Montag morgen auf einem zugigen Bahnhof: So ca: 5 Minuten bevor der Zug einfahren sollte, erschien auf den elektronischen Zuganzeigern die Warnung (weiß hinterlegt, damit man Aufmerksamkeit erzeugt), dass der ICE heute von Gleis 5 abfährt anstelle von Gleis 10.
Eine Durchsage kam aber keine. Also rannten ein Haufen Leute die Treppe runter, 50m weiter und die Treppe wieder rauf und sahen? Ja nichts sahen sie. An den Zuganzeigern stand noch nichts davon, dass von diesem Gleis der ICE heute fährt.
Und dann sieht man auch schon, den ICE doch auf Gleis 10 einfahren.
Ich wette, da hat sich jemand prächtig amüsiert. Ich nicht.
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Wednesday, 4. May 2011
Spaß mit der Bahn
Posted by chrisbra
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Sunday, 27. March 2011
Bahnstreik, Nachtrag...
Dieses Erlebnis hat dazu geführt, dass ich mal wieder den Fahrgastservice der Bahn testen durfte. Und tatsächlich, für die mehrstündige Verspätung habe ich doch tatsächlich 2 Briefe von der Bahn in meinem Briefkasten gefunden. Und was soll ich sagen, in einem Brief gab es doch großzügigerweise auch eine Erstattung. In sagenhafter Höhe von € 2,50. Das war die Sitzplatzreservierung. Die Verspätung erkannte die Bahn natürlich nicht an, weil
Ach tatsächlich? Liegen die Umstände tatsächlich außerhalb der Betriebsumstände der Bahn? Meiner Meinung nach, hätten die auf ganz einfach Weise den Streik verhinden können. Indem sie nämlich mit der GDL verhandeln und verhindern, dass die GDL ihre Forderungen auf dem Rücken der Reisenden austrägt.
Davon mal abgesehen, wie peinlich ist das denn, wenn die Bahn für diese Mitteilung pro Hin- und Rückfahrt einen eigenen Brief verschickt? Das Porto dürte ja fast schon genauso viel wie die € 2,50 betragen haben (ein 0,55 € Brief war das nicht, dafür waren da zuviele Seiten drin). Und die Bearbeitungskosten dürften nochmal deutlich drüber gelegen haben.
Ja, ich bin echt genervt von der Bahn.
"Das Eisenbahnverkehrsunternehmen ist bei außerhalb des Eisenbahnbetriebes liegenden Umständen und deren Folgen von der Haftung freigestellt."
Ach tatsächlich? Liegen die Umstände tatsächlich außerhalb der Betriebsumstände der Bahn? Meiner Meinung nach, hätten die auf ganz einfach Weise den Streik verhinden können. Indem sie nämlich mit der GDL verhandeln und verhindern, dass die GDL ihre Forderungen auf dem Rücken der Reisenden austrägt.
Davon mal abgesehen, wie peinlich ist das denn, wenn die Bahn für diese Mitteilung pro Hin- und Rückfahrt einen eigenen Brief verschickt? Das Porto dürte ja fast schon genauso viel wie die € 2,50 betragen haben (ein 0,55 € Brief war das nicht, dafür waren da zuviele Seiten drin). Und die Bearbeitungskosten dürften nochmal deutlich drüber gelegen haben.
Ja, ich bin echt genervt von der Bahn.
Thursday, 3. March 2011
Streiks, schon wieder...
Heute morgen hab ich noch ein Scherz drüber gemacht:
"Lang' nichts mehr von der GDL gehört, ich wette, die kündigen kurzfristig heute abend an, dass sie morgen streiken werden."
Und was les' ich heute abend in den Nachrichten? Genau das. Und wie großzügig, nur vormittags zu streiken. Dann kann ich ja beruhigt am Mittag fahren, denn die Auswirkungen sind ja auch nicht bis zum Abend zu spüren. Ich hatte ja erst letzte Woche gut 3 Stunden Verspätung in beiden Streiks. Boah, was könnte ich mich schon wieder aufregen. Sollen die doch erstmal den Güterverkehr bestreiken... Man, man, man.
"Lang' nichts mehr von der GDL gehört, ich wette, die kündigen kurzfristig heute abend an, dass sie morgen streiken werden."
Und was les' ich heute abend in den Nachrichten? Genau das. Und wie großzügig, nur vormittags zu streiken. Dann kann ich ja beruhigt am Mittag fahren, denn die Auswirkungen sind ja auch nicht bis zum Abend zu spüren. Ich hatte ja erst letzte Woche gut 3 Stunden Verspätung in beiden Streiks. Boah, was könnte ich mich schon wieder aufregen. Sollen die doch erstmal den Güterverkehr bestreiken... Man, man, man.
Tuesday, 22. February 2011
Liebe GDL,
Dank Euch darf ich gerade 1,5 Stunden auf dem Bahnhof bei minus 10 Grad verbringen. Vielen Dank, ich habe schon vergessen, wie angenehm Bahn fahren sein kann. Bei allem Verständnis, was ich noch 2009 für Euch hatte, aber irgendwie ist es auch genug.
Monday, 17. January 2011
Neue Fahrkartenautomaten...
