Outback Bastard ist das erste Buch des australischen Autors Adrian Hyland. Hyland bekam für sein Werk 2007 den Ned-Kelly Award mit dem in Australien Krimi-Autoren ausgezeichnet werden. Der Krimi spielt im australischen Outback und benutzt wohl auch teilweise den typischen Sprachstil der Aborigines. Ziemlich detailliert wird das Leben der Aborigines beschrieben, inklusive dem überall auftretenden Vorurteilen und Mißverständnissen.
Die Story fängt zunächst nicht sonderlich spannend an und erzählt die Geschichte von Emily, einer Mitte 20-jährigen Halb-Aborigine. Sie kommt, nachdem Sie lange in der Welt umher gereist ist wieder zurück in den Outback. Doch dort hat sich in der Zeit viel verändert: wenige Aborigine sind im Outback übrig geblieben, andere Siedler wollen das Land und seine Ressourcen ausbeuten und innerhalb der Aborigines gibt es Konflikte. Als kurze Zeit später ihr alter Freund ermordet, begibt sich Emily auf der Suche und möchte den Fall aufklären. Dabei beschwört sie natürlich ziemlich viel Ärger herauf und legt sich mit einer Menge Leute an.
Zur Mitte hin wird das Buch deutlich spannender und zum Schluß gibt es noch einmal eine überraschende Wendung. Während der ganzen Zeit wird das Leben im Busch beschrieben und man bekommt einen Einblick in die Welt der Aborigines, die sich vor allem um Träume und Magie dreht, völlig anders als das Leben der modernen Menschen.
Fazit: Nicht überragend, aber zum Schluß ganz spannend.
