutzutage niemand mehr so ein hilfreiches Utensil für den Notfall. Immer erntete ich ein bemitleidenswertes Bedauern. Vermutlich habe ich knapp 20 Fahrer gefragt. Mist.
Naja, aber vielleicht können mir die Taxifahrer als Kraftfahrer hilfreich zur Seite stehen? Genügend Taxis standen rum. Also flux ein Taxi nach dem anderen abgeklappert. Leider auch hier kein Erfolg. Obwohl streng genommen hatte ich Erfolg. Ein Taxifahrer, dem Aussehen nach aus der Türkei stammend, bot mir seine Hilfe an. Für 10 Euros.
Pah, will heute niemand mehr selbstlos helfen? Mit dem guten Gewissen, hinterher einem armen Reisenden geholfen zu haben? Regiert nur noch der Kommerz? Ich lehnte dankend ab, ohne ihn in eine Diskussion über die mangelnde Hilfsbereitschaft und den steigenden Egoismus zu verwickeln.
Mist. Doch da, ein Lichtblick: Ich erblickte das Gebäude der Polizei, deinem Freund und Helfer in der Not. Davor parkte ein ganzer Fuhrpark an grün-silbriger Fahrzeuge. Hier werde ich doch hoffentlich Hilfe bekommen. Ich erwartete eigentlich, dass man mir dort zumindest mit einem Starthilfekabel hätte aushelfen können. Schließlich muß man gerade bei einem Fuhrpark immer mal mit dem Ausfall der Batterie rechnen. Doch weit gefehlt. Auch hier mußte ich ergebnislos das Feld räumen. Man schickte einen armen hilflosen Bürger einfach weg...
Mist. Ich begann mir langsam Sorgen zu machen, da erinnerte ich mich an meine Rettung, den gelben Engeln. Also schnell das Handy rausgekramt und 22 22 22 angerufen. Der freundliche Herr am anderen Ende der Telefonleitung erklärte mir gleich das Prozedere. Falls die gelben Engel nicht ausgelastet wären, bekäme ich kostenlose Hilfe, anderenfalls würde er den Auftrag weitergeben an fremde Firmen, die dann jedoch kostenpflichtig helfen würde. Er versicherte mir aber, dass er auf jeden Fall nochmal anrufen würde, falls der Auftrag weitervergeben wird, damit man das mit den Kosten noch klären könne. Desweiteren versprach er mir innerhalb von 60 Minuten Hilfe, wenn sie selbst rausfahren würden. Ernüchterung machte sich breit. So hätte ich dann alles in allem knapp 80 Minuten Verspätung.
Ich stimmte zu und begann weiter die einfahrenden Reisenden nach Hilfe zu fragen, um mir die Wartezeit zu vertreiben. Aber schon nach 5 Minuten fuhr ein gelber Van, mit der so typischen Aufschrift vor. Schnell alles erklärt, holte der Fahrer ein langes Kabel raus, schloß es an und mein Motor sprang sofort an. Verblüfft schaute ich mir den Wagen an, da war wohl so eine Art Generator eingebaut, denn er brauchte das Kabel nicht an seiner Batterie anklemmen. Scheinbar müssen sie häufiger Starthilfe geben.
Schnell noch die bürokratischen Feinheiten geklärt und schon konnte ich meine Fahrt ins Wochenende wieder aufnehmen. Mit nur 25 Minuten Verspätung. Mein Dank gebührt den gelben Engeln. Aus Dank werd ich jetzt Mitglied im Automobilclub.
Nur warum meine Batterie jetzt bei dem milden Wetter den Geist aufgegeben hat, bleibt unklar. Licht habe ich nicht angelassen. Mal sehen wie sie sich die nächsten Wochen so schlägt, wenn das Auto mal wieder tagelang rumsteht. Vielleicht ist sie einfach nur gealtert. Auf jeden Fall habe ich jetzt ein Starthilfekabel dabei
Monday, 23. January 2006
Weichenstörung Teil 2
Man kann ganz einfach erkennen, daß zur Zeit wieder Winter herrscht und es draußen ziemlich kalt ist: Bei der Bahn häufen sich in den letzten Tagen die Weichenstörungen. 
Jedenfalls wurde mir heute von der Bahn nach einer leichten Beschwerde meinerseits ein Kaffee ausgegeben.
Jedenfalls wurde mir heute von der Bahn nach einer leichten Beschwerde meinerseits ein Kaffee ausgegeben.
Posted by mr. batschner
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08:34
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Sunday, 25. September 2005
Bahnfahren zum Abgewöhnen
Wie allgemein bekannt, bin ich ein bahnbegeisterter Mensch. Dies ist auch bitter nötig, damit man, wenn man täglich 240 Kilometer Schiene zurücklegt, in der Hoffnung, sicher und vor allem pünktlich anzukommen, nicht total durchdreht.
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Posted by mr. batschner
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