Der Verkehrsverbund Rhein-Main hat wohl gerade neue Fahrkartenautomaten aufgestellt. Das schließe ich messerscharf daraus, dass jetzt am Hauptbahnhof überall diese neuen berührungsempfindlichen Automaten rumstehen. Diese Automaten haben mindestens 3 Nachteile:
Erstens sind sie schnarchlangsam. Der geübte Pendler wußte die alten Automaten blind zu bedienen. Ziffer für Fahrtziel eintippen und Taste für gewünschtes Ticket drücken (Tageskarte, Gruppenkarte, Wochenkarte). Im Idealfall drückte man lediglich 2 Tasten, warf Geld ein und besaß seinen Fahrschein.
Nun muß man sich mühsam auf dem Display zurechtfinden. Die Übersicht ist schonmal um einiges schlechter. Dazu kommt, dass die alten Automaten eine Liste mit zugegeben winziger Schrift besaßen, in der die wichtigsten Zielcodes des Verbunds verzeichnet war. Die ist nun schonmal weg gefallen. Man muß also erst umständlich sein Fahrtziel raussuchen, Spezialtickets findet man auch nicht gleich, sondern muß eventuell noch auf eine weitere Bildschirmseite blättern. Das ist schonmal sehr unübersichtlich.
Zweitens funktioniert der Touch-Screen bei weitem nicht so gut, wie bei den alten Automaten die mechanischen Tasten.
Und drittens haben diese Automaten zwar ein eingebauten Kartenlesegerät, aber sie bestehen auf der Abbuchung vom Konto und besitzen anscheinend nicht mehr die Geldkartenfunktion ihrer Vorgänger. Wenn ich auch sonst nie die Geldkarte benutzt habe, fand ich diese Funktion an den Fahrkartenautomaten um so komfortabler. Kein lästiges Umschauen, ob auch niemand guckt während man die PIN eintippt, sondern einfach Karte in den Automaten stecken, kurz warten und wieder raus nehmen. Viel schneller als die PIN eintippen dauert.
Ach, und was soll eigentlich der Unsinn mit den doppelten Belegen? Braucht man jetzt schon für einen einfachen Fahrschein noch mal eine Zahlungsbestätigung?
Dies hatte zur Folge, dass mir heute glatt die S-Bahn vor der Nase wegfuhr und infolge dessen dann auch der Bus. Gut gemacht.
Eine Frage bleibt: Was mach ich nun mit meiner aufgeladenen Geldkarte?
Erstens sind sie schnarchlangsam. Der geübte Pendler wußte die alten Automaten blind zu bedienen. Ziffer für Fahrtziel eintippen und Taste für gewünschtes Ticket drücken (Tageskarte, Gruppenkarte, Wochenkarte). Im Idealfall drückte man lediglich 2 Tasten, warf Geld ein und besaß seinen Fahrschein.
Nun muß man sich mühsam auf dem Display zurechtfinden. Die Übersicht ist schonmal um einiges schlechter. Dazu kommt, dass die alten Automaten eine Liste mit zugegeben winziger Schrift besaßen, in der die wichtigsten Zielcodes des Verbunds verzeichnet war. Die ist nun schonmal weg gefallen. Man muß also erst umständlich sein Fahrtziel raussuchen, Spezialtickets findet man auch nicht gleich, sondern muß eventuell noch auf eine weitere Bildschirmseite blättern. Das ist schonmal sehr unübersichtlich.
Zweitens funktioniert der Touch-Screen bei weitem nicht so gut, wie bei den alten Automaten die mechanischen Tasten.
Und drittens haben diese Automaten zwar ein eingebauten Kartenlesegerät, aber sie bestehen auf der Abbuchung vom Konto und besitzen anscheinend nicht mehr die Geldkartenfunktion ihrer Vorgänger. Wenn ich auch sonst nie die Geldkarte benutzt habe, fand ich diese Funktion an den Fahrkartenautomaten um so komfortabler. Kein lästiges Umschauen, ob auch niemand guckt während man die PIN eintippt, sondern einfach Karte in den Automaten stecken, kurz warten und wieder raus nehmen. Viel schneller als die PIN eintippen dauert.
Ach, und was soll eigentlich der Unsinn mit den doppelten Belegen? Braucht man jetzt schon für einen einfachen Fahrschein noch mal eine Zahlungsbestätigung?
Dies hatte zur Folge, dass mir heute glatt die S-Bahn vor der Nase wegfuhr und infolge dessen dann auch der Bus. Gut gemacht.
Eine Frage bleibt: Was mach ich nun mit meiner aufgeladenen Geldkarte?
Wednesday, 7. April 2010
ICE 571
Na wunderbar. Im August letzten Jahres wurden meine Stammzüge ICE 571 bzw. ICE 578 durch die IC2471 bzw. IC2478. Der Grund, so erfährt man eher zufällig, sind Wartungsarbeiten an den alten ICE der 1. Generation. Zunächst hieß es, die Ersatzzüge fahren nur bis Mitte Februar fahren, dann wurde bis Ende März verlängert und nun höre ich, dass noch bis Fahrplanwechsel im Dezember die alten ICs fahren sollen.
Sahen die alten ICE der 1. Generation schon ...äh... heruntergekommen aus, so hat man in den alten ICs das Gefühl, 20 Jahre zurück versetzt zu sein. Nicht nur, dass die Pünktlichkeit sich seit ihrem Einsatz verschlechterte, nein, manchmal fehlen auch einfach mal Wagen, oder Türen sind kaputt und manchmal funktionierte auch nicht die Heizung (das war besonders spaßig im Winter). Das führt zu amüsanten Szenen zwischen Zugpersonal und Fahrgästen, wie ich schon mehrmals beobachten konnte. Das Zugpersonal jedenfalls leidet offensichtlich auch unter diesen alten Zügen.
