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Thursday, 16. October 2008
Andreas Eschbach: "Das Jesus Video"
Das Jesus Video ist das aktuell letzte Buch, dass ich von Andreas Eschbach gelesen habe. Es gehört in die Kategorie Thriller/Science-Fiction und die Storyline faszinierte mich.
Da wird in Isreal in einem 2000 Jahre alten Grab die Gebrauchsanleitung einer Kamera gefunden, die erst in 3 Jahren der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Daraufhin entwickelt sich eine Suche nach der Kamera und dem Rätsel des Zeitreisens.
Anfangs fand ich den Roman relativ gut, jeder Charakter wird gut beschrieben und sein Wesen sehr bildlich dargestellt. Diese Darstellung verflacht aber leider im Laufe des Romans und die Handlung wird mehr oder weniger vorhersehbar.
Der Schluß ist leider ziemlich enttäuschend, da wird eine konstante Spannung über 500 Seiten aufgebaut, doch das ganze Rätsel bereits 50 Seiten vor dem Ende gelöst. Danach ist die Spannung hin und ich mußte mich geradezu dazu quälen, die restlichen 50 Seiten zu lesen.
Fazit: Als Roman zwischendurch relativ spannend, aber nicht überragend.
In letzter Zeit ärger ich mich immer mehr über diese Thriller, deren Handlung letztendlich doch immer wieder vorhersehbar ist. In nächster Zeit werde ich solche Bücher nicht mehr lesen.
Tuesday, 2. September 2008
Andreas Eschbach: Die Haarteppichknüpfer
Nun also die Haarteppichknüpfer. Das Werk, mit dem Andreas Eschbach seinen Durchbruch als Schriftsteller hatte.
Es handelt sich hierbei wieder um einen Science-Fiction Roman, der wieder in die Welt von Quest führt. Nur diesmal spielt der Roman ca: 100 000 Jahre später. Dinge, die man während Quest nebenbei erfahren hat, werden in diesem Roman noch erkärt (u.a. auch der Grund für die seltsam zurückgeblienen Welten der Haarteppichknüpfer).
Interessant ist der Roman vor allem deshalb, weil Eschbach es schafft, die eigentliche Geschichte durch viele kleine Kurzgeschichten (die Kapitel) zu erzählen. So gibt es keinen eigentlichen Hauptcharakter und doch trifft man in vielen Kapiteln Personen aus vorherigen Kapiteln wieder. Während man zunächst sich über die vielen aufgeworfenen Fragen in jedem Kapitel wundert (oder sich auch ärgert, weil Handlungsstränge nicht zuende erzählt werden), werden diese doch nach und nach in späteren Kapiteln beantwortet. Bis schließlich im letzten Kapitel die ganzen Hintergründe um die Haarteppichknüpfer erzählt werden.
Mein Fazit, gutes unterhaltenes Buch.
Thursday, 21. August 2008
Andreas Eschbach: Quest
Andreas Eschborn kannte ich bisher nicht als Autor von Science Fiction Romanen. Dennoch oder trotzdem ist Quest ein sehr unterhaltsam geschriebener Roman, der die Geschichte erzählt, wie eine Raumschiffbesatzung auf die Suche nach dem Ursprung allen Lebens geht.
Dabei versteht es Eschbach sehr gut, verschiedene Handlungsstränge zu bilden, teilweise auch nur andeutungsweise. Das macht es sehr interessant und man freut sich auf das Ende von dem man erwartet, dass sich damit alles klärt. Das Ende bleibt jedoch offen und es gibt erfreulicherweise kein Hollywood Happy End, wie man es erwarten würde, dennoch hat es Schwächen.
Der Roman spielt in einer sehr fernen Zukunft und wenn man erwartet, dass die Menschheit alle Probleme geklärt hat dann wird man enttäuscht. Die Menschheit hat sich eigentlich gar nicht geändert, es werden Kriege geführt und alle Menschen sind in gesellschaftliche Schichte eingeteilt und die oberste Schicht.
Man könnte selbst Gesellschaftskritik herauslesen, denn trotz ihrer unglaublich fortgeschrittenen Technologie hat es die Menschheit nicht geschafft, Egoismus, Ressentiments und Rassismus auszurotten. Unser demokratisches System erscheint dagegen als ein erstrebenswertes Ideal.
Im großen und ganzen eine interessante und unterhaltene Ferienlektüre.
Dabei versteht es Eschbach sehr gut, verschiedene Handlungsstränge zu bilden, teilweise auch nur andeutungsweise. Das macht es sehr interessant und man freut sich auf das Ende von dem man erwartet, dass sich damit alles klärt. Das Ende bleibt jedoch offen und es gibt erfreulicherweise kein Hollywood Happy End, wie man es erwarten würde, dennoch hat es Schwächen.
Der Roman spielt in einer sehr fernen Zukunft und wenn man erwartet, dass die Menschheit alle Probleme geklärt hat dann wird man enttäuscht. Die Menschheit hat sich eigentlich gar nicht geändert, es werden Kriege geführt und alle Menschen sind in gesellschaftliche Schichte eingeteilt und die oberste Schicht.
Man könnte selbst Gesellschaftskritik herauslesen, denn trotz ihrer unglaublich fortgeschrittenen Technologie hat es die Menschheit nicht geschafft, Egoismus, Ressentiments und Rassismus auszurotten. Unser demokratisches System erscheint dagegen als ein erstrebenswertes Ideal.
Im großen und ganzen eine interessante und unterhaltene Ferienlektüre.
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