Sunday, 11. April 2010
Die Schufa ärgern...
Die Verbraucherzentralen stellen dafür auch gleich einen Musterbrief und eine Adressliste von Auskunfteien zur Verfügung. Auf diese Weise kann man nicht nur erfahren, welche Daten über einen gespeichert sind, sondern auch, ob diese korrekt sind. Falsche Daten können im ungünstigsten Fall nämlich zu deutlichen Nachteilen bei der Erteilung von Krediten führen (weil z.B. das Ausfallrisiko viel zu hoch eingeschätzt wurde). Und eine Umfrage zum Thema gibt es auch noch.
Ich habe jetzt einfach mal die paar Euro für das Porto investiert.
Quelle: Website Surfer haben Rechte
Sunday, 7. February 2010
Softwareliste Nokia e71 / Symbian
Symbian scheint ja wirklich OpenSource geworden zu sein - mal schauen ob das noch rechtzeitig genug war (wenn man anschaut was sich in der Sparte der Linuxphones tut). Ich bin eigentlich noch immer mit meinem Nokia E71 ganz zufrieden, obwohl die Produktpflege von Nokia sehr zu wünschen übrig lässt.
Das ist wie Windows benutzten: Irgendwann gewöhnt man sich an die Bugs und Designfehler des Systems und nimmt sie einfach hin.
Vermutlich würde ich mir kein Symbian-Gerät mehr kaufen weil es mittlerweile deutlich bessere Devices für Benutzer mit hohen Ansprüchen gibt (z.B. das Nokia N900).
Als Fortsetzung zu meinem früheren Artikel zum Thema "Nokia E71" hier meine aktuelle Softwareliste:
Ich verwende "Steel Black 2.1 BW DFLT"
Man kann damit z.B. ganz brauchbar Mutt, Irssi, c3270 und Centericq im Screen verwenden
Ein Multiprotokoll-Chatclient der auch Jabber kann.
Ein
GPS Tracking Software mit der man die GPS Koordinaten z.B. beim Joggen
und Skifahren aufzeichnet und später in Google Earth anschauen kann.
Ein schneller und sehr brauchbarer Twitter Client - witzigerweise das einzige Stück das ich in den letzten 10 Jahren gekauft habe (ansonsten nutze ich ausschließlich OpenSource oder Freeware
Brauchbarer Filemanager
Netter Browser für Photos mit schicker 3D Optik
Kostenloses Navi System mit Anbindung ans öffentliche Telefonbuch.
Nette Wetterapplikation, welche die Wettervorhersage des aktuellen Standorts anzeigt.
Schneller und brauchbarer Browser mit Flashsupport
Last.fm Client, funktioniert auch ohne Last.fm Subscription
Wednesday, 27. May 2009
SSHFS und globaler Namespace
Ich springe bei der Arbeit auf einer Menge von Kisten rum und bearbeite dabei eine Menge Files - nichts besonderes wenn man Systeme administriert bzw. Software entwickelt. In letzter Zeit nutze ich vermehrt SSHFS. Das ist sehr praktisch, da man so die Tools (z.B. svn, vim, ctags, ...) die man auf seiner Workstation konfiguriert und installiert hat nutzen kann sofern man netzwerktechnisch in der Lage ist, eine SSH-Verbindung aufzubauen.
Prinzipiell geht das so:
aptitude install sshfs mkdir /home/mschoechlin/mnt/256bit.org/ sshfs -o idmap=user mschoechlin@256bit.org:/ /home/mschoechlin/mnt/256bit.org/ cat /home/mschoechlin/mnt/256bit.org/etc/fstab
Mit dem Tool "afuse" geht das noch bequemer - nebenbei bekommt man einen globalen Filesystemnamespace:
aptitude install afuse sshfs mkdir ~/sshfs afuse -o mount_template="sshfs -o idmap=user %r:/ %m" -o unmount_template="fusermount -u -z %m" ~/sshfs/ cd ~/sshfs cat user@host/etc/fstab cat host/etc/fstab killall afuse
Sobald man also mit "cd" in das Verzeichnis "~/sshfs/<user>@<hostname>" wechselt springt der "afuse" Automounter an und mountet das System via "sshfs". Dabei wird die UserId, über welche man sich angemeldet hat, immer auf die lokale gemapped. Die Verwendung des SSH-Agent/SSH-Keys ist hier ganz nützlich - andernfalls poppt ein Passwortdialog auf.
Wednesday, 22. April 2009
IBM/Mantissa bringt x86 Paravirtualisierung für zSeries
Ende Februar haben sich viele Hosties die Augen gerieben als sie z.B. folgenden Blogeintrag gelesen haben:
http://mainframe.typepad.com/blog/2009/02/late-february-2009-mainframe-potpourri.html
Punkt 4 beschreibt dabei folgendes:
Mantissa Corporation will show how you can run unmodified X86
software on System z under z/VM, including X86-based Linux and
Microsoft Windows operating systems, middleware, and applications.