Ich frag mich ja, wieso die alten ICEs so lange gewartet werden müssen und warum die Bahn keine adäquaten Ersatzzug bereitstellen kann.
Sahen die alten ICE der 1. Generation schon ...äh... heruntergekommen aus, so hat man in den alten ICs das Gefühl, 20 Jahre zurück versetzt zu sein. Nicht nur, dass die Pünktlichkeit sich seit ihrem Einsatz verschlechterte, nein, manchmal fehlen auch einfach mal Wagen, oder Türen sind kaputt und manchmal funktionierte auch nicht die Heizung (das war besonders spaßig im Winter). Das führt zu amüsanten Szenen zwischen Zugpersonal und Fahrgästen, wie ich schon mehrmals beobachten konnte. Das Zugpersonal jedenfalls leidet offensichtlich auch unter diesen alten Zügen.
Ich frag mich ja, wieso die alten ICEs so lange gewartet werden müssen und warum die Bahn keine adäquaten Ersatzzug bereitstellen kann.
Wednesday, 23. December 2009
Kundenservice bei der Bahn
Die letzten Verspätungen meiner Dienstreisen betrugen > 60 Minuten. So konnte ich mal wieder austesten, wie gut der Kundenservice bei der Bahn ist.
Für eine Fahrt (hin und zurück) habe ich gut 70 Euro bezahlt (abzüglich Platzreservierung), d.h. einfache Fahrt ca: 35 Euro wert. Für die Verspätung von sagenhaften 67 Minuten hat man mir jetzt 8 Euro und ein paar Cents gut geschrieben.
Das ist ja an sich schon so lächerlich, dass man sich das gut und gerne sparen kann. Hinzu kommt aber leider immer das ganze Gerenne, bis man die Bestätigung erhalten hat, dass man überhaupt anspruchsberechtigt ist. Immer schön am Serviceschalter anstellen und dann noch mit dem Servicepersonal diskutieren. Und dann muß man so ein dämliches Formular ausfüllen und der Bahn zuschicken.
Also wenn ihr mich fragt, lohnt ja alleine das Porto nicht den Betrag, der mir gutgeschrieben wird. Hinzu kommt noch der Ärger wegen der Verspätung: man steht frierend auf einem kalten zugigen Bahnhof, kann seine Termine streichen und bekommt überhaupt schlechte Laune wegen der Kälte, des überfüllten Zuges und der Verspätung).
Und dann war da letztens noch der Fall, dass einfach ein Wagen 1. Klasse gefehlt hat. Ich hätte wohl eine Gutschrift für meine Platzreservierung bekommen (€ 1.50, wovon ich wohl wieder €0.55 Porto hätte zahlen müssen). Und von dem Aufschlag für 1. Klasse reden wir lieber gar nicht. Ich vermute, diese Kosten würde ich nur mit viel Diskutieren wieder bekommen (oder eher gar nicht). Und das Servicepersonal war an diesem Tag auch total überfordert.
Warum muß dass alles eigentlich so kompliziert sein? Das Servicepersonal hat doch früher auch unkompliziert die Gutscheine bereits im Zug verteilt? Oder warum kann die Gutschrift nicht gleich elektronisch geschehen? Zur Validierung der Online-Tickets, müßten ja eh alle Daten auf den elektronischen Geräten zur Verfügung stehen.
Mann, mann, mann es ändert sich einfach nichts bei der Bahn. Jedesmal ärgert man sich wieder. Und überhaupt könnte ich jetzt wieder anfangen, warum die Züge wieder ausfallen (Der Winter kommt ja alle Jahre wieder so überraschend!) oder ICE 1 durch simple ICs ersetzt werden, weil nicht genügend alte ICEs 1 zur Verfügung stehen. WTF?
Für eine Fahrt (hin und zurück) habe ich gut 70 Euro bezahlt (abzüglich Platzreservierung), d.h. einfache Fahrt ca: 35 Euro wert. Für die Verspätung von sagenhaften 67 Minuten hat man mir jetzt 8 Euro und ein paar Cents gut geschrieben.
Das ist ja an sich schon so lächerlich, dass man sich das gut und gerne sparen kann. Hinzu kommt aber leider immer das ganze Gerenne, bis man die Bestätigung erhalten hat, dass man überhaupt anspruchsberechtigt ist. Immer schön am Serviceschalter anstellen und dann noch mit dem Servicepersonal diskutieren. Und dann muß man so ein dämliches Formular ausfüllen und der Bahn zuschicken.
Also wenn ihr mich fragt, lohnt ja alleine das Porto nicht den Betrag, der mir gutgeschrieben wird. Hinzu kommt noch der Ärger wegen der Verspätung: man steht frierend auf einem kalten zugigen Bahnhof, kann seine Termine streichen und bekommt überhaupt schlechte Laune wegen der Kälte, des überfüllten Zuges und der Verspätung).
Und dann war da letztens noch der Fall, dass einfach ein Wagen 1. Klasse gefehlt hat. Ich hätte wohl eine Gutschrift für meine Platzreservierung bekommen (€ 1.50, wovon ich wohl wieder €0.55 Porto hätte zahlen müssen). Und von dem Aufschlag für 1. Klasse reden wir lieber gar nicht. Ich vermute, diese Kosten würde ich nur mit viel Diskutieren wieder bekommen (oder eher gar nicht). Und das Servicepersonal war an diesem Tag auch total überfordert.
Warum muß dass alles eigentlich so kompliziert sein? Das Servicepersonal hat doch früher auch unkompliziert die Gutscheine bereits im Zug verteilt? Oder warum kann die Gutschrift nicht gleich elektronisch geschehen? Zur Validierung der Online-Tickets, müßten ja eh alle Daten auf den elektronischen Geräten zur Verfügung stehen.
Mann, mann, mann es ändert sich einfach nichts bei der Bahn. Jedesmal ärgert man sich wieder. Und überhaupt könnte ich jetzt wieder anfangen, warum die Züge wieder ausfallen (Der Winter kommt ja alle Jahre wieder so überraschend!) oder ICE 1 durch simple ICs ersetzt werden, weil nicht genügend alte ICEs 1 zur Verfügung stehen. WTF?
Monday, 30. November 2009
Boah, was für ein Wochenanfang. Irgendwie schafft es die Bahn seit Wochen nicht, pünktlich zu sein. Heutiger Höhepunkt: regulärer Zug (IC 2471) verspätet sich über 70 Minuten. Nächster Zug per Fahrplan kommt ziemlich genau zeitgleich in Göttingen an. Lustigerweise wird per Ansage daraufhin gewiesen, den nachfolgenden Zug (in diesem Fall einen ICE) zu nehmen, denn beim IC scheint der Triebwagen defekt zu sein und der Zug tuckelt nur noch bis Endstation Frankfurt/Hbf (Überraschung, wenn man bis Frankfur Flughafen reisen möchte!). Ende vom Lied: 70 Minuten Verspätung in Frankfurt/M Hbf. Dafür dass man eine Klasse höher reist (IC vs. ICE) darf man dann natürlich noch Aufpreis blechen.
Man, man, man, jedes Jahr dasselbe. Immer wenn es Winter wird, ist die Bahn nicht in der Lage den Fahrplan einzuhalten.
Und warum schafft es die Bahn regelmäßig nicht, schon von Anfang an darauf hinzuweisen, dass der Zug eine Verspätung von >60 Minuten hat? Stattdessen kommt erst die Durchsage, der Zug habe 20, dann 30, dann 45, dann 50 Minuten Verspätung. Ansonsten hätte man evtl. noch den vorherigen Zug nehmen können.
Man, man, man, jedes Jahr dasselbe. Immer wenn es Winter wird, ist die Bahn nicht in der Lage den Fahrplan einzuhalten.
Und warum schafft es die Bahn regelmäßig nicht, schon von Anfang an darauf hinzuweisen, dass der Zug eine Verspätung von >60 Minuten hat? Stattdessen kommt erst die Durchsage, der Zug habe 20, dann 30, dann 45, dann 50 Minuten Verspätung. Ansonsten hätte man evtl. noch den vorherigen Zug nehmen können.
Monday, 20. July 2009
Das Bahn.Bonus Programm
Das Bahn.Bonus Programm scheint sich langsam von einem drögen Prämienkatalog zu einem interessanten Programm für Vielreisende zu entwickeln. So habe ich gerade festgestellt, dass es so interessante Prämien wie einen iPod Nano, eine PlayStation Portable oder PlayStation inklusive Singstar und Mik oder eine Flugreise gibt.
Städtereisen und Übernachtungsgutscheine als Prämie finde ich persönlich nicht so spannend, wenn man schon 5 Tage die Woche unterwegs ist, kann man auf zusätzliche Hotelaufenthalte verzichten ;) Koffer hab ich mittlerweile auch genug und der Rest hat mich persönlich bisher auch nicht wirklich angesprochen.
Es wurde Zeit, dass ich meine Punkte einlöse, bevor sie verfallen.
Ich hab mir jetzt mal die PSP bestellt und hoffe sie als mobiles Alleswunder einsetzen zu können. MP3, Video, mobiles Internet und vielleicht hin- und wieder mal ein Spiel unterwegs zocken scheint mir ein guter Kompromiss. Jetzt benötige ich nur leider auch noch das passende Zubehör. Einen Memorystick für Multimedia, und vielleicht noch eine Hülle oder Kabel, um Filme und Spiele auch am Fernseher zu sehen. Ältere Spiele scheint es ja schon ab so ca 10 € bei Amazon zu geben. Reizen tut mich auch das Navigationsmodul, um die PSP als mobiles Navigationssystem zu nutzen, das ist aber mit > 80 € nicht wirklich günstig.
Städtereisen und Übernachtungsgutscheine als Prämie finde ich persönlich nicht so spannend, wenn man schon 5 Tage die Woche unterwegs ist, kann man auf zusätzliche Hotelaufenthalte verzichten ;) Koffer hab ich mittlerweile auch genug und der Rest hat mich persönlich bisher auch nicht wirklich angesprochen.
Es wurde Zeit, dass ich meine Punkte einlöse, bevor sie verfallen.
Ich hab mir jetzt mal die PSP bestellt und hoffe sie als mobiles Alleswunder einsetzen zu können. MP3, Video, mobiles Internet und vielleicht hin- und wieder mal ein Spiel unterwegs zocken scheint mir ein guter Kompromiss. Jetzt benötige ich nur leider auch noch das passende Zubehör. Einen Memorystick für Multimedia, und vielleicht noch eine Hülle oder Kabel, um Filme und Spiele auch am Fernseher zu sehen. Ältere Spiele scheint es ja schon ab so ca 10 € bei Amazon zu geben. Reizen tut mich auch das Navigationsmodul, um die PSP als mobiles Navigationssystem zu nutzen, das ist aber mit > 80 € nicht wirklich günstig.