(Yes, you read that correctly. Ain't virtualization nifty? Maybe IBM
should call mainframes "System u," for universal.) Mark your calendars
and ask lots of good questions at SHARE: Mantissa's unveiling starts at 8:00 a.m. Texas time on March 6.
Nun ist die SHARE um - und die Vortragsslides lassen weitere Details erahnen: http://ew.share.org/proceedingmod/abstract.cfm?abstract_id=19229 (PDF)
UPDATE: Hier gibt es ein Blog zu den aktuellen Entwicklungen von z/Vos
UPDATE2: Ein Video mit einer z/Vos Demo gibt es auch
Sunday, 1. March 2009
Mein Vertrauen in Linux...
Es fing alles damit an, daß ich auf meinem Laptop (ein IBM ThinkPad T21 mit PIII 800MHz, Intel BX Chipset und 384MB RAM) mit Ubuntu Dapper einige male den Befehl 'aptitude dist-upgrade' eintippte. Mein Vorhaben war, den Laptop mal auf Intrepid Ibex zu bringen.
Auf Dapper Drake hatte ich immer das Problem, daß mein Kernel eine recht hohe CPU Last erzeugte. Damit ging einher, daß der Lüfter überhaupt keine Ruhe mehr geben wollte und das ThinkPad sich langsam in meine Oberschenkel einbrannte. Ein Suspend-To-Disk wollte auch nie so recht und als ich dann auch noch eine Datei bekam, die OpenOffice 3.0 erforderte, dachte ich, mach ich eben den Upgrade auf die neueste Version.
Und damit ging das Drama los: unzählige Paketkonflikte während des Upgrades, die ich manuell mit dpkg auflösen mußte. Nach etlicher Zeit dann sehe ich den noch bunteren Login Screen vom KDM, der mit Intrepid Ibex kommt. Anmelden kann ich mich nicht, da aufgrund der neuen Xorg Version die Eingabegeräte nicht mehr per xorg.conf eingebunden werden, sondern über den HAL, der bei mir aus unerfindlichen Gründen nichts anderes macht, als mit SIGSEGVs um sich zu werfen. Somit gibt es auch keinen Wechsel auf die Konsole. Treiber für meine WLAN-Karte (rt61) funktionieren auch nicht mehr, weil während des Upgrades die Firmware-Files gelöscht wurden. Aufgrund des bei meinem ThinkPad immer auftretenden Bugs im Savage-Grafikchip mit aktiviertem DRI kann ich die Kiste auch nicht mehr herunterfahren, sondern muß ihn wirklich ganz hart ausschalten (Akku und Netzteil raus).
Als das nach zwei Stunden alles irgendwie gemeistert wurde, kam der Moment, daß KDE 4 startete. Und damit dann das Ende: das ThinkPad war nur noch am swappen, und unbrauchbar langsam. Suspend-To-Disk wollte wieder nicht, ein Wechsel in den Sleep-Modus ließ den Laptop neu starten, mein Drucker ließ sich nicht mehr zur Mitarbeit überreden, kurz, die Mühle war hinüber.
Also gut, Ende mit Ubuntu, nehmen wir eine Lightweight Distribution: ArchLinux. Die Einrichtung hat zwar auch etwas länger gedauert aber dafür habe ich jetzt einen wirklich schlanken Desktop, der mein ThinkPad nicht überlastet und im Moment auch zufriedenstellend für mich läuft.
Fast zumindest, den Suspend-To-Disk will immer noch nicht (ThinkPad schaltet sich nicht selbständig ab, Kernel schmeißt beim Wiederaufwachen mehrere OOPSes raus), Sleep-Modus bedeutet für mich immer noch eine alternative Möglichkeit, einen Neustart zu erzwingen, an Ultrabay und co will ich lieber gar nicht erst denken und auch hier mußte ich erst mal wieder fummeln, damit mir der Savage-Treiber ein brauchbares Bild anzeigt (dieser DRI Bug tritt nur bei manchen Savage Chips auf, ich habe so ein Prachtexemplar). Beim Auswerfen einer Compact-Flash Karte aus dem PCMCIA-Schacht hängt sich die ganze Kiste sofort auf.
Wir schreiben das Jahr 2009 und ich benutze einen Laptop, der nun 8 Jahre alt ist und der bekannt für seine Linuxtauglichkeit ist. Es ist offenbar immer noch nicht möglich, daß man das Linux einfach installiert und es sofort läuft, mit allen Annehmlichkeiten und Vorteilen, die ein Laptop so bietet. Ich weiß, für Suspend-To-Disk könnte ich mir nun ein Skript schreiben, daß die Sound-, USB- und WLAN-Treiber entlädt (vorausgesetzt sie werden nicht benutzt), dann den S4 aktiviert und nach dem Aufwachen die ganzen Module wieder einbindet. Aber muß das sein...?