Friday, 24. April 2009
Luftballons in der Oberleitung
Heute mal wieder aus der Kategorie die schönsten Bahndurchsagen.
Der Zug schleicht mal wieder durch Frankfurt. Man ist solches ja durchaus mal gewohnt, aber diesmal gab es auch die passende Ansage dazu. Da knattert die Ansage los:
Manchmal finde ich das Bahnunterhaltungsprogramm echt angenehm. Fehlte nur noch, dass uns der Sprecher die Sehenswürdigkeiten von Frankfurt erklärt.
Der Zug schleicht mal wieder durch Frankfurt. Man ist solches ja durchaus mal gewohnt, aber diesmal gab es auch die passende Ansage dazu. Da knattert die Ansage los:
"Sehr geehrte Fahrgäste, wenn Sie jetzt auf der rechten Seite aus dem Fenster schauen, sehen Sie auch gleich ein Fahrzeug der Bahn. Die Kollegen dort sind mit der Behebung einer Störung beschäftigt. Grund der Störung sind Luftballons in der Oberleitung. Sie haben richtig gehört, Luftballons in der Oberleitung sind der Grund, dass wir so langsam fahren müssen, denn einerseits möchten wir nicht die Kollegen gefährden und andererseits könnten wir bei höheren Geschwindigkeiten einen Kurzschluß auslösen.
Für die Unannehmlichkeiten bitte ich um Entschuldigung."
Manchmal finde ich das Bahnunterhaltungsprogramm echt angenehm. Fehlte nur noch, dass uns der Sprecher die Sehenswürdigkeiten von Frankfurt erklärt.
Friday, 12. September 2008
Die Bahn schon wieder...
Irgendwie verstehe ich nicht, wieso der Mehdorn immer noch der Chef der Bahn ist. Hat der eigentlich irgendwann mal positive Schlagzeilen gemacht, seit er für die Bahn arbeitet? Immer wenn man denkt, schlimmer kann es nicht kommen, dann präsentiert der die nächste Peinlichkeit.
Hat Der eigentlich irgendwann eigentlich mal im Sinne seiner Kunden gehandelt?
Mann Mann Mann...
Hat Der eigentlich irgendwann eigentlich mal im Sinne seiner Kunden gehandelt?
Mann Mann Mann...
Saturday, 10. November 2007
Bahnstreik
Wie ich heute auf der Reise von Stuttgart nach Göttingen gehört habe, hat der Güterverkehr jetzt sogar Vorrang vor dem Personenverkehr. Deswegen hat sich meine Bahn heute wieder um 10 Minuten verspätet.
Ganz toll. Ich bin ja ein geduldiger Mensch, aber so langsam nervt es tierisch. Seit Wochen fahre ich deswegen mit dem Auto, weil ich am Sonntag abend nicht weiß, ob ich am Freitag sonst mit der Bahn nach Hause komme.
Könnten sich die Herrschaften mal miteinander auseinander setzen, bitte? Ich möchte nämlich auch zukünftig Bahn fahren.
Ganz toll. Ich bin ja ein geduldiger Mensch, aber so langsam nervt es tierisch. Seit Wochen fahre ich deswegen mit dem Auto, weil ich am Sonntag abend nicht weiß, ob ich am Freitag sonst mit der Bahn nach Hause komme.
Könnten sich die Herrschaften mal miteinander auseinander setzen, bitte? Ich möchte nämlich auch zukünftig Bahn fahren.
Thursday, 12. July 2007
Meldungen, die man im Zug nicht hören möchte...
"Meine Damen und Herren,
bitte beachten sie, unser Lokführer hat leider versäumt am Bahnhof richtig anzuhalten. Alle Fahrgäste, die in Hanau aussteigen möchten, bitte ich zum Wagen 9 zu kommen. Ich bitte die Unannehmlichkeit zu entschuldigen. Wir werden natürlich ein paar Minuten länger warten."
2 Minuten später war es dann Wagen 7....
Sehr schön, diese Meldung kannte ich noch gar nicht. Nach den vielen Verspätungen in letzter Zeit aufgrund von Streiks, Signalstörungen und kaputten Triebwagen jetzt schon wieder Verspätung. Momentan bin ich echt nicht gut auf die Bahn zu sprechen.
bitte beachten sie, unser Lokführer hat leider versäumt am Bahnhof richtig anzuhalten. Alle Fahrgäste, die in Hanau aussteigen möchten, bitte ich zum Wagen 9 zu kommen. Ich bitte die Unannehmlichkeit zu entschuldigen. Wir werden natürlich ein paar Minuten länger warten."
2 Minuten später war es dann Wagen 7....
Sehr schön, diese Meldung kannte ich noch gar nicht. Nach den vielen Verspätungen in letzter Zeit aufgrund von Streiks, Signalstörungen und kaputten Triebwagen jetzt schon wieder Verspätung. Momentan bin ich echt nicht gut auf die Bahn zu sprechen.
Thursday, 18. January 2007
Kyrill
Tja, einmal schon Donnerstag Feierabend machen, dachte ich mir. Mußte leider noch bis 17:00 Uhr arbeiten und dann los. In Eschborn Süd an der S-Bahn ging die Verspätung schon los. Die S-Bahn, die mich zum Hauptbahnhof bringen sollte, hatte bereits mehr als 10 Minuten Verspätung. Normalerweise hätte ich meinen ICE 70 von Stuttgart nach Hamburg so schon nicht mehr erreicht, denn der fährt normalerweise um 17:58 ab Frankfurt. Kurz vor dem Hauptbahnhof machte der S-Bahn Zugführer noch die amüsante Durchsage, dass die S-Bahn im Gebiet Rhein-Main nur mit maximal 100 km/h fahren darf. Ich wette, mehr kann die sowieso nicht zwischen Eschborn und Frankfurt fahren.
Ich erreichte den HBF mit knapp 10 minütiger Verspätung und wie erwartet hatte unser Sturmtief schon dafür gesorgt, dass ich den gewünschten ICE noch erreichen konnte. Mit etwas über 10 Minuten Verspätung ging es gegen 18:15 in Frankfurt los. Kaum losgefahren, machte der Zugführer die Passagiere darauf aufmerksam, dass bis Fulda nur mit 50 km/h gefahren werden darf. Das war ja schonmal keine Verbesserung, wie man sich das wünscht. Kurz noch für die Firma gearbeitet, mich ins Firmen-Netz eingewählt (UMTS regelt :-)) und da sah ich schon die Katastrophen-Meldungen im Netz. Bahnverkehr eingestellt lauteten die Nachrichten in den News-Portalen. Da dämmerte es mir, dass heute eine lange Nacht werden könnte. Kurze Zeit später machte uns der Zugführer auch die passende Durchsage.
Bereits im ersten Hotel, dem Iblis wurde meine Hoffnung zerstört, eine riesige Schlange stand an der Rezeption und kurz darauf erfuhren wir, dass in Fulda sämtliche Hotels in einem größeren Umkreis bereits belegt sind. Kurz nach 21:00 Uhr erreichte ich frustriert wieder den Hauptbahnhof. Am Gleis 6 steht immernoch der ICE 70 nach Hamburg-Altona. Kurz mal vorbeigeschaut, da heißt es, er fährt gleich los, bis Kassel gibt es eine Freigabe. Also steige ich wieder ein, vielleicht gibt es ja in Kassel noch ein paar Übernachtungsmöglichkeiten. Der Zug war erstaunlich leer.
Eigentlich sollte der Zug kurz darauf los fahren, aber er blieb noch stehen. Kurze Zeit später kam auch die Durchsage:
Ja der steckte bestimmt in Frankfurt am Bahnhof fest, oder so...
Na ja, jetzt ist es 21:30 Uhr und wir sind endlich los gefahren...
Gegen 21:55 kommt die Durchsage, dass im Bordbistro die Vorräte zur Neige gingen. Aber da war auch so ein Andrang, dass man dort wahrscheinlich sowieso eine halbe Stunde anstehen muß, eh man etwas bestellen kann.
22:17 Uhr, das Bordbistro wird geschlossen, da die Vorräte zu Ende sind.
22:50 Uhr. Es pfeift und wackelt teilweise ganz schön. Es geht wohl weiter nur im Schneckentempo von 50km/h. Laut der Aussage einer Zugbegleiterin ist unser Zug auch einer der wenigen, die überhaupt noch soweit nördlich fahren.
23:10 Uhr. Wir stehen, 2 Minuten später gehts aber schon wieder weiter.
ca: 23:20 Uhr erwartete Ankunft in Kassel. Dort soll das Rote Kreuz bereit stehen und uns etwas Essen bereit stellen. Wie es von dort weiter geht, bleibt weiter unklar. Erstmal werden wir weiter stehen bleiben.
23:25 Uhr. Wir sind in Kassel.
23:50 Uhr. Der Bahnbetrieb ab Kassel ist für 2 Stunden eingestellt. Das Rote Kreuz stellt Essen bereit. Ich werde wohl im Zug übernachten. So machen es auch die meisten Mitreisenden in meinem Abteil.
06:30 Uhr. Ich stehe immernoch in Kassel. Die ersten Züge fahren schon wieder durch den Bahnhof. Wann die Strecke nach Norden wieder befahrbar ist, bleibt unklar. In den vergangenen Stunden habe ich nur wenig geschlafen. Seit Mitternacht sind Helfer vom DRK im Zug und verteilen Suppe, Tee, Kaffee. Mein Dank geht an die vielen freiwilligen Helfer, die die ganze Nacht auf den Beinen sind, aber auch an das Zugpersonal, die eine unbeabsichtigte Nachschicht einschieben mußten.
07:11 Uhr. Ich bin umgestiegen in den Nachbarzug, der sollte eigentlich schon um 6:40 Uhr nach Berlin losfahren, stand aber die ganze Zeit still. Dann fuhr er ganz langsam los, leider in die falsche Richtung. Nach ca: 100 Metern bemerkte er den Fehler und kam dann wieder zum Stillstand. Ich erwarte die Ankunft in Göttingen so ca: 7:35 Uhr. Mal sehen ob das klappt. Ab Göttingen dann weiter mit dem Auto nach Thale. Hoffentlich sind die Autobahnen wieder befahrbar.
09:35 Uhr. Endlich zuhause in Thale. Der Zug war kurz vor 8 in Göttingen. Von dort mit dem Auto nach Thale ging schneller als erwartet, denn auf der Autobahn und der weiteren Strecke war erfreulich wenig Verkehr und das Wetter hatte sich schon wieder beruhigt. An einigen Stellen sah man noch die Auswirkungen des Sturms in Form von umgefallenen Bäumen, aber die Aufräumdienste haben auch schon schwer daran gearbeitet, die Schäden zu beheben.
Zusammenfassend kann man sagen, es war eine aufregende Zugfahrt. Verspätung: geschätzte 12 Stunden.