Auf einer anderen Partition des Laptops verweilt Windows XP. Dieses habe ich vor Jahren einmal installiert, dann das IBM Treiber-Pack draufgepackt, fertig. Es funktioniert hier alles: Suspend-To-Disk, Sleep Modus beim Schließen des Deckels und sogar der S-Video Ausgang in Verbindung mit dem MPlayer.
Ich bin nun wirklich kein Freund von Windows, aber es ist doch ziemlich nervig, daß man besonders bei Linux auf Laptops immer noch mehrere Stunden Arbeit investieren muß, damit alles fehlerfrei und rund läuft während Winzigweich zeigt, daß das alles auch ohne den ganzen Aufwand geht. Und wenn ich dann noch zu der Firma mit dem angebissenen Obst gucke, dann sehe ich, wie so etwas schnell, einfach und absolut problemlos klappt. In solchen Momenten kommen mir echt Zweifel, ob ich weiterhin noch an Linux festhalten soll...
Tuesday, 7. October 2008
Geek Spielzeug
So ein Storage Gerät, dass gleichzeitig noch Server spielen kann ist schon sehr faszinierend. Schön wäre nur, wenn die Dinger gleich einen passenden AV-Adapter dran hätten, so dass man sie bei Bedarf gleich mit einem Fernseher verbinden könnte...
Sunday, 2. March 2008
Schöne viele Tastaturen...

- Eintritt zum Computerflohmarkt Mannheim: 3 Euro.
- Drei IBM Tastaturen von einem Händler, der offenbar nicht weiß, was manch Liebhaber für dieses Schmuckstück bezahlen würde: 3 Euro.
- Ein ganzer Nachmittag Arbeit, um die Tastaturen von einem "Sowas ekliges faß ich im Traum nicht an"-Zustand in einen "Sieht aus wie neu"-Zustand zu überführen: unbezahlbar!
Die jüngste der abgebildeten Exemplare ist von 1995, die älteste von 1989. Alle funktionieren wie am ersten Tag und deklassieren meiner ungefragten Meinung nach immer noch alles, was heute so an Tastaturen hergestellt wird.
Wednesday, 30. May 2007
Vi in Javascript...
Wie z.B. die Leute, die einen Vi in Javascript gebaut haben.
Sunday, 26. November 2006
Multi Rechner Xinerama
Da ich ja sowieso dauern Dual-Head Setups nutze, habe ich mich ziemlich oft dabei ertappt wie ich versuchte die Maus vom Bildschirm der einen Kiste auf den Bildschirm der daneben stehenden Kiste zu schieben.
Inspiriert von diesem Verhalten habe ich mal nach Software gesucht mit der man sowas realisieren kann und bin dabei auf Synergy2 gestoßen. Die Website von Synergy2 beschreibt die Funktionalität so:
Redirecting the mouse and keyboard is as simple as moving the mouse off the edge of your screen. Synergy also merges the clipboards of all the systems into one, allowing cut-and-paste between systems. Furthermore, it synchronizes screen savers so they all start and stop together and, if screen locking is enabled, only one screen requires a password to unlock them all.
Die Software ist ziemlich leicht zu konfigurieren (viele Distributionen liefern auch eigene Pakete) und funktioniert ziemlich stabil. Einzige Schwäche des Programms - die Kommunikation zwischen Synergy-Server und Client
ist in Synergy2 leider nicht mit SSL-Unterstützung implementiert. Diesen Mangel kann man aber schnell durch das Verlegen eines SSH-Tunnels ausgleichen.
Sunday, 26. March 2006
Spaß am Gerät
Thursday, 17. November 2005
zu freakig?
Das ist nicht so wirklich befriedigend und gefällt mir auch nicht so richtig. Ich sollte wieder mehr unternehmen, weniger oft vor der Kiste sitzen, Leute kennenlernen und überhaupt öfters mal raus gehen. Abgesehen davon, scheint es mir, als ob mich das beruflich auch nicht so wirklich weiter bringt. Ich sollte was ändern. Bald.
Aber das wird in einem halben Jahr oder so auch passieren. Hoffe ich.
Thursday, 29. September 2005
So was möchte ich auch haben...

Monday, 26. September 2005
Die richtige Tastatur für Geeks
Continue reading "Die richtige Tastatur für Geeks" »
Wednesday, 6. July 2005
Linux Tastatur
Kostenpunkt: 39,95€ inklusive beiliegender Suse Linux 9.1 Special Edition (und Upgrade Vergünstigung auf 9.1 Professional). Was auch immer das sein mag... (man hätte ja wenigstens ein etwas aktuelleres Suse bundlen können).
Interessant fand ich dabei folgende Features:
Linux-Taste öffnet das Hauptmenü des Linux-Betriebssystems
Volle Multimedia-Unterstützung unter Linux
Schaut man sich das Foto an, schwant einem, was mit Hauptmenü des Linux-Betriebssystems gemeint ist. Und was hat eine Tastatur mit Multimedia zu tun?
Dennoch muß ich zugeben, dass ich diese Tastatur doch relativ hübsch finde. Ausprobieren sollte ich sie vielleicht trotzdem...