Ich erreichte den HBF mit knapp 10 minütiger Verspätung und wie erwartet hatte unser Sturmtief schon dafür gesorgt, dass ich den gewünschten ICE noch erreichen konnte. Mit etwas über 10 Minuten Verspätung ging es gegen 18:15 in Frankfurt los. Kaum losgefahren, machte der Zugführer die Passagiere darauf aufmerksam, dass bis Fulda nur mit 50 km/h gefahren werden darf. Das war ja schonmal keine Verbesserung, wie man sich das wünscht. Kurz noch für die Firma gearbeitet, mich ins Firmen-Netz eingewählt (UMTS regelt :-)) und da sah ich schon die Katastrophen-Meldungen im Netz. Bahnverkehr eingestellt lauteten die Nachrichten in den News-Portalen. Da dämmerte es mir, dass heute eine lange Nacht werden könnte. Kurze Zeit später machte uns der Zugführer auch die passende Durchsage.
QUOTE:
Meine Damen und Herren bitte beachten Sie, aufgrund der Wetterlage müssen wir in Fulda den Zug anhalten. Wir werden Fulda um 20:00 Uhr erreichen.
Aus 20:00 Uhr wurde dann so 20:40 Uhr. Man bot uns freundlicherweise auch an, den bereitgestellten IC nach Frankfurt am Gleis 3 kostenlos zu nutzen. Natürlich stand an Gleis 3 kein Zug bereit. Macht nichts, eigentlich wollte ich ja auch nicht nach Frankfurt zurück. Also schnell nach einer Übernachtungsmöglichkeit gesucht. Bereits im ersten Hotel, dem Iblis wurde meine Hoffnung zerstört, eine riesige Schlange stand an der Rezeption und kurz darauf erfuhren wir, dass in Fulda sämtliche Hotels in einem größeren Umkreis bereits belegt sind. Kurz nach 21:00 Uhr erreichte ich frustriert wieder den Hauptbahnhof. Am Gleis 6 steht immernoch der ICE 70 nach Hamburg-Altona. Kurz mal vorbeigeschaut, da heißt es, er fährt gleich los, bis Kassel gibt es eine Freigabe. Also steige ich wieder ein, vielleicht gibt es ja in Kassel noch ein paar Übernachtungsmöglichkeiten. Der Zug war erstaunlich leer.
Eigentlich sollte der Zug kurz darauf los fahren, aber er blieb noch stehen. Kurze Zeit später kam auch die Durchsage:
QUOTE:
Meine Damen und Herren bitte beachten Sie, leider ist noch keine Zugführer da. Wir müssen Sie noch um einen Augenblick Geduld bitten.
. Ja der steckte bestimmt in Frankfurt am Bahnhof fest, oder so...
Na ja, jetzt ist es 21:30 Uhr und wir sind endlich los gefahren...
Gegen 21:55 kommt die Durchsage, dass im Bordbistro die Vorräte zur Neige gingen. Aber da war auch so ein Andrang, dass man dort wahrscheinlich sowieso eine halbe Stunde anstehen muß, eh man etwas bestellen kann.
22:17 Uhr, das Bordbistro wird geschlossen, da die Vorräte zu Ende sind.
22:50 Uhr. Es pfeift und wackelt teilweise ganz schön. Es geht wohl weiter nur im Schneckentempo von 50km/h. Laut der Aussage einer Zugbegleiterin ist unser Zug auch einer der wenigen, die überhaupt noch soweit nördlich fahren.
23:10 Uhr. Wir stehen, 2 Minuten später gehts aber schon wieder weiter.
ca: 23:20 Uhr erwartete Ankunft in Kassel. Dort soll das Rote Kreuz bereit stehen und uns etwas Essen bereit stellen. Wie es von dort weiter geht, bleibt weiter unklar. Erstmal werden wir weiter stehen bleiben.
23:25 Uhr. Wir sind in Kassel.
23:50 Uhr. Der Bahnbetrieb ab Kassel ist für 2 Stunden eingestellt. Das Rote Kreuz stellt Essen bereit. Ich werde wohl im Zug übernachten. So machen es auch die meisten Mitreisenden in meinem Abteil.
06:30 Uhr. Ich stehe immernoch in Kassel. Die ersten Züge fahren schon wieder durch den Bahnhof. Wann die Strecke nach Norden wieder befahrbar ist, bleibt unklar. In den vergangenen Stunden habe ich nur wenig geschlafen. Seit Mitternacht sind Helfer vom DRK im Zug und verteilen Suppe, Tee, Kaffee. Mein Dank geht an die vielen freiwilligen Helfer, die die ganze Nacht auf den Beinen sind, aber auch an das Zugpersonal, die eine unbeabsichtigte Nachschicht einschieben mußten.
07:11 Uhr. Ich bin umgestiegen in den Nachbarzug, der sollte eigentlich schon um 6:40 Uhr nach Berlin losfahren, stand aber die ganze Zeit still. Dann fuhr er ganz langsam los, leider in die falsche Richtung. Nach ca: 100 Metern bemerkte er den Fehler und kam dann wieder zum Stillstand. Ich erwarte die Ankunft in Göttingen so ca: 7:35 Uhr. Mal sehen ob das klappt. Ab Göttingen dann weiter mit dem Auto nach Thale. Hoffentlich sind die Autobahnen wieder befahrbar.
09:35 Uhr. Endlich zuhause in Thale. Der Zug war kurz vor 8 in Göttingen. Von dort mit dem Auto nach Thale ging schneller als erwartet, denn auf der Autobahn und der weiteren Strecke war erfreulich wenig Verkehr und das Wetter hatte sich schon wieder beruhigt. An einigen Stellen sah man noch die Auswirkungen des Sturms in Form von umgefallenen Bäumen, aber die Aufräumdienste haben auch schon schwer daran gearbeitet, die Schäden zu beheben.
Zusammenfassend kann man sagen, es war eine aufregende Zugfahrt. Verspätung: geschätzte 12 Stunden.
Thursday, 23. November 2006
Was tun, wenn die Bahncard nicht kommt?
Automatisch zum Laufzeitende einer Bahncard bekommt man, so man sie nicht rechtzeitig kündigt, eine neue Bahncard, die ein weiteres Jahr gültig ist. Natürlich erst, nachdem man die entsprechenden Kosten an die Bahn überwiesen hat. Wenn aus "betrieblichen Gründen" die neue Bahncard nicht rechtzeitig zu ihrem Gültigkeitsbeginn eintrifft, weil sie z.B. auf dem Weg aus der Druckerei zur Poststelle zerbrochen wurde, man sie aber eigentlich braucht, so kann man sich, gemäß den Ausführungen der Bahncard Hotline, auf folgende Weise behelfen:
1. Man kauft sich zwei Fahrkarten zum ermäßigten Preis. Das heißt, für die einfache Fahrt von Stuttgart nach Göttingen, die ermäßigt 37,50€ kostet, kauft man zwei mal die gleiche Fahrkarte zu je 37,50€ und bezahle somit den unermäßigten Preis von 75,00€.
2. Im Zug lasse man sich beide Fahrkarten entwerten.
3. Nach Ende der Fahrt reiche man eine seiner beiden Fahrkarte bei der Bahn ein und verlange die Rückerstattung gemäß dem Zwei-Karten-Prinzip.
4. Man bekommt 37,50€ abzüglich der anfallenden Bearbeitungsgebühr von 15,00€ zurückerstattet. Macht also 22,50€, die die Bahn überweisen wird.
5. Man lege gegen die Bearbeitungsgebühr Widerspruch ein. Da man sich ja vorher bei der Bahncard-Hotline gemeldet und den Sachverhalt geschildert habe, ist die Wahrscheinlichkeit außerordentlich groß, daß dem Widerspruch stattgegeben wird. Die restlichen 15,00€ werden anschließend auch überwiesen.
So einfach ist das. Hallo??? Geht es eigentlich noch? Bis zum Punkt 4 lasse ich mir ja alles noch gefallen, aber ab Punkt 5 reicht es dann doch. Da habe ich dann ausnahmsweise doch eine viel bessere Alternative, die auch nur aus zwei Punkten besteht:
1. Ich tanke mein Auto für 50,00€ voll.
2. Ich fahre mit meinem Auto und der besagten Tankfüllung die Strecke Stuttgart - Göttingen hin und zurück. Das mach ich zwar auch nur recht ungern, aber ist im Vergleich zu oben genanntem Prozedere die wesentlich unkompliziertere Alternative.
In spätestens zwei Wochen soll dann endlich meine Bahncard ankommen, nachdem sie neu gedruckt wurde, was anscheinend ebengenau diese zwei Wochen braucht. Naja, verständlich, die Druckmaschinen sind ja schließlich derzeit mit dem Drucken von Aktienpapieren ausgelastet...
1. Man kauft sich zwei Fahrkarten zum ermäßigten Preis. Das heißt, für die einfache Fahrt von Stuttgart nach Göttingen, die ermäßigt 37,50€ kostet, kauft man zwei mal die gleiche Fahrkarte zu je 37,50€ und bezahle somit den unermäßigten Preis von 75,00€.
2. Im Zug lasse man sich beide Fahrkarten entwerten.
3. Nach Ende der Fahrt reiche man eine seiner beiden Fahrkarte bei der Bahn ein und verlange die Rückerstattung gemäß dem Zwei-Karten-Prinzip.
4. Man bekommt 37,50€ abzüglich der anfallenden Bearbeitungsgebühr von 15,00€ zurückerstattet. Macht also 22,50€, die die Bahn überweisen wird.
5. Man lege gegen die Bearbeitungsgebühr Widerspruch ein. Da man sich ja vorher bei der Bahncard-Hotline gemeldet und den Sachverhalt geschildert habe, ist die Wahrscheinlichkeit außerordentlich groß, daß dem Widerspruch stattgegeben wird. Die restlichen 15,00€ werden anschließend auch überwiesen.
So einfach ist das. Hallo??? Geht es eigentlich noch? Bis zum Punkt 4 lasse ich mir ja alles noch gefallen, aber ab Punkt 5 reicht es dann doch. Da habe ich dann ausnahmsweise doch eine viel bessere Alternative, die auch nur aus zwei Punkten besteht:
1. Ich tanke mein Auto für 50,00€ voll.
2. Ich fahre mit meinem Auto und der besagten Tankfüllung die Strecke Stuttgart - Göttingen hin und zurück. Das mach ich zwar auch nur recht ungern, aber ist im Vergleich zu oben genanntem Prozedere die wesentlich unkompliziertere Alternative.
In spätestens zwei Wochen soll dann endlich meine Bahncard ankommen, nachdem sie neu gedruckt wurde, was anscheinend ebengenau diese zwei Wochen braucht. Naja, verständlich, die Druckmaschinen sind ja schließlich derzeit mit dem Drucken von Aktienpapieren ausgelastet...
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